Archiv der Kategorie: Allgemein

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2017

Passend zum Vorwort der letzten Ausgabe von JugendSchach, als ich versuchte eine Lanze für das weibliche Schach zu brechen, errang Jana Schneider einen weiteren großen Erfolg auf internationaler Bühne. Sie gewann bei der diesjährigen Europameisterschaft der Jugend die Silbermedaille in der Altersklasse U16 der Mädchen. Herzlichen Glückwunsch!
Und das war nicht der einzige Erfolg, der im Jugendbereich errungen wurde. Zuvor war das andere Geschlecht dran. Bei der Europameisterschaft der Mannschaften U18 gewann Deutschland mit Dimitrij Kollars, Thore Perske, Vincent Keymer, Leonid Sawlin und Raphael Lagunow die Goldmedaille. Auch hierzu herzlichen Glückwunsch.
Dies Ergebnis ist natürlich Ansporn für die Nachwuchssportler, sich unbedingt für das Team 2018 zu qualifizieren, denn dann ist in der Sportschule Bad Blankenburg / Thüringen der Deutsche Schachbund Ausrichter dieser Meisterschaft. Ein Kader für die Mädchenmannschaft und die Jungenmannschaft ist schon nominiert und das Vorbereitungsprogramm läuft. Man darf gespannt sein, was vor heimischer Kulisse möglich sein wird.
Die diesjährigen Weltmeisterschaften fanden für uns Europäer weit entfernt statt. Die der jüngeren Altersklassen in Brasilien, die der älteren in Uruguay. Tolle Länder, aber auch ganz schön teuer dort hinzufliegen. Daher sind auch kaum Europäer dort vertreten. Was natürlich schade ist, entspricht es doch nicht der Idee einer Weltmeisterschaft.
Zusätzlich zu den Europameisterschaften gibt es auch noch zwei EU-Meisterschaften, eine in Tschechien und eine in Österreich. Auch dort war unser junger Nachwuchs vertreten und konnte gute Platzierungen erreichen.
Es steht also gar nicht so schlecht um unseren Nachwuchs. Da passt die Nachricht gut dazu, dass die Deutsche Sporthilfe nach Jahrzehnten der Passivität wieder Schachsportler in ihre Förderung aufgenommen hat. Dafür musste zwar etwas gekämpft werden, am Ende zählt aber das Ergebnis!
Zur absoluten Weltspitze gehört der Schachsport in Deutschland noch nicht, dafür kommt die Weltspitze aber im März 2018 nach Berlin. Der Weltverband hat angekündigt dass das Kandidatenturnier, dort wird der Herausforderer des Weltmeisters ermittelt, vom 10. – 28.03.2018 in Berlin durchgeführt wird. Vielleicht trifft man sich dann ja dort.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Schach und mit dieser Ausgabe.

Ihr / Eurer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Operation „Gold“ der Jugendnationalmannschaft U18
Silbermedaille für Jana Schneider
Jugendweltmeisterschaften Brasilien

Schachserien

Taktik Matt / Vorteil oder Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Matt/Material/Remis in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 129: Zusammenspiel der Figuren 19 – Springerpaar gegen Läuferpaar
Eröffnungsecke: Sizilianisch – Bronstein Gambit
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendmeisterschaft 2017 Teil IV
Schachtaktik 2017/10
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Allgemeine Jugendarbeit – Schachferienfreizeit
Ausbildung – Mädchenschachpatent
Öffentlichkeitsarbeit – Tour de Schach
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 09 2017

Die letzten Wochen und die kommenden stehen unter dem Motto der Präsentation und Förderung des Frauen- und Mädchenschachs, auch wenn man nicht immer den Eindruck gewinnt, dass alle Funktionsträger, die sich das auf die Fahnen geschrieben haben kraft Amtes, dies auch im Sinn haben.
Die Deutsche Schachjugend machte den Anfang mit einem Schachcamp für Mädchen in der wunderschönen historischen Stadt Rothenburg ob der Tauber. Fünf Tage Schach und Spiel und Spaß. Das genossen fünfzehn begeisterte Mädchen. Ein Trainingsturnier mit nachträglicher Analyse, Schachtraining, Geländeschach, Spiele, Freizeit, Schwimmbadbesuch, Stadtbesichtigung. Die fünf Tage waren voller Programm und Abwechslung. Die Mädchen erfuhren rund um die Uhr: Schach macht Spaß.
Zeitgleich begann in Erfurt das 2. Internationale Frauen-schachfestival mit vielen Programmpunkten und vielen, vielen Teilnehmerinnen. Von der Profispielerin bis fast zur Anfängerin reichte das Spektrum. Ein toller, dem Anlass entsprechender Veranstaltungsort mitten in der Stadt, eine herausragende Öffentlichkeitsarbeit. Das Team rund um die Familie Pähtz hat eine hervorragende Arbeit abgeliefert. Hut ab davor. Zum Ende des Festivals wirkte dann auch die DSJ mit.
Das Finale des Mädchen Grand Prix, das mit den ersten Vorturnieren in 2016 begonnen hatte, war zu Gast und eingebunden in das Frauenfestival. Ein äußerst passender Rahmen. Denn zeitgleich fand auch die wohl stärkste deutsche Frauenblitzmeisterschaft statt. Da konnte man bei der absoluten Spitze zuschauen, die fünfzig Blitzrunden in zwei Halbtagen spielen mussten.
Der Mädchen Grand Prix wurde zum zweiten Mal veranstaltet und wächst kräftig. Jetzt im September finden schon die ersten Qualifikationsturniere in Hessen und Württemberg für das nächste Finale statt, und es werden noch weitere Qualifikationsturniere folgen, unter anderen in NRW und Schleswig-Holstein.
Frauen und Mädchen sollen möglichst oft den Vergleich mit dem männlichen Geschlecht suchen. Doch auch eigene Turnier- und Veranstaltungsformen haben ihren Wert. Es macht Sinn unter sich zu sein, Kraft zu tanken, für die leider immer noch sehr männerbetonte Schachwelt, die mit vielen Vorurteilen dem weiblichen Geschlecht entgegen tritt.
Was kann man noch alles tun, um Mädchen und Frauen für Schach zu gewinnen, an Schach zu binden?
Das ist das zentrale Thema beim demnächst stattfindenden Mädchen- und Frauenkongress von DSB und DSJ. Er findet in Mettmann bei Düsseldorf vom 01.-03.09.2017 statt. Eine Teilnahme lohnt sich.
Ich wünsche uns allen mehr Freundlichkeit im Schach, mehr Anerkennung für alle Leistungen, Altersgruppen und Geschlechter. Das macht unseren Schachsport noch attraktiver!
In diesem Sinne, viel Spaß beim Schach und mit dieser Ausgabe.

Ihr / Eurer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Anastasia Erofeev gewinnt Mädchen Grand Prix
Aus dem Tagebuch des Schachtrainers – DEM 2017 Schlussteil U25A+B

Schachserien

Beiträge zur Schachdidaktik 128: Zusammenspiel der Figuren 18 – Läuferpaar gegen Springerpaar
Taktik Matt oder Material in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Ein flexibles Angriffsrepertoire gegen die Pirc-Verteidigung
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendmeisterschaft 2017 Teil III
Schachtaktik 2017/09
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Ausbildung – Mädchen- und Frauenkongress
Gesellschaft – Flüchtlingsunterstützung
Gesellschaft – Kindes-/Jugendwohl
Mädchen – Mädchenschachcamp Süd
Gesellschaft – Wählen gehen Bundestagswahl 2017
Gesellschaft – Jugend fördern
Gesellschaft – Kindes-/Jugendwohl
Ausbildung – Jugendworkshop
Ausbildung – DSJ Akademie
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 08 2017

Jetzt ist es soweit, die Deutschen Kinder- und Jugendmeisterschaften bestimmen den Inhalt von JugendSchach. Neben einem zusammenfassenden Bericht und dem 2. Teil der Partienachlese von Bernd Rosen, gibt es in diesem Heft auch die ersten Ergebnistabellen der Turniere (die Altersklassen U14 und U25 werden im kommenden Heft nachgereicht).
Die Deutschen Meisterschaften waren auch kürzlich ein Thema auf der Facebookseite der Deutschen Schachjugend. Es wurde sehr intensiv die Frage diskutiert, ob Zuschauer beim Schach zugelassen werden sollen.
Erstaunlich viele – für mich erstaunlich -, die sich zu Wort meldeten waren dafür im Spielsaal nur Spieler zuzulassen. Unser ehemaliger Spielleiter kam sogar zu dem Vergleich, man wäre bei Deutschen Meisterschaften ja nicht im Zoo, wo die Tiere auch begafft werden von den Menschen.
Im letzten Vorwort schrieb ich Folgendes:
„Schach ist quirlig und lebendig. Wir müssen es nur zeigen. Daher waren wir froh, dass ein Fernsehteam in Willingen war und eine Dokumentation für das ZDF über eine Teilnehmerin der Altersgruppe U10 drehte. Die Fernsehredakteurin stellte genau das erstaunt von Schach fest, Schach ist quirlig und lebendig, ganz anders als sie es erwartet hatte.“
Dazu stehe ich immer noch. Hinzu kommt Schach ist Sport und will Sport sein. Gibt es eine Sportart, in der Zuschauer ausgeschlossen werden? Naja ausschließen ja nicht, auf Tribünen verdammen will man sie, dahin wo man von den einzelnen Stellungen nichts mehr sieht, so war in der Diskussion zu lesen.
Klar, das wurde in der Facebookdiskussion auch deutlich, im Kinderbereich und teilweise auch noch im Jugendbereich können engagierte Zuschauer für Unruhe und Streitigkeiten sorgen, da einige Engagierte sich nicht zurückhalten können. Aber deshalb gleich alle rauswerfen und eine klinisch tote Turnieratmosphäre schaffen? Das kann und darf die Lösung nicht sein, finde ich.
Auch bei vergleichbar hochkonzentrierten Sportarten sind die Zuschauer direkt dicht dran am Geschehen, wie zum Beispiel beim Billard.
Die Atmosphäre bei der zentralen Endrunde der Schachbundesligen in Berlin wurde von allen Seiten als ein einmaliges Erlebnis geschildert, auch da waren die Zuschauern direkt am Brett, und erlebten Spitzenschach fast wörtlich hautnah mit. Kein Spitzenspieler beschwerte sich darüber.
Ich wünsche uns mehr Mut uns zum Sport zu bekennen und wiederhole daher meine Wünsche vom letzten Mal: Ich wünsche uns allen noch viele tolle Events, die Schach als quirlig, lebendigen Sport zeigen, und allen Lesern vor allem viel Spaß mit dieser Ausgabe.

Ihr / Eurer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Raphael Zimmer gewinnt die Behinderten WM U20 im Schach
Deutsche Jugendmeisterschaften – da muss man dabei sein!

Schachserien

Aus dem Tagebuch des Schachtrainers – DEM 2017 (Fortsetzung)
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Richter Rauser Kozul Variante
Beiträge zur Schachdidaktik 127: Zusammenspiel der Figuren 17 – Türme und Springer gegen Türme und Läufer (strategische Duelle mit Vorteil für den Läufer)
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendmeisterschaft 2017 Teil II
Schachtaktik 2017/08
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Öffentlichkeit – im Gespräch Walter Rädler
Gesellschaft – Kindes- /Jugendwohl
Ausbildung – Breitenschachpatent
Ausbildung – Doppelpatent Kinder und Schulschach
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 01 2017

Frohe Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2017 wünschen wir allen JugendSchach-LeserINNEn und SchachfreundINNen! Wieder pünktlich zum Fest erscheint JugendSchach 1/2017 und wird es unter den ein oder anderen Weihnachtsbaum schaffen.
Wir wünschen wie immer viel Freude und Lernerfolg mit der neuen Ausgabe und freuen uns auf ein weiteres Jahr JugendSchach und JugendSchachVerlag!

Euer/Ihr JugendSchachVerlag

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt, so wie ich mich vorab zum Ausgang des Weltmeisterschaftskampfes festgelegt hatte: ich hatte auf Magnus Carlsen getippt und auf seinen Sieg gesetzt. Zwischendurch musste ich ganz schon schwitzen, vor allem nachdem er zurücklag.
Aber was für ein Kampf, was für ein Duell, was für ein großartiges Sportereignis!
Wer sagt da noch, Schach ist kein Sport?
Jeder der vielen Millionen „Zuschauer“ konnte miterleben, welch eine Kraftanstrengung dieses Duell für beide Kontrahenten war. Bis auf die 12. Partie ausgekämpfte, stundenlange Höchstleistungen mit voller Konzentration. Am nächsten Tag das gleiche nochmal, dann nur ein Tag Pause, und so weiter, und so weiter. Zum einen eine hohe körperliche Belastung. Aber vor allem eine enorme psychologische Belastung. Man muss vor der nächsten Partie die gerade gespielte aus dem Kopf bekommen. Eben noch den Gewinn ausgelassen. Das lässt einen zweifeln an den eigenen Fähigkeiten und verführt eventuell zu falschen Aktionen in den Folgepartien, wie gesehen beim gewaltsamen Gewinnversuch von Carlsen, der zur Niederlage führte. Sagte da der Kopf von Karjakin schon, der WM-Kampf ist gewonnen? Wie stellt man sich auf die Situation ein? Wie reagiert der Weltmeister auf die für ihn neue Situation in einem Duell zurückzuliegen? Dieser WM-Kampf sorgte für Spannung pur.
Wer sagt eigentlich noch, Schach interessiert die Medien nicht?
Gut diese Menschen gibt es noch, die meinen, Schach müsste in den Medien die Bedeutung vom Fußball haben. Aber lassen wir die mal zur Seite. Dieser WM-Kampf war ein Medienereignis, in den Onlinemedien, in den Printmedien und auch im Fernsehen. Die Spannung des Duells und eben vor allem auch die Zugkraft des Weltmeisters elektrisierten die Medien in einem Maße, wie man sie nur aus den Schachduellen zu Zeiten des kalten Krieges kannte. Und diesmal standen wirklich nur das Schach im Mittelpunkt, nicht die Politik hinter den Kulissen, der Einsatz eines Hypnotiseurs, oder irgendwelche Toilettenaffären. Nein, es ging um Schach! Einzig nur um Schach. Und viele Medien nahmen den WM-Kampf zum Anlass sich mit Schach in Deutschland zu beschäftigen, mit dem Vereinsschach, mit Kinder- und Jugendschach und natürlich Schulschach. Die Schachcommunity interessierte die Medien. Das zeigte sich vor allem auch beim Finale mit den Schnellschach- und möglichen Blitzpartien. In vielen Vereinen gab es Public Viewing und Medien berichteten direkt aus den Vereinen mit Liveschaltungen in ihre Sendungen. So geschehen zum Beispiel in Berlin bei den Schachfreunden Berlin. Die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ hatte eingeladen zum öffentlichen Miterleben der entscheidenden Finalpartien, kommentiert von Titelträgern des Vereins, und N24, RBB und inforadio rbb live vom Geschehen im Verein.
Es zeigte sich wieder einmal, wenn Schach etwas zu bieten hat, wird es wahrgenommen und in den Mittelpunkt gestellt! Das sollten wir nicht vergessen, wenn die nächsten „Großveranstaltungen“ geplant werden.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die schachlichen Highlights in 2017!

Viel Spaß weiterhin mit diesem wundervollen Schachspiel, Schachsport!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutscher Schulschachkongress trifft Ströbecker Schachgeschichte

Schachserien

KinderSchach Methodik II – Lektion Abzugsschach
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Schachstrategie 57 – Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Beiträge zur Schachdidaktik 121 – Taktisches Zusammenspiel Turm und Läufer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – Deutsche Ländermeisterschaft in Hannover 2016
Schachtaktik 2017/01
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Sport – Fairplay Preise
Ehrenamt – Schachlehrerin des Jahres und Schach-AG Leiter des Jahres
Öffentlichkeit – Messeauftritt
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Schulschach – Auszeichnung Deutsche Schachschule
Sportpolitik – Nachrichten der deutschen sportjugend
Ehrenamt – Jugend für Jugend auf Vereinsebene
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 12 2016

Die Weltmeisterschaften der „Kleinen“, also die der Jahrgänge U8 – U12, sind erfolgreich in Batumi / Georgien über die Bühne gegangen. Ohne Medaillen für Deutschland aber mit zufriedenstellenden Leistungen. Damit haben die jugendlichen Leistungssportler erstmal Pause. Es warten noch in den letzten Dezembertagen die Deutschen Vereinsmeisterschaften auf viele, viele Mädchen und Jungen, denn es wird in den Kategorien U10, U12, U14 und U14w, U16, U20 und U20w gespielt. Da bleibt für viele nicht viel Zeit unterm Weihnachtsbaum, denn die Meisterschaften starten mit der Anreise am 26. Dezember. Hat auch was Gutes, die Zeit des Essens und Futterns wird dadurch knapper!
Richtig ernst geht es derzeit bei der echten, einzigen Weltmeisterschaft zu, die in New York zwischen Magnus Carlsen, dem Weltmeister, und Sergej Karjakin, dem Herausforderer, stattfindet.
Ich weiß nicht, ob von mir Neutralität erwartet wird, aber ich gebe frank und frei zu, dass ich inständig hoffe, dass Magnus gewinnt und Weltmeister bleibt. Ich traue es ihm auch zu, aber 12 Partien auf dem Niveau, da reicht eine Ungenauigkeit, eine Unkonzentriertheit, und schon kann es vorbei sein.
Dabei ist es so wichtig weltweit für den Schachsport, dass Magnus Weltmeister bleibt. Da wir Schachspieler schon gestraft sind mit einem zweifelhaften Weltverband, dessen Präsident auf roten Listen steht und nicht zur WM in die USA einreisen darf, da brauchen wir dringend die positive Strahlkraft dieses Weltmeisters.
Er bringt Schach in ganz andere Dimensionen, wie man es jetzt auch mit dem Kinofilm „Magnus – Der Mozart des Schachs“ gezeigt bekommt. Magnus ist präsent in den Medien, er ist eine Sportlerpersönlichkeit, die über die Grenzen des Schachsportes wahrgenommen wird. Und er bringt Schach in die Medien. Zum Beispiel in Berlin, wo die „Berliner Morgenpost“ eine ganze Zeitungsseite anlässlich des bevorstehenden WM-Kampfes dem Schachsport in Berlin widmet.
Die WM wird ein Medienereignis und man kann sie weiterhin kostenfrei im Netz verfolgen, wie man im DSJ-Forum nachlesen kann. Man muss also nicht, auch wenn der DSB Rabatte anbietet, für teuer Geld auf der Veranstalterhomepage der Agentur der FIDE die WM verfolgen, man schaut einfach bei ChessBase oder Chess24 zu.
Ich wünsche uns allen eine schöne Weltmeisterschaft, für wen auch immer sie die Daumen drücken.
Da dies die zwölfte Ausgabe von JugendSchach in diesem Jahr ist, verabschiede ich mich nicht von den Lesern ohne allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit zu wünschen!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

32. Jugendschachopen des SV Empor Erfurt
Kadettenweltmeisterschaft U8-U12 in Batumi/Georgien ein Erfolg

Schachserien

Jugendweltmeisterschaft U14-U18
Immer mehr Kindereinrichtungen im Schachfieber
KinderSchach Methodik II – Lektion Fesselung
Eröffnungsecke: Damengambit mit 5.Lf4
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Weihnachtsquiz 2016
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren 10 – Zusammenspiel Turm und Springer 2
Schachtaktik 2016/12
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ Forum 12/2016

Sportpolitik – Jugendvollversammlung der dsj
Öffentlichkeit – Uhrensimultan mit dem Weltmeister
Öffentlichkeit – „Magnus“ der Kinofilm
Öffentlichkeit – Rechtsprechung
Mädchenschach – Mädchenaktionswochen
Schulschach – Deutsche Schachschule Roth
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016

Der Bundesnachwuchstrainer meinte seine Berichterstattung mit der Überschrift „Warum Dimitrij Kollars nicht Weltmeister wurde“ betiteln zu müssen, was schon zeigt, dass diesmal keine Titel bei der Jugendweltmeisterschaft, die kürzlich endete, gefeiert werden konnten. Und das obgleich die älteren Jahrgänge – also auch die U16 – dran waren. Die jüngeren Altersklassen folgen demnächst.
Was war geschehen?
Die Antwort lautet wie im letzten Vorwort: Nichts Besonderes. An der Ausrichtung lag es nicht, schlecht geschlafen wurde auch nicht, die anderen waren bei diesem Turnier einfach besser. Und warum dann die Überschrift? Weil Dimitrij tatsächlich ständig oben dabei war und gute Chancen hatte auf das berühmte dreistufige Treppchen zu steigen, doch die letzten Runden waren Runden der vergebenen Chancen. Leider.
Schach mal von einer ganz anderen Seite zeigte der Klassiker „ZDF- Drehscheibe“. In einem vierminütigem Filmbeitrag berichtete das ZDF vom Schachklub Königsjäger Hungen aus Hessen, der sich sehr stark in der Integrationsarbeit von Flüchtlingen engagiert und das mit Erfolg. Nicht nur vier neue Mitglieder aus Syrien spielen unterdessen für den Verein, nein auch die Hilfe für die Menschen, sich in der für sie neuen und unbekannten Welt zurechtzufinden, steht im Mittelpunkt und wird im Film gezeigt.

Viele Vereine engagieren sich im Bereich Flüchtlingshilfe. Von zwei weiteren Beispielen wurde im DSJ Forum 10/2016 berichtet. Die Vereine nutzen die Hilfsangebote des Jugendfördervereins, der Deutschen Schachjugend und das gemeinsame Förderprogramm von DSJ und DSB. Die Hilfen sind klein – Spielmaterial und Zuschüsse – im Vergleich zu der Leistung, die die Vereine erbringen. Man kann nur mit großer Dankbarkeit davon berichten und sich freuen, dass sich die Schachvereine als Teil der Gesellschaft auch auf diesem Gebiet einbringen. Vielen Dank dafür!
Wer mehr dazu lesen möchte, oder wer nach Hilfsangeboten sucht wie das wortlose Regelheft, Einladungen in Englisch, Arabisch, der findet dieses auf der Homepage der Deutschen Schachjugend und ganz speziell unter: http://www.deutsche-schachjugend.de/nc/dsj-inside/gesellschaftliche-verantwortung/fluechtlinge-werden-freunde/
Hoffentlich bleibt das Engagement in den Vereinen erhalten und hoffentlich finden sich weitere Vereine, die sich in dem Bereich engagieren, und hoffentlich erhalten sie dann auch künftig Hilfe von den Verbänden.

Ich wünsche viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Verlagsinformation
Kurz und Knapp
Jugendweltmeisterschaft
Deutsche Ländermeisterschaften der Jugend
Internationales Jugendturnier Liechtenstein

Schachserien

Regelecke 74
Qualitätssiegel „Deutsche Schach-Kita“
KinderSchach Methodik II – Lektion Spieß
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Auf Gewinn spielen mit Slawisch Abtauschvariante
Beiträge zur Schachdidaktik 119: Zusammenspiel der Figuren 9 – Zusammenspiel Turm und Springer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugend-Europameisterschaft 2016 in Prag
Schachtaktik 2016/11
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Jugendworkshop
Kinderschach – Kinderschachcamp
Schulschach – Bayerischer Schulschachkongress
Öffentlichkeitsarbeit – Fotowettbewerb
Gesellschaft – 50 Jahre terre des hommes
Schulschach – Deutscher Schulschachkongress
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 07 2016

Von allen Seiten erreicht einen die Nachricht vom Tod des Weltklassespielers Viktor Kortschnoi. Man ist hin- und hergerissen. Im letzten Jahr habe ich ihn noch beim Dresdner ZMDi Schachfestival zusammen mit seiner Frau gesehen. Hinfällig, alt, im Rollstuhl. Wollte ich das? Ich kämpfe mit mir, ich behalte die Menschen lieber positiv in Erinnerung, das andere erschreckt mich. Ich mag dieses Vorzeigen nicht. Und wiederum er kam gerne, wollte unter Schachspielern sein und gab man ihm ein Schachspiel und einen Gegner, sofort erwachten seine Lebensgeister und er spielte Schach.

Viele von uns in der Deutschen Schachjugend hatten das Glück ihn live zu erleben bei dem Jugendevent überhaupt, bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Zwei Tage war er dort 2005 zu Gast. Hautnah konnte man Viktor Kortschnoi erleben. Ich habe dazu einige Gedanken niedergeschrieben. Zu lesen auf der Internetseite der Deutschen Schachjugend mit einigen Fotos von damals, immerhin Kortschnoi war da schon 74 Jahre alt, und nachzulesen im DSJ-Forum hinten im Heft.
In diesem Jahr waren auch namhafte Großmeister zu Gast auf den Deutschen Jugendmeisterschaften. An der Spitze GM Artur Jussupow, der dieses Turnier liebt und es gerne besucht. Das gilt auch für GM Jan Gustafsson. Erstmals als GMs dabei waren Ilja Zaragatski und Jan-Christian Schröder, selbst noch 2014 Deutscher Jugendmeister. Sie alle präsentierten sich den Kindern und Jugendlichen, spielten ein Simultan, kommentierten Partien, maßen sich im Blitz mit den Teilnehmern und konnten jederzeit ausgefragt werden, wenn man sich denn traute.

Dies ist ein Merkmal der Deutschen Jugendmeisterschaften, die Verbindung zwischen absolutem Leistungssport und dem Nachwuchs.
Ein anderes ebenso wichtiges Merkmal ist die Breite und Begeisterung. Neben den offiziellen Deutschen Jugendmeisterschaften in den verschiedenen Altersklassen gibt es auch ein umfangreiches offenes Turnierangebot, das hervorragend angenommen wird und das ernst genommen wird. Dies muss man leider einigen Funktionsträgern der Erwachsenenebene immer wieder deutlich sagen, die meinen, die offenen Spielangebote wären nur Spaßangebote. Zum einen zu teuer, zum anderen haben die Spieler, die Vereine, die Landesverbände viel zu viel Ehrgeiz. Auch die Teilnehmer der offenen Meisterschaften werden vorbereitet, nachbereitet und eine große Gruppe von Trainern kümmert sich um das Schach der Kinder und Jugendlichen.

Wenige Wochen zuvor gingen die Deutschen Schulschachmeisterschaften über die Bühne. Das ist vorwiegend Breitenschach. Die Deutschen Kinder- und Jugendmeisterschaften sind Jugendleistungssport. Und so soll es auch bleiben.
Dass man daneben auch Spaß und Freude hat, das gehört zum Leistungssport einfach dazu.
Natürlich nimmt in dieser Ausgabe aber auch in der kommenden dieses Jugendevent den Hauptplatz ein, aber auch das gehört sich für eine Schachzeitung, die für und vom Jugendschach lebt. Die Deutschen Jugendmeisterschaften sind der Höhepunkt des Jahres für das Kinder- und Jugendschach in Deutschland. Also auch in dieser Zeitung.

In diesem Sinne viel Spaß beim Stöbern in den Tabellen, beim Studium der Meisterpartien und den übrigen Inhalten.

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Was kann schöner sein als die Deutschen Jugendmeisterschaften?
DEM 2016 – Teil 1 U18 bis U14

Schachserien

Kinderschach bei Käthe Kollwitz
KinderSchach Methodik 1 – Hinweise zum Partiebeginn und Eröffnungsregeln
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugendhessenmeisterschaft 2016 Teil 2
Schachtaktik 2016/07
Eröffnungsecke: Maroczy-Struktur gegen Sizilianisch (Fortsetzung)
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Mädchenschachpatent
Gesellschaft – Für eine gerechte Welt in Bezug auf Kinder
Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Schachgeschichte – Schachlegende Viktor Kotschnoi
Mädchenförderung – Prämiensystem
Öffentlichkeitsarbeit – Vereinsdatenbank
Termine – Termine – Termine