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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 01 2017

Frohe Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2017 wünschen wir allen JugendSchach-LeserINNEn und SchachfreundINNen! Wieder pünktlich zum Fest erscheint JugendSchach 1/2017 und wird es unter den ein oder anderen Weihnachtsbaum schaffen.
Wir wünschen wie immer viel Freude und Lernerfolg mit der neuen Ausgabe und freuen uns auf ein weiteres Jahr JugendSchach und JugendSchachVerlag!

Euer/Ihr JugendSchachVerlag

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt, so wie ich mich vorab zum Ausgang des Weltmeisterschaftskampfes festgelegt hatte: ich hatte auf Magnus Carlsen getippt und auf seinen Sieg gesetzt. Zwischendurch musste ich ganz schon schwitzen, vor allem nachdem er zurücklag.
Aber was für ein Kampf, was für ein Duell, was für ein großartiges Sportereignis!
Wer sagt da noch, Schach ist kein Sport?
Jeder der vielen Millionen „Zuschauer“ konnte miterleben, welch eine Kraftanstrengung dieses Duell für beide Kontrahenten war. Bis auf die 12. Partie ausgekämpfte, stundenlange Höchstleistungen mit voller Konzentration. Am nächsten Tag das gleiche nochmal, dann nur ein Tag Pause, und so weiter, und so weiter. Zum einen eine hohe körperliche Belastung. Aber vor allem eine enorme psychologische Belastung. Man muss vor der nächsten Partie die gerade gespielte aus dem Kopf bekommen. Eben noch den Gewinn ausgelassen. Das lässt einen zweifeln an den eigenen Fähigkeiten und verführt eventuell zu falschen Aktionen in den Folgepartien, wie gesehen beim gewaltsamen Gewinnversuch von Carlsen, der zur Niederlage führte. Sagte da der Kopf von Karjakin schon, der WM-Kampf ist gewonnen? Wie stellt man sich auf die Situation ein? Wie reagiert der Weltmeister auf die für ihn neue Situation in einem Duell zurückzuliegen? Dieser WM-Kampf sorgte für Spannung pur.
Wer sagt eigentlich noch, Schach interessiert die Medien nicht?
Gut diese Menschen gibt es noch, die meinen, Schach müsste in den Medien die Bedeutung vom Fußball haben. Aber lassen wir die mal zur Seite. Dieser WM-Kampf war ein Medienereignis, in den Onlinemedien, in den Printmedien und auch im Fernsehen. Die Spannung des Duells und eben vor allem auch die Zugkraft des Weltmeisters elektrisierten die Medien in einem Maße, wie man sie nur aus den Schachduellen zu Zeiten des kalten Krieges kannte. Und diesmal standen wirklich nur das Schach im Mittelpunkt, nicht die Politik hinter den Kulissen, der Einsatz eines Hypnotiseurs, oder irgendwelche Toilettenaffären. Nein, es ging um Schach! Einzig nur um Schach. Und viele Medien nahmen den WM-Kampf zum Anlass sich mit Schach in Deutschland zu beschäftigen, mit dem Vereinsschach, mit Kinder- und Jugendschach und natürlich Schulschach. Die Schachcommunity interessierte die Medien. Das zeigte sich vor allem auch beim Finale mit den Schnellschach- und möglichen Blitzpartien. In vielen Vereinen gab es Public Viewing und Medien berichteten direkt aus den Vereinen mit Liveschaltungen in ihre Sendungen. So geschehen zum Beispiel in Berlin bei den Schachfreunden Berlin. Die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ hatte eingeladen zum öffentlichen Miterleben der entscheidenden Finalpartien, kommentiert von Titelträgern des Vereins, und N24, RBB und inforadio rbb live vom Geschehen im Verein.
Es zeigte sich wieder einmal, wenn Schach etwas zu bieten hat, wird es wahrgenommen und in den Mittelpunkt gestellt! Das sollten wir nicht vergessen, wenn die nächsten „Großveranstaltungen“ geplant werden.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die schachlichen Highlights in 2017!

Viel Spaß weiterhin mit diesem wundervollen Schachspiel, Schachsport!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutscher Schulschachkongress trifft Ströbecker Schachgeschichte

Schachserien

KinderSchach Methodik II – Lektion Abzugsschach
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Schachstrategie 57 – Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Beiträge zur Schachdidaktik 121 – Taktisches Zusammenspiel Turm und Läufer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – Deutsche Ländermeisterschaft in Hannover 2016
Schachtaktik 2017/01
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Sport – Fairplay Preise
Ehrenamt – Schachlehrerin des Jahres und Schach-AG Leiter des Jahres
Öffentlichkeit – Messeauftritt
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Schulschach – Auszeichnung Deutsche Schachschule
Sportpolitik – Nachrichten der deutschen sportjugend
Ehrenamt – Jugend für Jugend auf Vereinsebene
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 12 2016

Die Weltmeisterschaften der „Kleinen“, also die der Jahrgänge U8 – U12, sind erfolgreich in Batumi / Georgien über die Bühne gegangen. Ohne Medaillen für Deutschland aber mit zufriedenstellenden Leistungen. Damit haben die jugendlichen Leistungssportler erstmal Pause. Es warten noch in den letzten Dezembertagen die Deutschen Vereinsmeisterschaften auf viele, viele Mädchen und Jungen, denn es wird in den Kategorien U10, U12, U14 und U14w, U16, U20 und U20w gespielt. Da bleibt für viele nicht viel Zeit unterm Weihnachtsbaum, denn die Meisterschaften starten mit der Anreise am 26. Dezember. Hat auch was Gutes, die Zeit des Essens und Futterns wird dadurch knapper!
Richtig ernst geht es derzeit bei der echten, einzigen Weltmeisterschaft zu, die in New York zwischen Magnus Carlsen, dem Weltmeister, und Sergej Karjakin, dem Herausforderer, stattfindet.
Ich weiß nicht, ob von mir Neutralität erwartet wird, aber ich gebe frank und frei zu, dass ich inständig hoffe, dass Magnus gewinnt und Weltmeister bleibt. Ich traue es ihm auch zu, aber 12 Partien auf dem Niveau, da reicht eine Ungenauigkeit, eine Unkonzentriertheit, und schon kann es vorbei sein.
Dabei ist es so wichtig weltweit für den Schachsport, dass Magnus Weltmeister bleibt. Da wir Schachspieler schon gestraft sind mit einem zweifelhaften Weltverband, dessen Präsident auf roten Listen steht und nicht zur WM in die USA einreisen darf, da brauchen wir dringend die positive Strahlkraft dieses Weltmeisters.
Er bringt Schach in ganz andere Dimensionen, wie man es jetzt auch mit dem Kinofilm „Magnus – Der Mozart des Schachs“ gezeigt bekommt. Magnus ist präsent in den Medien, er ist eine Sportlerpersönlichkeit, die über die Grenzen des Schachsportes wahrgenommen wird. Und er bringt Schach in die Medien. Zum Beispiel in Berlin, wo die „Berliner Morgenpost“ eine ganze Zeitungsseite anlässlich des bevorstehenden WM-Kampfes dem Schachsport in Berlin widmet.
Die WM wird ein Medienereignis und man kann sie weiterhin kostenfrei im Netz verfolgen, wie man im DSJ-Forum nachlesen kann. Man muss also nicht, auch wenn der DSB Rabatte anbietet, für teuer Geld auf der Veranstalterhomepage der Agentur der FIDE die WM verfolgen, man schaut einfach bei ChessBase oder Chess24 zu.
Ich wünsche uns allen eine schöne Weltmeisterschaft, für wen auch immer sie die Daumen drücken.
Da dies die zwölfte Ausgabe von JugendSchach in diesem Jahr ist, verabschiede ich mich nicht von den Lesern ohne allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit zu wünschen!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

32. Jugendschachopen des SV Empor Erfurt
Kadettenweltmeisterschaft U8-U12 in Batumi/Georgien ein Erfolg

Schachserien

Jugendweltmeisterschaft U14-U18
Immer mehr Kindereinrichtungen im Schachfieber
KinderSchach Methodik II – Lektion Fesselung
Eröffnungsecke: Damengambit mit 5.Lf4
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Weihnachtsquiz 2016
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren 10 – Zusammenspiel Turm und Springer 2
Schachtaktik 2016/12
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ Forum 12/2016

Sportpolitik – Jugendvollversammlung der dsj
Öffentlichkeit – Uhrensimultan mit dem Weltmeister
Öffentlichkeit – „Magnus“ der Kinofilm
Öffentlichkeit – Rechtsprechung
Mädchenschach – Mädchenaktionswochen
Schulschach – Deutsche Schachschule Roth
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016

Der Bundesnachwuchstrainer meinte seine Berichterstattung mit der Überschrift „Warum Dimitrij Kollars nicht Weltmeister wurde“ betiteln zu müssen, was schon zeigt, dass diesmal keine Titel bei der Jugendweltmeisterschaft, die kürzlich endete, gefeiert werden konnten. Und das obgleich die älteren Jahrgänge – also auch die U16 – dran waren. Die jüngeren Altersklassen folgen demnächst.
Was war geschehen?
Die Antwort lautet wie im letzten Vorwort: Nichts Besonderes. An der Ausrichtung lag es nicht, schlecht geschlafen wurde auch nicht, die anderen waren bei diesem Turnier einfach besser. Und warum dann die Überschrift? Weil Dimitrij tatsächlich ständig oben dabei war und gute Chancen hatte auf das berühmte dreistufige Treppchen zu steigen, doch die letzten Runden waren Runden der vergebenen Chancen. Leider.
Schach mal von einer ganz anderen Seite zeigte der Klassiker „ZDF- Drehscheibe“. In einem vierminütigem Filmbeitrag berichtete das ZDF vom Schachklub Königsjäger Hungen aus Hessen, der sich sehr stark in der Integrationsarbeit von Flüchtlingen engagiert und das mit Erfolg. Nicht nur vier neue Mitglieder aus Syrien spielen unterdessen für den Verein, nein auch die Hilfe für die Menschen, sich in der für sie neuen und unbekannten Welt zurechtzufinden, steht im Mittelpunkt und wird im Film gezeigt.

Viele Vereine engagieren sich im Bereich Flüchtlingshilfe. Von zwei weiteren Beispielen wurde im DSJ Forum 10/2016 berichtet. Die Vereine nutzen die Hilfsangebote des Jugendfördervereins, der Deutschen Schachjugend und das gemeinsame Förderprogramm von DSJ und DSB. Die Hilfen sind klein – Spielmaterial und Zuschüsse – im Vergleich zu der Leistung, die die Vereine erbringen. Man kann nur mit großer Dankbarkeit davon berichten und sich freuen, dass sich die Schachvereine als Teil der Gesellschaft auch auf diesem Gebiet einbringen. Vielen Dank dafür!
Wer mehr dazu lesen möchte, oder wer nach Hilfsangeboten sucht wie das wortlose Regelheft, Einladungen in Englisch, Arabisch, der findet dieses auf der Homepage der Deutschen Schachjugend und ganz speziell unter: http://www.deutsche-schachjugend.de/nc/dsj-inside/gesellschaftliche-verantwortung/fluechtlinge-werden-freunde/
Hoffentlich bleibt das Engagement in den Vereinen erhalten und hoffentlich finden sich weitere Vereine, die sich in dem Bereich engagieren, und hoffentlich erhalten sie dann auch künftig Hilfe von den Verbänden.

Ich wünsche viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Verlagsinformation
Kurz und Knapp
Jugendweltmeisterschaft
Deutsche Ländermeisterschaften der Jugend
Internationales Jugendturnier Liechtenstein

Schachserien

Regelecke 74
Qualitätssiegel „Deutsche Schach-Kita“
KinderSchach Methodik II – Lektion Spieß
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Auf Gewinn spielen mit Slawisch Abtauschvariante
Beiträge zur Schachdidaktik 119: Zusammenspiel der Figuren 9 – Zusammenspiel Turm und Springer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugend-Europameisterschaft 2016 in Prag
Schachtaktik 2016/11
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Jugendworkshop
Kinderschach – Kinderschachcamp
Schulschach – Bayerischer Schulschachkongress
Öffentlichkeitsarbeit – Fotowettbewerb
Gesellschaft – 50 Jahre terre des hommes
Schulschach – Deutscher Schulschachkongress
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 07 2016

Von allen Seiten erreicht einen die Nachricht vom Tod des Weltklassespielers Viktor Kortschnoi. Man ist hin- und hergerissen. Im letzten Jahr habe ich ihn noch beim Dresdner ZMDi Schachfestival zusammen mit seiner Frau gesehen. Hinfällig, alt, im Rollstuhl. Wollte ich das? Ich kämpfe mit mir, ich behalte die Menschen lieber positiv in Erinnerung, das andere erschreckt mich. Ich mag dieses Vorzeigen nicht. Und wiederum er kam gerne, wollte unter Schachspielern sein und gab man ihm ein Schachspiel und einen Gegner, sofort erwachten seine Lebensgeister und er spielte Schach.

Viele von uns in der Deutschen Schachjugend hatten das Glück ihn live zu erleben bei dem Jugendevent überhaupt, bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Zwei Tage war er dort 2005 zu Gast. Hautnah konnte man Viktor Kortschnoi erleben. Ich habe dazu einige Gedanken niedergeschrieben. Zu lesen auf der Internetseite der Deutschen Schachjugend mit einigen Fotos von damals, immerhin Kortschnoi war da schon 74 Jahre alt, und nachzulesen im DSJ-Forum hinten im Heft.
In diesem Jahr waren auch namhafte Großmeister zu Gast auf den Deutschen Jugendmeisterschaften. An der Spitze GM Artur Jussupow, der dieses Turnier liebt und es gerne besucht. Das gilt auch für GM Jan Gustafsson. Erstmals als GMs dabei waren Ilja Zaragatski und Jan-Christian Schröder, selbst noch 2014 Deutscher Jugendmeister. Sie alle präsentierten sich den Kindern und Jugendlichen, spielten ein Simultan, kommentierten Partien, maßen sich im Blitz mit den Teilnehmern und konnten jederzeit ausgefragt werden, wenn man sich denn traute.

Dies ist ein Merkmal der Deutschen Jugendmeisterschaften, die Verbindung zwischen absolutem Leistungssport und dem Nachwuchs.
Ein anderes ebenso wichtiges Merkmal ist die Breite und Begeisterung. Neben den offiziellen Deutschen Jugendmeisterschaften in den verschiedenen Altersklassen gibt es auch ein umfangreiches offenes Turnierangebot, das hervorragend angenommen wird und das ernst genommen wird. Dies muss man leider einigen Funktionsträgern der Erwachsenenebene immer wieder deutlich sagen, die meinen, die offenen Spielangebote wären nur Spaßangebote. Zum einen zu teuer, zum anderen haben die Spieler, die Vereine, die Landesverbände viel zu viel Ehrgeiz. Auch die Teilnehmer der offenen Meisterschaften werden vorbereitet, nachbereitet und eine große Gruppe von Trainern kümmert sich um das Schach der Kinder und Jugendlichen.

Wenige Wochen zuvor gingen die Deutschen Schulschachmeisterschaften über die Bühne. Das ist vorwiegend Breitenschach. Die Deutschen Kinder- und Jugendmeisterschaften sind Jugendleistungssport. Und so soll es auch bleiben.
Dass man daneben auch Spaß und Freude hat, das gehört zum Leistungssport einfach dazu.
Natürlich nimmt in dieser Ausgabe aber auch in der kommenden dieses Jugendevent den Hauptplatz ein, aber auch das gehört sich für eine Schachzeitung, die für und vom Jugendschach lebt. Die Deutschen Jugendmeisterschaften sind der Höhepunkt des Jahres für das Kinder- und Jugendschach in Deutschland. Also auch in dieser Zeitung.

In diesem Sinne viel Spaß beim Stöbern in den Tabellen, beim Studium der Meisterpartien und den übrigen Inhalten.

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 07 2016 kaufen

 

Schach spielen!

Aktuelles

Was kann schöner sein als die Deutschen Jugendmeisterschaften?
DEM 2016 – Teil 1 U18 bis U14

Schachserien

Kinderschach bei Käthe Kollwitz
KinderSchach Methodik 1 – Hinweise zum Partiebeginn und Eröffnungsregeln
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugendhessenmeisterschaft 2016 Teil 2
Schachtaktik 2016/07
Eröffnungsecke: Maroczy-Struktur gegen Sizilianisch (Fortsetzung)
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Mädchenschachpatent
Gesellschaft – Für eine gerechte Welt in Bezug auf Kinder
Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Schachgeschichte – Schachlegende Viktor Kotschnoi
Mädchenförderung – Prämiensystem
Öffentlichkeitsarbeit – Vereinsdatenbank
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 06 2016

Im Heft 5 2016 hatte ich auf die Wahl Spieler und Spielerin des Jahres aufmerksam gemacht. Die Ehrung und Preisverleihung findet traditionell auf der Eröffnungsfeier der Deutschen Kinder- und Jugendmeisterschaften statt. Und damit habe ich übergeleitet zum Jahreshöhepunkt im Schach für den Kinder- und Jugendbereich.

Veranstaltungen zu bewerten ist immer schwierig. Jeder hat einen anderen Blickwinkel, stellt anderes in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Am einfachsten ist es dann die Teilnehmer entscheiden zu lassen. Und da kann die Deutsche Schachjugend für sich sagen, so schlecht liegt sie mit ihrem Meisterschaftskonzept und Angebot wohl nicht, denn flapsig gesagt, die Mädchen und Jungen rennen ihr die Bude ein. Alle offenen Turnierangebote, also die für die man sich aus freien Stücken anmelden kann und nicht dafür qualifiziert sein muss, sind überlaufen und feiern Teilnehmerrekorde. Einige sprachen hinter den Kulissen schon vom Anmeldestopp. Über 650 Kinder und Jugendliche freuen sich auf die Meisterschaftswoche vom 14.-22.05. im Sauerland Stern Hotel in Willingen. Dazu kommen rund 500 mitreisende Betreuer, Eltern und Trainer. Und nicht zu vergessen die vielen Tausende zu Hause, die jeden Tag auf die Meisterschaftsseite schauen werden, immerhin werden fast 100 Partien live übertragen auf www.dem2016.de.

Dem Jahreshöhepunkt vorgeschaltet sind die Deutschen Schulschachmeisterschaften, die in den letzten Jahren auch immer größer wurden. Das unterdessen größte Kinderturnier in Deutschland ist die Deutsche Meisterschaft der Grundschulen mit 70 Vierermannschaften und einem angehängten Ersatzspielerturnier.

Beim Schulschach gehen die Meinungen ja auch weit auseinander. Die einen sehen es mit ihrer Vereinsbrille, mit der dann vor allem die Vereinstrainer schauen und darin ein richtiges Leistungssportevent sehen und böse die Stirn in Falten ziehen, wenn man Schulschach zum Breitenschach erklärt. Wie immer, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Natürlich sind für viele die Schulschachmeisterschaften ein Warmspielen für die „echten“ Meisterschaften. Für andere sind die Schulturniere der Jahreshöhepunkt, da sie gar nicht im Verein spielen und sich über die Schule für eine Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Ähnlich sieht es bei den betreuenden Lehrern und Lehrerinnen aus oder eben bei den mitreisenden Vereinstrainern. Auch da prallen oftmals Welten aufeinander, was es bei den Meisterschaften nicht einfach macht. Da die Turnierfüchse, dort die Turnieranfänger. Oftmals wünscht man sich mehr Gelassenheit vor allem bei den Erfahrenen, denn für viele, ob man es glauben mag oder nicht, ist Schulschach eben wirklich Breitenschach. Mehr ist oft auch gar nicht gewollt.

Apropos Gelassenheit, die täte im Schach und in der Schachorganisation ja vielen gut und so manch sogenanntes Problem würde es dann plötzlich gar nicht mehr geben. Aber da einigt man sich wohl eher auf die Frage was Schulschach ist, als dass der Wunsch nach Gelassenheit bei Funktionären Wirklichkeit wird …

In diesem Sinne grüße ich alle herzlich und wünsche viel Spaß mit Schach, beim Schach und mit JugendSchach.

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach 06 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

Deutschland gewinnt „Chess Talents 2016“ in La Tour-de-Peilz
Deutsche Schulschachmeisterschaften WK II in Grömitz
Kinderfestival bei den Meisterschaften der Grundschulen
Nordhorn feiert Sieg bei der Mädchenmeisterschaft

Schachserien

Wider der digitalen Demenz – was Kinderschach noch alles kann
KinderSchach Methodik 1 – Lektion „Die Rochade“
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Die JugendSchach-Endspielkartei B.1.2: Material zum RTP: Läufer und Bauer gegen Läufer
Eröffnungsecke: Mit der Maroczy-Struktur gegen Sizilianisch (1/2)
Beiträge zur Schachdidaktik 116: Zusammenspiel Dame und Springer 3
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugendhessenmeisterschaft 2016
Schachtaktik 2016/06
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Auszeichnung – Deutsche Schachschule / Schach-Kita
Patentausbildung – ErzieherInnen und Pädagogen
Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Jugend für Jugend
Seminar Rheinland-Pfalz – Camp der Welten – 24–Stunden-Blitz
Mädchenschach – Neumarkter Schachtage
Ausbildung – DSJ Akademie
Schulschach – Yes2Chess
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 05 2016

Im zurückliegenden Jahr durfte ich oftmals über herausragende Erfolge im Jugendschach berichten. Wir durften mit Roven Vogel einen Weltmeister und mit Leonid Sawlin einen Europameister bejubeln, einen europäischen Mannschaftserfolg feiern und so weiter, und so weiter. Es war ein tolles Jahr.
Man erlebt es noch einmal im Schnelldurchlauf, wenn man sich die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Spielerin und zum Spieler des Jahres durchsieht.
Denn die Deutsche Schachjugend ruft wieder zu dieser Wahl in den Kategorien U20 und U14 auf. Bernd Vöckler, der Bundesnachwuchstrainer hat die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten getroffen. Er geht dabei nach Ergebnissen, Erfolgen vor. Die Wähler, es ist eine offene Wahl, die online durchgeführt wird und an der sich jeder beteiligen kann, werden vielleicht auch andere Maßstäbe ansetzen. Sie suchen vielleicht die schon ausgeprägteste Persönlichkeit, die coolste Type. Jeder wird seine eigenen Auswahlkriterien haben. Und ich verspreche, die Wahl wird schwer fallen, es gibt viele sehr gute Kandidatinnen und Kandidaten. Einfach auf die Internetseite der Deutschen Jugendmeisterschaft gehen und sich dort ins Wahllokal klicken: www.dem2016.de
Im Mittelpunkt der nächsten Zeit werden wieder die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Pfingstwoche stehen, da werden die nächsten Stars geboren, bestätigt oder vom Thron gestoßen. Jeder kann an dem Event Deutsche Meisterschaft teilnehmen. Denn es gibt dafür extra die offenen Turnierangebote wie die offene Deutsche U25 Meisterschaft oder das Kinderturnier über Pfingsten. Alle notwendigen Informationen und auch die Onlineanmeldemöglichketen findet man ebenfalls auf der Internetseite der DEM www.dem2016.de
Ich möchte den Blick der Leser aber auch auf andere Zielgruppen der Schacharbeit lenken, gerade in diesem inhaltlichen Zusammenhang passt das sehr gut.
Ich war selbst gerade in Leipzig und habe dort der ersten Förderschule für Körperbehinderte die Auszeichnung Deutsche Schachschule überreichen dürfen. Ein bewegender, anrührender Tag war das für mich. Welche andere Rolle spielt da doch unser Schachspiel, wie anders wird Schach da erlebt, umgesetzt, eingesetzt.
Oder nehmen wir die tolle Arbeit der Vereine und einzelner Schachfreunde, die mit Schach sich den nach Deutschland vor Krieg und Zerstörung geflüchteten Menschen nähern. Da ist Schach ein Zeichen der Menschlichkeit, der Freundschaft, ein Signal, das sagt, ihr gehört dazu, spielt mit uns, wir kümmern uns.
Das behinderte Mädchen, das nicht sprechen und sich kaum bewegen kann, teilt sich den anderen gegenüber mit Schach mit, genauso wie der geflüchtete Mensch, der unsere Sprache nicht spricht aber die des Schachspiels.
Schach ist so vielfältig, es wäre schön, wenn uns das öfter bewusst wäre und wir nicht nur die Jagd nach Punkten unter allen Umständen im Kopf hätten. Darüber nachzudenken, würde manch überhitztem Elternteil, Betreuer oder Trainer gut anstehen.

In diesem Sinne grüße ich alle herzlich und wünsche viel Spaß mit JugendSchach und dem DSJ Forum.

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutschland sucht: Spieler des Jahres 2015

Schachserien

Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Die JugendSchach-Endspielkartei B.1.1: Material zum RTP: Läufer gegen Bauer(n)
Beiträge zur Schachdidaktik 115: Zusammenspiel der Figuren 5 – Zusammenspiel Dame und Springer 2
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombieck: Prinzen und Prinzessinnen in Aktion
Schachtaktik 2016/05
Eröffnungsecke: Eine Waffe gegen den englischen Angriff
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Öffentlichkeitsarbeit – Vereinsdatenbank
gesellschaftliche Verantwortung – Förderprogramm Flüchtlinge
Sportbetrieb – DEM offene Angebote
Allgemeine Jugendarbeit – Kinderschachcamp
gesellschaftliche Verantwortung – Camp der Welten
gesellschaftliche Verantwortung – Flüchtlingshilfe Neumarkt
gesellschaftliche Verantwortung – Deutsche Schachschule
Schulschach – Schachlehrer des Jahres (Bayern)
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 03 2016

Zieht euch warm an, es kann sehr kalt werden in Moskau, so lauteten die Informationen und Warnungen der Russlandkenner an die Jugendgruppe der Deutschen Schachjugend, die sich Ende Januar von Frankfurt nach Moskau auf den Weg machte um Land und Leute kennenzulernen und nebenbei das Moskauer Open mitzuspielen. Die Warnungen waren diesmal unbegründet, denn es gab mehr Regen bei Plusgraden als Schnee mit Minusgraden.
Internationale Jugendarbeit, Jugendaustausch mit anderen Ländern ist ein fester Bestandteil der Jugendarbeit der Deutschen Schachjugend.
Gerade ist eine Jugendgruppe aus China zu Besuch in Deutschland, ein Rückbesuch für unsere Reise nach China im Jahre 2014, zeitgleich wurde die Ausschreibung für den Japanaustausch veröffentlicht.
Gesucht werden jeweils Jugendliche, meist im Alter von 16 bis 20 Jahren, die offen sind für andere Kulturen, andere Lebenswelten, die Erfahrungen sammeln wollen. Und die sich dabei nicht beeinflussen lassen von der politischen Lage, die ja meist nicht bestimmt wird von den „normalen“ Menschen. Die Jugend soll unvoreingenommen und offen auf einander zugehen und Grenzen überwinden.
Schach spielt in diesen Austauschprogrammen oftmals auch eine Rolle, wie jetzt beim Russlandaustausch, bei dem man die Gelegenheit bekam das Moskauer Open mitspielen zu können. Für die echten Schachfreaks, die nur Schach im Kopf haben, sind die internationalen Maßnahmen aber nicht geeignet, denn Schach ist hier vor allem Mittel zum Zweck, ein Mittel mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Die Chinesen zum Beispiel, die gerade in Hamburg und Berlin zu Besuch sind, spielen Vergleichskämpfe gegen Vereine, gehen in Schulen mit Schachangeboten, nehmen an Trainingsmaßnahmen teil, um so mit anderen Gleichgesinnten über das gemeinsame Hobby in Kontakt zu kommen.
Die Internationalen Jugendangebote bieten den Jugendlichen viele Möglichkeiten, die man so vielleicht nie wieder im Leben geboten bekommt. Daher sollten die Ausschreibungen dazu mit Sorgfalt gelesen und geprüft werden und Jugendliche auf sie aufmerksam gemacht werden.
Vielleicht hat man dann auch das Glück wie die Jugendsprecherin der DSJ Jessica Boyens, die mitfahren darf ins olympische Jugendlager der Deutschen Sportjugend zur Olympiade in Rio! Und das als Sportlerin aus einer nichtolympischen Sportart!
Natürlich finden die Leser in diesem Heft einen Bericht zum Russlandaustausch und natürlich die üblichen Trainingsteile unserer hervorragenden Autoren.

Ich wünsche viel Spaß mit JugendSchach und grüße alle herzlich.
Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Die Deutsche Schachjugend in Moskau

Schachserien

Kinderschach in Deutschland – Gemeinsam einen Zug voraus
KinderSchach Methodik 1 – Lektion „Der Springer“
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 113: Dame + Läufer im Mittelspiel
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Gewinner Weihnachtsquiz, Deutsche Vereinsmeisterschaft 2015
Schachtaktik 2016/3
Eröffnungsecke: Beschleunigte Altindische Verteidigung
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

gesellschaftliche Verantwortung – Allianz für Weltoffenheit
Ausbildung – Breitenschachpatent
Ehrenamt – Silberne Ehrennadel für Christoph Kahl
Internationale Jugendarbeit – Japanaustausch
Fairplay – Fairplay im Verbandsleitbild
Schulschach – Internetturier Yes2Chess
Termine – Termine – Termine