JugendSchach Ausgabe 01/2026

JugendSchach Ausgabe 01/2026

Liebe Leserschaft,

das Wundern über den Deutschen Schachbund geht in die nächste Runde. Nein nicht über die tollen Erfolge in allen Bereichen, auch wenn das manchmal an ein Wunder grenzt, nein vielmehr über das Hin und Her in der Verbandspolitik.

Dieser Tage konnte man in allen Medien folgendes lesen: „Einigung in Berlin – im August wird ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt“

Die Einigung fand in Berlin statt. Ingo Thorn, Präsident des Bayerischen Schachbundes, Michael S. Langer, der Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes und Paul Meyer-Dunker, der Präsident des Berliner Schachverbandes, trafen sich mit Ingrid Lauterbach, der Präsidentin des Deutschen Schachbundes und dem DSB-Vizepräsidenten Finanzen, Alexander von Gleich. Nun ist klar: Es wird keinen außerordentlichen Bundeskongress Anfang Februar geben – sondern erst im August. Und Ingrid Lauterbach wird dann ihr Amt als Präsidentin abgeben.“

In bester deutscher Vereinsklüngelkultur haben sich einige Funktionäre getroffen und in Hinterzimmermanier die Lösung gefunden für ein Problem, das sie selbst auf dem letzten Hauptausschuss erst produziert hatten. Spontan, ohne Plan, einfach mal einen Abwahlantrag stellen, dafür benötigt man ja nur fünf „aufrechte“ Landesverbände, und den DSB damit ins Chaos stoßen. Denn natürlich hat man keinen Kandidaten, keine Kandidatin im Köcher.

Und nun lobt man sich selbst, dass man den DSB vor einer Zerreißprobe bewahrt habe, wie es in der Presseerklärung heißt.

Hört man sich bei der Basis des deutschen Schachs um, also bei den Vereinen und den einzelnen Mitglieder:innen, so sieht man nur Kopfschütteln und Verdruss über die Performance des Deutschen Schachbundes. Man darf gespannt sein, wie es weitergehen wird. Ich bin mir sicher, denen fällt noch viel ein.

Diese Ausgabe, an der ich gerade schreibe, ist schon die erste Ausgabe des neuen Schachjahres 2026. Sie soll ja noch rechtzeitig vor den Festivitäten die Leserschaft erreichen. Zeit also mit Dank auf das zur Neige gehende Jahr zurückzublicken. Dank an den Verlag, Dank an die vielen Autoren und Autorinnen, Dank aber vor allem an die treue Leserschaft.

Bleiben Sie uns auch im neuen Jahr gewogen. Wir versprechen mit dem gleichen Engagement für Sie da zu sein!

Ihnen, Euch allen ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und viel Erfolg bei den letzten Schachturnieren in diesem Jahr, vor allem bei den verschiedenen Deutschen Vereinsmeisterschaften, die traditionell vom 26. bis 30. Dezember stattfinden.

Bleibt gesund und zuversichtlich!

Ihr / Euer Jörg Schulz

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