Liebe Leserschaft,
das Schachjahr 2025 endete so wie alle anderen Schachjahre zuvor auch mit den Austragungen der Deutschen Vereinsmeisterschaften in den Altersklassen U20 bis U10.
Immer in der Weihnachtswoche ausgetragen vom 26. – 30.12. und immer wieder umstritten. „Wie kann man denn Weihnachten eine Deutsche Meisterschaft beginnen?“ Doch noch hat keiner einen besseren Termin für die Deutschen Vereinsmeisterschaften vorschlagen können. Immerhin bedarf es vieler Qualifizierungswege bis hin zu den Finals und zudem benötigt man Ferien für die Austragung.
Also heißt es alle Jahre wieder, Weihnachten endet, wie ja in den meisten anderen Ländern auch, am ersten Weihnachtsfeiertag. Aber zum Glück mit einem Ende rechtzeitig vor Silvester. Da können dann die Meisterteams und Platzierten besonders ausgelassen feiern und das alte Jahr beschwingt verabschieden. Die anderen müssen sich dann mit guten Vorsätzen für bessere Platzierungen ins neue Jahr begeben.
Und wie jedes Jahr auch heißt es, direkt nach den Mannschaftsmeisterschaften gilt die Konzentration den Deutschen Einzelmeisterschaften. Schon in den in wenigen Wochen anstehenden Winterferien stehen die ersten Qualifikationsturniere an. Und Pfingsten ist es dann soweit, dann gibt es den zweiten großen Höhepunkt des Jugendschachs in Deutschland.
Und was steht sonst noch so an? Alle Schachspielerinnen und Schachspieler hoffen auf einen Deutschen Schachbund, der endlich besser performt, sich mehr um die Schachentwicklung in Deutschland kümmert und weniger um sich selbst mit all seinen Skandalen.
Wir drücken im Leistungsschach unseren Vertreterinnen und Vertretern die Daumen und wünschen uns weitere tolle Erfolge. Vor allem Vincent Keymer werden wir hoffnungsvoll begleiten und Matthias Blühbaum die Daumen drücken bei seinem Kampf um die Weltmeisterkrone. Aber auch im Jugendbereich fallen unsere Spielerinnen und Spieler immer wieder durch schöne Erfolge auf und wir drücken die Daumen, dass dies auch in 2026 so ist.
Vor allem wünschen wir uns aber einen fairen Schachsport, bei dem Toleranz herrscht, und man sich mit Respekt begegnet.
Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr 2026, wobei ja jeder seinen Erfolg selbst definiert, und schöne Schacherlebnisse, die in Ihrem, Eurem Gedächtnis bleiben mögen.
Bleibt gesund und zuversichtlich!
Ihr / Euer Jörg Schulz

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ChessBase – Schritt für Schritt Folge 10: Markierungen und Pfeile
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Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsspieler Matt in 3 / Vorteil in 3+ Zügen
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