Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 05 2019

Welchen Einfluss Trainer haben, das weiß man ja nie so genau, man weiß nur, wenn es nicht läuft, haben sie schuld, wenn es aber gut läuft beanspruchen viele, viele ihren Anteil am Erfolg.
Ich weiß nun aber, dass der Bundestrainer des DSB immerhin direkten Einfluss auf den Inhalt von JugendSchach hat. Wieso? Ganz klar, er war der Ideengeber für die neue Lehrserie in JugendSchach „Lernen von den Klassikern“. Ich weiß schon, er wird es abstreiten. Hat ja auch recht damit, denn er war für den neuen Autor Kevin Högy indirekt der Ideengeber. Auf einer Trainerfortbildung beklagte sich der Bundestrainer, dass die jungen Spitzenspieler von heute die Klassiker nicht mehr kennen, obgleich man doch sagt, dass in den Entwicklungsstufen eines Leistungsspielers das Lernen von Klassikern dazugehört und dies zumindest bei den älteren Trainern auch fest im Trainingsplan verankert ist.
Diese Aussage brachte Kevin Högy auf die Idee, zumindest den Lesern von JugendSchach die Klassiker nahezubringen und strategische Lehrthemen mittels Partien der Klassiker aufzubereiten. Ich hoffe, dies ist im Sinne der Lesergemeinde.
Ich und das Verlagsteam heißen Kevin Högy, den man von den Deutschen Jugendmeisterschaften als Trainer und Betreuer gut kennt, herzlich im Kreis der Autoren willkommen und bedanken uns für sein Engagement.
Überhaupt an dieser Stelle noch mal ein großer Dank an die Autoren. Es ist wirklich keine leichte Aufgabe jeden Monat aufs Neue immer wieder zu liefern. Auch wenn man als erfahrener Trainer auf einen Fundus von Material zugreifen kann, so ist dieses doch Monat für Monat wieder zu sichten und neu aufzubereiten, denn JugendSchach stellt ja auch besondere Ansprüche, es soll viel erklärt werden und keine Ansammlung von wiedergegebenen Computervarianten sein, was wir der Lesergemeinde präsentieren wollen.
Umso beeindruckender, dass so viele unserer Autoren schon seit vielen Jahren im Team sind und sie immer noch mit Begeisterung für JugendSchach schreiben.
Still und leise, sozusagen im Schneckentempo steigt die Zahl der weiblichen Mitglieder beim Deutschen Schachbund und vor allem im Jugendbereich. Das erkennt man auch an den Teilnehmerinnenzahlen bei den Veranstaltungen der Deutschen Schachjugend. So nahmen in diesem Jahr am Mädchen Grand Prix Finale so viele Mädchen teil wie noch nie. Dieser Wettbewerb scheint angekommen zu sein bei den Mädchen. Und natürlich berichten wir dann auch ausführlich darüber.
Viel Spaß mit dem Artikel über das Mädchen Finale wie auch beim Lernen von den Klassikern und all den anderen Inhalten. Sucht Euch eine gemütliche Ecke und lasst Euch begeistern von Schach!

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß mit dieser Ausgabe und verbleibe als

Ihr / Euer

Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

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Großer Zuspruch beim Grand Prix Finale

Schachserien

Lernen von den Klassikern: Wie spielt man erfolgreich gegen den isolierten Damenbauern
Eröffnungsecke: Die Keres-Verteidigung
Beiträge zur Schachdidaktik 147: Schachdidaktische Modelle 10 – Die Schule von Modena
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach Vorteil in 3 Zügen
Kombiecke: Kombinationen von der Deutschen Vereinsmeisterschaft 2018 Teil 2
Schachtaktik 2019/05
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