Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 07 2019

Ein Teil der großen Schachevents liegt hinter uns. Da waren zum einen die Deutschen Schulschachmeisterschaften in sechs Wettkampfklassen mit der Großveranstaltung der Wettkampfklasse Grundschulen an der Spitze, an der alleine 70 Vierermannschaften teilnahmen, wobei man wissen muss, dass eine Vierermannschaft zumeist von vier bis acht erwachsenen Mitreisenden begleitet wird. Man kommt also locker auf knapp 1.000 Personen. Eine fantastische Organisationsleistung des rein ehrenamtlichen Ausrichterteams. Aber auch die anderen Ausrichter leisteten eine tolle Arbeit, es waren gute Events in Berlin, Bad Homburg, Osnabrück und Friedrichroda.

Der Deutsche Schachbund ist jetzt auch erstmalig in die Organisation einer Großveranstaltung eingetaucht, dem Meisterschaftsgipfel, der kürzlich in Magdeburg zu Ende ging. Dort wurden alle Einzelmeisterschaften der Frauen und der offenen Klasse vereinigt, vom Masters mit je acht der besten Frauen und in der offenen Klasse mit acht deutschen Spitzenspielern, den Deutschen Meisterschaften, Blitz- und Schnellschachmeisterschaften, sowie der Pokaleinzelmeisterschaft.
Schon jetzt lässt sich sagen, der Versuch ist gelungen und der DSB ist auf dem richtigen Weg, denn so bekommen seine Meisterschaften ein deutliches Mehr an Aufmerksamkeit, als wenn sie alle allein verstreut irgendwo in Deutschland stattfinden. Im nächsten Jahr kommen dann sogar noch die Senioren mit ihrer Deutschen Einzelmeisterschaft hinzu, und dann wird es richtig groß, denn die Senioren versammeln schnell mal um die dreihundert Spieler und Spielerinnen.
Zusätzlich zu den oben genannten Meisterschaften wurden beim Meisterschaftsgipfel auch die Wettkampfklassen der Deutschen Amateurmeisterschaft ausgetragen. Das führte dazu, dass sich Amateure und Profis begegnen und näher kommen. Eine ganz wichtige Bedeutung dieser gemeinsam ausgerichteten Meisterschaften.
Die Deutsche Schachjugend hat schon seit über 20 Jahren ihre verschiedenen Deutschen Meisterschaften in den Altersklassen U10 bis U18 zusammengeführt und um offene Turnierangebote im Laufe der Jahre erweitert. Das führt dazu, dass die Deutschen Jugendmeisterschaften unterdessen zu dem Jahrestreffen des Jugendschachs in Deutschland werden. Alle bekannten Jugendtrainer versammeln sich dort, Freundschaften werden geschlossen zwischen Schachfamilien, Eltern und Jugendlichen. Man will dabei sein. Und so kommt es, dass die Teilnehmerzahlen kontinuierlich steigen.

Den Lesern dieser Ausgabe wünsche ich ob mit oder ohne Gipfel viel Spaß mit der Zeitung JugendSchach.

Ihr / Euer

Jörg Schulz

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