JugendSchach Ausgabe 06/2012
Liebe Leser, „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ So klingt es zwar nur im Märchen, aber irgendwie geht es bei der Wahl zur Spielerin des Jahres und zur Wahl des Spielers des Jahres 2011 in den Kategorien U20 männlich und weiblich und U14 männlich und weiblich um ähnliche Fragen. Zwar nicht um Schönheit, Reichtum, aber schon auch um die Fragen, da es eine Publikumsabstimmung per Internetwahl ist, wer hat die größte Ausstrahlung, ist die größte Persönlichkeit im Jugendbereich, wer konnte am meisten überzeugen, und das wird nicht immer von jedem nach dem größten Erfolg bewertet! Der Bundesnachwuchstrainer wählt in jedem Jahr für das zurückliegende die 5 oder 6 auffälligsten Spielerinnen und Spieler aus, stellt ihre Erfolge vor und die Deutsche Schachjugend ruft dann die Schachgemeinde zur Wahl auf. Auf der Eröffnungsfeier der Deutschen Jugendmeisterschaften, dem großen Jugendevent in Deutschland, wird dann vor rund 1.000…
JugendSchach Ausgabe 08/2011
Angekündigt war die Großveranstaltung schon seit einiger Zeit, die Deutschen Jugendmeisterschaften der Deutschen Schachjugend sind nun schon wieder Geschichte. Doch in der Zeitung JugendSchach finden sie noch ihren Platz mit Bericht, Fotos und natürlich Partiematerial, das Bernd Rosen für die Leser zusammengestellt hat. Auf der Eröffnungsfeier der Meisterschaft werden auch immer die Spielerinnen und Spieler des Jahres in den Kategorien U20 und U14 gekürt. Der Bundesnachwuchstrainer stellt nach den Ergebnissen und Ereignissen des Jahres 2010 eine Auswahl zusammen und im Internet kann abgestimmt werden. JugendSchach stellt Preise und bewirbt diese wichtige und anerkannte Spielerwahl. Und wer waren die glücklichen Gewinner? In der U20 gewann Niclas Huschenbeth, der extra aus Hamburg für die Preisverleihung anreiste und Anja Schulz aus Sachsen. In der U14 ging es bei den Mädchen besonders knapp zu, nur Stellen hinter dem Komma entschieden über Sieg oder zweiten Platz. Die glückliche, strahlende Siegerin war am Ende Fiona Sieber…
JugendSchach Ausgabe 09/2010
Den Schachspielern wiederfuhr wunderliches beim morgendlichen Zeitungslesen, denn unerwartet und gar nicht im Sportteil stießen sie plötzlich auf einen Schachspieler, der nicht wegen des Schachspiels im Mittelpunkt stand. Vielmehr fand man ihn in Berichten über eine weltweit bekannte Modemesse in Berlin. Denn er nahm dort Pressetermine wahr als Modell für das niederländische Modeunternehmen „G-Star“, die sich für ihre Herbst/Winterkollektion 2010/2011 den Großmeister Magnus Carlsen als Werbeträger gesichert hatten. Also auch das ist im Schachsport möglich und steht im krassen Widerspruch zu der ansonsten auch in den Medien geführten Diskussion um den Verzicht der A-Nationalmannschaft für den Deutschen Schachbund bei der diesjährigen Schacholympiade zu starten, da ihnen das zugesagte Honorar nicht ausreichte. Ein interessanter Unterschied. Der eine als echter Star der Sportart tut was für die Popularisierung seiner und unserer Sportart Schach, die anderen tun hingegen nichts und fordern stattdessen von anderen, etwas zu tun. Der eine – Magnus Carlsen –…
JugendSchach Ausgabe 05/2010
Mit Niclas Huschenbeth hat sich ein Achtzehnjähriger die Krone des Deutschen Schachbundes aufgesetzt und sich den Titel des Deutschen Meisters erkämpft vor vielen Großmeistern im Feld. Und das als Sechzehnter der Startrangliste. Natürlich ist uns, einem Magazin, in dem die Leistungen von Jugendlichen im deutschen Schach besonders beobachtet werden, dieses Ergebnis einen Artikel wert. Und auch unser Mitarbeiter Bernd Rosen hat sich davon beeindrucken lassen und im Teilnehmerfeld der Deutschen Meisterschaft noch viele andere aufstrebende junge Spieler gefunden, deren Ergebnisse er in seinem aktuellen Beitrag verarbeitet hat, natürlich unter der besonderen Schwerpunktsetzung des neuen Deutschen Meisters Niclas Huschenbeth. Dafür entfallen seine beiden Serien, jedoch enthält auch sein aktueller Beitrag wieder viele Aufgaben, mit denen sich die Leser auseinandersetzen können. An sich ist es erfreulich für das Schach, wenn junge Spieler nachdrängen und die Arrivierten unter Druck setzen. Man kann die Sache aber auch anders betrachten und sich fragen, warum denn…
JugendSchach Ausgabe 07/2008
Die Jugendmeisterschaften der DSJ sind wieder einmal Vergangenheit, sie bleiben aber in den Köpfen der Teilnehmer. Und das ist wichtig. Schach muss so organisiert werden, dass es Freude macht auf mehr und dass der Funke überspringt. Und das war bei der DEM 2008 wieder der Fall. Die Kinder und Jugendlichen reisten hoch motiviert wieder nach Hause in ihre Vereine mit dem festen Ziel, im nächsten Jahr muss ich wieder dabei sein und dann will ich noch besser werden. Was will man mehr erreichen mit einem Turnier? Natürlich hält das nicht ewig an, zu viele andere tolle Ablenkungen gibt es im täglichen Leben. Aber spätestens wenn wieder die Qualifikationsturniere auf allen Ebenen beginnen, erinnert man sich an die guten Vorsätze und versucht wieder alles, um bei der DEM dabei zu sein. Das ganze Spektrum der DEM hier in der Zeitung abzudecken, das ist eine unlösbare Aufgabe. Daher soll an dieser Stelle…