Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2018

Das war wieder einmal eine wunderbare Werbung für Schach. Ich meine die Schacholympiade und nicht den FIDE Kongress. Letzterer wollte nur zeigen, dass Schach nichts besonderes ist, sondern sich in die korrupte Welt des Sports problemlos eingliedern kann. Wobei jetzt wird die FIDE ja von einem Saubermann geführt, der ab sofort mit allen bösen Machenschaften Schluss macht, so steht es zumindest in seinen Interviews, die er gegeben hat.
Hingegen hat die Schacholympiade gezeigt, dass Schach was ganz besonderes ist und in der Tat mit den anderen Sportarten mithalten kann. Es wird weltweit betrieben und bringt Länder aus allen Erdteilen zusammen. Da können wir locker mit der Olympiade mithalten und wären dort eine der meistverbreitetsten Sportarten auf der Welt im Gegensatz zu vielen olympischen Sportarten, die nur in wenigen Ländern betrieben werden.
Die Schacholympiade hat Spitzenschach vom Feinsten gebracht und zugleich spielen da Mannschaften mit, bei denen man denkt, och da könnte ich auch mitspielen. Diese Vielfalt ist spannend und sorgt auch dafür, dass alle gemeinsam ein Turnier spielen, miteinander ins Gespräch, in die Analyse kommen.
Die Schacholympiade zeigt auch immer wieder, dass Überraschungen im Sport, im Schach möglich sind, siehe die polnische Mannschaft oder die aus Vietnam. Und sie zeigt, dass Schach eben auch ein Mannschaftssport ist, in der auch der Mannschaftsgeist eine große Rolle spielt und Mannschaften beflügeln kann über sich hinaus zu wachsen. Man konnte das gut bei den beiden DSB-Teams beobachten.
Schade war, dass man in deutschen Medien nichts über die Schacholympiade erfuhr. Und das obgleich doch die deutsche Männermannschaft im offenen Turnier ein sehr gutes Turnier spielte und jederzeit in der Spitze mitspielte und sogar mit einer Goldmedaille nach Hause fahren konnte. Daniel Fridmann gewann diese als bester Spieler an Brett 4.

Ein vielleicht künftiger Nationalspieler der jungen Garde fiel in den letzten Wochen ebenfalls positiv auf. Luis Engel sicherte sich mit dem Sieg in einem IM-Turnier seine dritte und letzte Norm für den Titel des Internationalen Meisters und ist weiter auf seinem Weg nach oben. Im Heft finden die Leser eine von ihm kommentierte Partie aus dem Turnier.

Ich wünsche viel Spaß mit diesem Heft und bis bald!

Ihr / Eurer Jörg Schulz

JugendSchach Ausgabe 11 2018 Titelseite

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutsche Ländermeisterschaften
IM Titel für Nachwuchsspieler Luis Engel
Doppelgold für Arnoldischule Gotha im Fürstentum
Finale Mädchen Grand Prix der Saison 2017/2018

Schachserien

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2018 – Taktik und Kombinationen der MeisterInnen Teil 4
Eröffnungsecke: Der Torre-Angriff
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Europäische Jugendeinzelmeisterschaft in Bad Blankenburg
Beiträge zur Schachdidaktik 141: Schachdidaktische Modelle 4 – Das Lehrbuch des Ruy Lopez
Schachtaktik 2018/11
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Deutsche Sportjugend – personeller Wechsel
Leistungsschach – Nominierungen
Internationale Jugendarbeit – Japanaustausch
Auszeichnungen – Qualitätssiegel Deutsche Schachschule
Termine – Termine – Termine
Ausbildung – Deutscher Schulschachkongress

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2018

Das passte zusammen wie geplant. Da treffen sich gerade engagierte Mädchen und Frauen mit vielen Referentinnen in Weimar zum Mädchen- und Frauenkongress und dem festen Willen der männerdominierten Schachwelt zu zeigen, dass sich Mädchen- und Frauenförderung lohnt, und fast zeitgleich rocken die leistungssportlich engagierten Mädchen die Europameisterschaft in Riga mit sehr guten Ergebnissen und kauften den Jungs den Schneid ab.
Besonderes herausragend die Silbermedaille von Luisa Bashylina in der U12. Dazu natürlich mehr in diesem Heft.

Auch zum Kongress findet sich einiges an Informationen im DSJ-Forum.
Es ist leider, und das ist mehr als erschreckend, immer noch so, dass sich Mädchen und Frauen im Schach nicht nur am Brett sondern vor allem auch gegen Vorurteile und die Dummheit der Jungs und Männer durchsetzen müssen. Es ist noch ein weiter Weg bis zu dem Zeitpunkt, an dem es ganz natürlich ist, dass weiblich und männlich zusammen Schach spielen.
Die Teilnehmerinnen und natürlich auch die männlichen Teilnehmer, die sich in der Minderheit befanden, hatten die Möglichkeit auf dem Kongresswochenende direkt Projekte zur Förderung und Verbreitung von Mädchen- und Frauenschach zu entwickeln, denn der Deutsche Schachbund hat über seinen Vizepräsidenten Verbandsentwicklung Walter Rädler zweckgebundene Gelder dafür zur Verfügung gestellt. Ein Meilenstein in der Schachorganisation!

Ende Oktober lädt die Evangelische Akademie in Frankfurt zu einer Diskussionsveranstaltung ein, die sich um die Frage dreht ist Schach Sport?
Viele von uns werden sagen, ja natürlich. Vor allem aber ist Schach zum Glück noch viel mehr: Schach ist Bildung, Kultur, Kunst, Freizeit. Und Schach ist inklusiv und integrativ. Im Kopf haben viele vielleicht noch eingebaute Schranken – siehe weiblich, männlich –, Schach zeigt aber immer wieder, dass es alle Menschen am Schachbrett zusammenbringen kann. Das schließt Menschen mit Behinderungen wie Menschen mit Migration ein. In diesem Heft finden sich zwar Berichte von Meisterschaften für Menschen mit Beeinträchtigungen, doch zum Beispiel der körperlich behinderte Raphael Zimmer zeigt wie inklusiv Schach ist, denn er spielt in der Oberligamannschaft seines Vereines, er spielt gemeinsam mit allen anderen die Deutschen Jugendmeisterschaften, an denen auch der sehbehinderte Mirko Eichstaedt mehrmals teilgenommen hat. Beide Jugendlichen waren erfolgreich bei ihren Weltmeisterschaften für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Wir sollten mit diesen Pfunden des Schachspiels wuchern und sie viel öfter nach außen in die Öffentlichkeit tragen, denn viele Sportarten haben das nicht zu bieten.

Ich wünsche viel Spaß mit diesem Heft und bis bald!

Ihr / Eurer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Europameisterschaften der Jugend
Mirko Eichstaedt holt erneut Bronze bei der Junioren-WM
Zwei Titel bei der Meisterschaft der EU
Sommeraktivität in der Jussupow Schachschule
Raphael Zimmer wird „Topplayer“ IPCA in der U20 und setzt Siegesserie fort

Schachserien

DEM 2018 – Taktik und Kombinationen…Teil 3
369 x Spaß mit Schach IX/2018
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 140: Schachdidaktische Modelle 3 – Das Lehrbuch des Damiano (Rom 1512)
Eröffnungsecke Spezial: Strategische u. taktische Motive in der Struktur des Benkö-Gambits
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – DEM 2018 Teil 4
Schachtaktik 2018/10
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Regionaler Schiedsrichter
Mädchenschach – Mädchen- und Frauenkongress
Mädchenschach – Mädchenschachcamp
Sportpolitik – Ist Schach Sport?
Gesellschaft – Musik, Schach und tdh setzen Zeichen
Allgemeine Jugendarbeit – Ferienerlebnisse mit Schach
Auszeichnung – Qualitätssiegel Deutsche Schach-Kita
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 09 2018

Erstmals nach über 20 Jahren fand mal wieder eine offizielle internationale Meisterschaft im Jugendbereich in Deutschland statt. Es war die Europäische Mannschaftsmeisterschaft der Jugend U18 und U12.
Beworben hatte sich der Deutsche Schachbund für die Ausrichtung der beiden Klassen (offen und Mädchen) der Jugend U18 und den Zuschlag dafür bekommen. Danach entschied die Europäische Schachunion (ECU) die Meisterschaft auch für die beiden U12 Klassen anzubieten und bat den DSB diese doch gleich mitauszurichten.
Der DSB schlug zu, bot doch die ausgewählte Landessportschule in Bad Blankenburg, Thüringen, genügend Platz zum Spielen und Wohnen.

Natürlich gab es für die U12 keine lange Vorbereitungszeit mehr für den Bundesnachwuchstrainer. Hingegen erstellte er für die U18 ein über zwei Jahre laufendes Vorbereitungsprogramm. Frühzeitig wurde der Kreis der infrage kommenden Spieler und Spielerinnen nominiert, die sich nun in verschiedenen Turnieren und Lehrgängen zu empfehlen hatten. Dieser Vorlauf war bestimmt berechtigt, immerhin ging der Deutsche Schachbund als Titelverteidiger ins Rennen und wollte den Titel im Land festhalten. Was am Ende nicht gelang, aber dazu mehr im Heft.
Ein Titel sprang aber doch heraus, der Europameistertitel bei den Mädchen U12!

Insgesamt, was man so hörte, war es eine gute Ausrichtung und Deutschland ein guter Gastgeber. Aber die Formulierung, wie man so hörte, deutet es schon an. Ein Manko war die Öffentlichkeitsarbeit für diese Europameisterschaft im eigenen Land. Immerhin die erste nach über 20 Jahren nach der Weltmeisterschaft U20 im Jahre 1995. Da sind Chancen liegen geblieben, die man für Schach hätte nutzen können.

Das nächste Mal vielleicht, denn es bleibt zu hoffen, dass nicht wieder so lange gewartet werden muss auf die Ausrichtung einer offiziellen Jugendmeisterschaft von FIDE oder ECU in Deutschland. Doch es ist schwer als Deutschland sich durchzusetzen gegenüber den anderen Bewerbern, die teilweise sehr viel höhere staatliche Unterstützung erhalten, und die einfach andere Unterkunftspreise anbieten können als wir hier in Deutschland. Und über die Hotelpreise – einhundert Prozent Preisaufschlag – werden ja meist die internationalen Meisterschaften für die Ausrichter refinanziert, was dann zu den überteuerten Hotelpreisen führt, die bei Europa-und Weltmeisterschaften aufgerufen werden. Doch das führt jetzt direkt in die FIDE Politik und den stattfindenden Wahlkampf um die Präsidentschaft der FIDE, aus dem ich mich zumindest heute mal heraushalten will.

Stattdessen wünsche ich viel Spaß mit diesem Heft und bis bald!

Ihr / Eurer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

1. Int. offenes U8-Tigersprung-Turnier in Weissenhorn/Bayern
Die Jüngsten sind die Besten! – U12w Team Europameister!

Schachserien

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2018 – Taktik und Kombinationen der MeisterInnen Teil 2
369 x Spaß mit Schach VII/2018
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Wolga-Benkö Gambit / Zaitsev-Variante
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2018 Teil 3
Beiträge zur Schachdidaktik 139: Schachdidaktische Modelle 2 – Bedingungsaufgaben des Mittelalters
Schachtaktik 2018/09
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Allgemeine Jugendarbeit – Freiwilligendienste
International – Schach-Delegation in Japan
Allgemeine Jugendarbeit – Vereinskonferenzen
Öffentlichkeit – Chessy mit Schach auf der YOU
Auszeichnung – Deutsche Schachschule
Ausbildung – Jugendkongress
Allgemeine Jugendarbeit – Lasker-Tag des Schachs
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 08 2018

Oh je schockschwere Not Sondersendung direkt nach der Tagesschau. Was ist schon wieder Schlimmes passiert in der Welt? Deutschland hat im Fußball verloren und ist in der Vorrunde ausgeschieden! Weltuntergangsstimmung in Deutschland. Die Politik kann sich nicht mehr hinter der erfolgreichen Fußballmannschaft verstecken, jeder bekommt mit, was die CSU und Seehofer so treiben.
Ist die Welt nicht irre? Es ist doch nur ein Spiel, bei dem halt nur einer gewinnen kann. Nun halt mal nicht wir!

Ob wir da jemals hinkommen mit unserer Sportart Schach? Gut in der Tagesschau waren wir schön öfter, auch im Morgenmagazin von ARD und ZDF, wo ein blöder Fußballbeitrag den anderen ablöst. Ne so richtig in die Öffentlichkeit, in der dann jeder heftig diskutiert, warum denn der Bauer im 20. Zug nicht en passant geschlagen wurde, das hätte doch jeder gesehen, warum nicht der deutsche Spieler. Was wurde im Training falsch gemacht, dass der so versagt hat?

Vielleicht will man das als Schachspieler aber auch gar nicht. Gerade hat die Europameisterschaft der Jugendnationalmannschaften begonnen, in Deutschland, Thüringen, in der Sportschule Bad Blankenburg. Gespielt wird in den Altersgruppen U18 und U12 und Deutschland ist in der U18 Titelverteidiger. Zur gleichen Zeit spielen die Senioren in den Altersgruppen 50 und 65+ ihre Mannschaftsweltmeisterschaft aus. Auch in Deutschland, in Sachsen in der Karl May Stadt Radebeul. Auch dort haben die deutschen Mannschaften gute Gewinnaussichten. Mitte Oktober dann die Weltmeisterschaften für Mannschaften mit behinderten Spielern und Spielerinnen. Ebenfalls in Deutschland, Sachsen, diesmal in der Schachhochburg Dresden.

So viele internationale Höhepunkte in kurzer Zeit und wetten, es bekommt keiner mit?
Ist das gerecht? Die einen erhalten für schlechte Leistungen eine Sondersendung in der ARD um 20:15 Uhr, beste Sendezeit, die anderen bringen die Spitzen Europas und der Welt nach Deutschland, und wenn wir Glück haben, überträgt das regionale Fernsehen 2 Minuten.

Aber sei‘s drum, wir Schachspieler freuen uns, dass in unserer Lieblingssportart so viel los ist in Deutschland und freuen uns auf die Berichterstattung danach. Natürlich auch bei uns in der JugendSchach.

Bis dahin wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Schach und beim Lesen dieser Ausgabe.

Ihr / Eurer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Offene Kinder- und Jugendturniere bei der DEM

Schachserien

Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft: Taktik und Kombinationen der MeisterInnen
369 x Spaß mit Schach VII/2018 10
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 138: Schachdidaktische Modelle 1 – Das Schach der Araber
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft 2018 Teil 2
Schachtaktik 2018/08
Eröffnungsecke: Sizilianisch Najdorf – moderne Bauernraubvariante
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

International – Mannschafts-WM für Behinderte
Kinderschach – Peer Steinbrück Beiratsvorsitzender
Ausbildung – Kinderschachprojekt im Landkreis Harz
Ausbildung – Jugendkongress
Mädchenschach – Finale Mädchen Grand Prix
Schulschach – flächendeckende Werbung in Bayern
Öffentlichkeitsarbeit – Schach bei Sportabzeichen Tour
Gesellschaft – DOSB gegen Diskriminierung
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 07 2018

Die diesjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften sind Geschichte, vorbei das große Jugendevent, neu gekürt die Deutschen Meister, die sich nun auf Europa- und Weltmeisterschaften beweisen müssen. Eine Woche lang Schach pur mit 9 und 11 Runden, Vor- und Nachbereitung. Träume platzten, unerwartete Siegesfreuden, alles liegt dicht beieinander. Enttäuschte Eltern neben begeisterten Eltern und Trainern.
GM Artur Jussupow, der als Trainer und Schachentertainer vor Ort war, schreibt in diesem Heft: „Die Deutschen Meisterschaften sind aber viel mehr als eine Sportveranstaltung, sie sind ein echtes Fest für Schachkinder.“
Ja, das zeichnet die Deutschen Jugendmeisterschaften aus, das macht sie zu dem Event des Jahres, auf das man hin fiebert, zu dem man im nächsten Jahr unbedingt wieder hin will. Und wenn nicht als qualifizierter DEM Teilnehmer über die Landesmeisterschaften, dann zumindest als Teilnehmer an den offenen DEM Angeboten.
Dieses DEM-Fieber erfasst dabei nicht nur die Kinder und Jugendlichen, nein auch für viele Erwachsene ist die DEM ein Pflichttermin. Für viele Trainer, Trainerinnen, viele Teamer im Organisationsteam ist dies so und gleich zu Beginn des Jahres wird überall in Deutschland der Termin als Urlaubstermin geblockt. Obgleich die DEM für die Erwachsenen alles andere als Urlaub ist, vielmehr harte Arbeit. Aber eine Arbeit, die eben Spaß macht, da man die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen direkt miterlebt und das Seine dazu tun kann, dass es diese Begeisterung gibt.

Ein ähnliches Schachevent ist die Deutsche Amateurmeisterschaft, dessen Finale immer direkt eine Woche nach der DEM stattfindet. Diesmal in Leipzig. Auch dort wird das Schachturnier als mehr als nur ein Turnier empfunden. Auch dort schaffen es die Organisatoren eine ganz bestimmte Stimmung rund um das Turnier zu erzeugen. Etwas was so manchem Turnier fehlt, und was doch eine so große Bedeutung für die Teilnehmer hat, denn Schach soll für alle ein Erlebnis sein, ein Erlebnis mit vielen positiven Erinnerungen, so dass das eigentliche Abschneiden nicht mehr so im Fokus steht. Wir alle wissen ja, es kann eben nur eine gewisse Anzahl an Siegern bei jedem Turnier geben, die übrigen müssen sich dann mit anderen Erlebnissen trösten.

Für unsere Autoren bedeuten die Deutschen Jugendmeisterschaften auch danach noch viel Arbeit, denn sie müssen die Partien sichten und das Lehrreiche für JugendSchach heraussuchen. Den Anfang macht Uwe Kersten mit der Kombiecke, die natürlich in dieser und den nächsten Ausgaben aus der DEM gespeist wird, Und auch Nikolaus Sentef sitzt an den Partien und bereitet sie für JugendSchach auf. Dazu mehr in den nächsten Ausgaben.

Bis dahin viel Spaß und Freude mit diesem Heft und den vielfältigen Inhalten.

Ihr / Eurer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Das war sie die Deutsche Jugendmeisterschaft
Jussupow Schachschule bei der DEM in Willingen
Zum Lasker-Jahr 2018 – Teil 3

Schachserien

369 x Spaß mit Schach VI/2018
Eröffnungsecke: Das Blumenfeld Gambit
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 17: Angriffspläne gegen Sizilianisch 7 – Das Springeropfer auf f5
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: DEM in Willingen 2018 Teil 1
Schachtaktik 2018/07
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Ehrenamt – Auszeichnung Goldener Chesso
Ausbildung – DSJ Akademie
Auszeichnung – Qualitätssiegel Deutscher Top Verein
Ausbildung – Schulschachpatent
Ehrenamt – bundesweiter Wettbewerb
Ausbildung – Trainerseminar
Termine – Termine – Termine