Archiv des Autors: JugendSchach

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 06 2017

Schach ist In, sagte zumindest ein ganzseitiger Artikel in der Welt am Sonntag. Und in den letzten Wochen hatte man wirklich den Eindruck. Sogar dass Schach massentauglich ist. Ein Höhepunkt jagte den anderen.

Es fing an mit dem Openturnier in Karlsruhe mit über 1.000 Teilnehmern, in das ein Großmeisterturnier eingebunden war. Zumindest die erste Hälfte. Zu Ende  gespielt wurde es dann am Heimatsitz des Sponsors Grenke in Baden-Baden. Immerhin bescherte uns das Turnier den Auftritt des Weltmeisters Magnus Carlsen.
Fortgesetzt wurde die Geschichte mit den erstmals ausgetragenen Finals der beiden Schachbundesligen, die es gibt, die Schachbundesliga und die der Frauen. Alles an einem Ort in Berlin, alle in einem Saal, alle Partien von den Zuschauern einsehbar, alle Partien gleichzeitig im Netz. Drei Runden wurden den Zuschauern geboten. Über 1.500 Zuschauer kamen und erlebten wirkliche Weltspitze. Besonders aufregend der Sonntag, als für Hockenheim der Ex-Weltmeister Anatoli Karpow am Brett saß und die OSG Baden-Baden mit folgenden vier Spitzenspielern Brett eins bis vier besetzt hatten: Fabiano Caruana, Maxime Vachier-Lagrave, Levon Aronian und Viswanathan Anand. Aber auch die Frauen boten Weltspitze auf! Da wurden viele Selfies gemacht und viele Autogrammjäger waren unterwegs.

Dann schließlich das Schulschachfestival in Hamburg. Neuer Weltrekord. 4.240 Schülerinnen und Schüler saßen für einen Wettkampf am Brett, dem Wettkampf „Rechtes gegen Linkes Alsterufer“. Einem Traditionswettbewerb seit 1958 in Hamburg. Unterdessen ein fester Bestandteil Hamburgs. Dank des Sponsors Barclaycard, der eine gute sechsstellige Summe aufbrachte, konnte dieses Superevent Schach mit Schülern und Schülerinnen von der Grundschule bis zum Abiturjahrgang in der Barclaycardarena in Hamburg durchgeführt werden.

Schach ist In und  kann Massen bewegen. Dieses Wissen und der Glaube daran, sind noch nicht bei jedem angekommen, Bedenkenträger gibt es noch viele. Und so werden die Veranstaltungen leider meist auch von den Verbänden  und vom Bund nicht richtig genutzt um Schach noch mehr in Szene zu setzen. Man könnte rund um die Events so vieles mit Schach und für Schach machen. Aber leider fehlt es meist an Ideen. Die Bundesligaendrunde in Berlin schrie förmlich danach sie zu nutzen um mit der Politik ins Gespräch zu kommen. Leider wurde die Chance vertan wie viele andere auch.

Das nächste Massenevent, dass Bewegung in jeden Winkel der Republik bringt, sind die über die Pfingstwoche stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften in Willingen. Es werden wieder weit über 1.200 Teilnehmer erwartet. Die offenen Turnierangebote sind nachgefragt, beim Kinderturnier über Pfingsten musste in die Ausschreibung sogar schon eine Teilnehmerobergrenze aufgenommen werden. Denn im Vordergrund sollen gute Spielbedingungen stehen und nicht ein neuer Teilnehmerrekord.

Ich wünsche uns allen noch viele tolle Events, die Schach als modernen Sport zeigen, und viele kreative Funktionsträger, die wissen, wie sie solche Events für den Schachsport nutzen können.

Ihr / Eurer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Alsteruferturnier holt Weltrekord
Spieler des Jahres 2016 gesucht

Schachserien

Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Aus dem Tagebuch des Schachtrainers – Tage der Entscheidung
Eröffnungsecke: Geschlossener Sizilianer – Shirazi Variante
Beiträge zur Schachdidaktik: Türme und Springer gegen Türme und Läufer (taktische Duelle mit Vorteil für den Läufer)
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugendhessenmeisterschaft 2017 in Bad Homburg
Schachtaktik 2017/06
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Verbandsarbeit – Bundesvereinskonferenz
gesellschaftliche Arbeit – Auszeichnung Kooperation mit tdh
Fair Play Preis – Für Initiative „Fair zum Erfolg“
gesellschaftliche Arbeit – Gesicht zeigen
Ausbildung – Jugendworkshop
Öffentlichkeitsarbeit – Schachboom in Deutschland
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 05 2017

Das war doch mal wieder eine tolle schachliche Nachricht, eine Vierzehnjährige, fast fünfzehnjährig, gewinnt die Deutsche Frauenmeisterschaft des Deutschen Schachbundes. Jana Schneider heißt die Glückliche, der das gelang und damit in ganz große Fußstapfen trat, denn bisher war nur eine Spielerin als Deutsche Meisterin jünger, das war Elisabeth Pähtz.
Da überschlagen sich dann ja die Medien, so wie man das aus dem Sport gewohnt ist, wenn eine Jugendliche den Arrivierten ein Schnippchen schlägt und an ihnen vorbeizieht. Und tatsächlich gab es im Bayerischen Rundfunk gleich zwei Fernsehberichte, die sich ganz um Jana Schneider drehten. Da hatten die Redakteure ein gutes Händchen und Gespür.
Aber sonst? Im Schach scheint einiges anders zu sein. Selbst der Vater der Meisterschaft versteckte das auf seiner Homepage so gut, dass es nur Insider finden konnten. Eine sichtbare Berichterstattung, mit der die sich anbahnende Sensation begleitet wurde, fand nicht statt.
Das war schade. Auch für den Ausrichter, der eine hervorragende Arbeit leistete und einen hervorragenden Rahmen für diese Meisterschaft beisteuerte. Der wird sich auch gedacht haben, dafür hätte Papa zumindest berichten können, das Risiko überlässt er ja schon mir als Ausrichter.
Noch schlimmer dann, dass Mädchen und Frauen, die darüber sprachen, meinten, das sei normal, Frauenschach zählt halt nicht. Dabei wurde doch gerade verkündet, dass es wieder mehr Mitglieder in den Vereinen gibt und der Grund dafür ist, dass mehr Mädchen und Frauen für den Schachsport gewonnen werden.
Die Deutsche Schachjugend hat ein aktuelles Plakat herausgebracht. Unter dem Motto „Wir spielen Schach“ haben sich viele Frauen und Mädchen von aktuellen Nationalspielerinnen über Trainerinnen bis hin zu jungen Anfängerinnen ablichten lassen, um die Breite des weiblichen Schachs in den Vereinen zu zeigen.
Vielleicht hilft das ja ein wenig, die Aufmerksamkeit auf das weibliche Schach zu lenken. Denn wahrnehmen sollte man sie schon, die Leistungen nicht verschweigen. Und korrekt behandeln, siehe mein Vorwort von der letzten Ausgabe.

In diesem Sinne rufe ich alle Vereine auf, stärkt das Mädchenschach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Jana Schneider gewinnt Deutsche Frauenmeisterschaft des DSB

Schachserien

Die JugendSchach-Endspielkartei F.7: Studien von Genrich Kasparjan
Die JugendSchach – Endspielkartei: Gliederung Stand: Mai 2017
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Modernes Londoner System
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren – Türme und Springer gegen Türme und Läufer (taktische Duelle mit Vorteil für den Springer)
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Matthias Blübaum – vom Talent zum Nationalspieler
Schachtaktik 2017/05
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Verbandsarbeit – Bundesvereinskonferenz
Auszeichnung – Bayerische Lehrerpreise
Ausbildung – Breitenschachpatent
Gesellschaft – Mit Schach ins Leben
Ehrungen – Goldener Chesso der DSJ
Internationale Jugendarbeit – Mit Schach China kennenlernen
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 04 2017

Freuten wir uns noch vor einigen Wochen über das sehr große Medieninteresse rund um die Schachweltmeisterschaft, wo Schach wirklich in aller Munde war, so erleben wir jetzt die raue Medienwirklichkeit.
In einem Sportbeitrag des WDR im Fernsehen kam Schach mit der missglückten Schachweltmeisterschaft der Frauen (Kopftuchzwang) gar nicht gut weg und dann auch noch die dpa Pressemeldung mit dem Zitat von Heike Makatsch, dass sie noch nirgendwo so diskriminiert wurde wie beim Schach. Und die wurde dann auch noch von vielen Medien aufgegriffen.

Das schlimme dabei ist, leider kann man der Meldung ja auch nur schwer widersprechen. Unsere Sportart ist voll von Vorurteilen gegenüber schachspielenden Mädchen und Frauen. Es ist für sie teilweise wirklich kein einfaches Leben in den Vereinen und auf Veranstaltungen. Wir merken das an den Reaktionen auf reine Mädchenveranstaltungen wie den Mädchencamps, aus denen die Mädchen vollkommen neu motiviert herauskommen. Man kann dann immer nur hoffen, das hält bis zur nächsten Mädchenveranstaltung. Nur was ist das für eine Schachkultur, in der wir die Mädchen separieren müssen, damit sie Schach spaßvoll erleben können?
Oft werden die Bemerkungen unbedarft getätigt, Vorurteile werden gedankenlos geäußert. Man kann das demjenigen zu Gute halten, doch macht dies bei den Betroffenen einen Unterschied?
Wichtig wäre, dass diesem Geschehen vielmehr offensiv gegenüber getreten wird. Vielleicht sollte das berühmte Phrasenschwein viel öfter in diesem Bereich zum Einsatz kommen.
Fest steht auf jeden Fall, wir alle stehen in der Verantwortung unseren Sport so zu verändern, dass keine Heike Makatsch mehr berechtigt sagen kann, dass man beim Schach diskriminiert wird.
Auf der Homepage der Deutschen Schachjugend finden sich in diesem Monat auf der Startseite Berichte über Vereine, in denen Mädchen ein Zuhause haben. Wir brauchen aber mehr Vereine, die das von sich behaupten können.
Mit Mädchen- und Frauenschach in die Öffentlichkeit gehen? Da bieten sich die Mädchenaktionswochen an, die rund um den 11. Oktober – Weltmädchentag der Vereinten Nationen – veranstaltet werden von der Deutschen Schachjugend mit vielen interessanten Preisen.
Und Vereine mit Mädchenarbeit können beim Prämiensystem der Deutschen Schachjugend mitmachen und Punkte durch verschiedene Aktivitäten sammeln. Es winken auch hier hervorragende Preise.

All das und noch viel mehr findet man auf der Mädchenseite der Deutschen Schachjugend:  http://www.deutsche-schachjugend.de/maedchen/

In diesem Sinne rufe ich alle Vereine auf, stärkt das Mädchenschach!

Ihr/Euer Jörg Schulz


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Schach spielen!

Aktuelles

Schachwochenende auf dem Schloss 4
27. Hibbdebach – Dribbdebach 5

Schachserien

Kinderschachserie in JugendSchach geht zu Ende
KinderSchach Methodik II – Lektion Mattmotive
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Aus dem Tagebuch des Schachtrainers – Carpe Diem!
Eröffnungsecke – Franco-Benoni / Barcza-Larsen System Teil 2
Beiträge zur Schachdidaktik 123 – Zusammenspiel der Figuren 13 – Strategisches Zusammenspiel Turm u. Springer (ug)
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – Deutsche Vereinsmeisterschaften 2016 Teil 2
Schachtaktik 2017/04
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Verbandsarbeit – Jugendversammlung DSJ
Ausbildung – Patent „Schachverein im Rampenlicht“
Soziales Engagement – Camp der Welten
Ehrungen – Goldener Chesso der DSJ
Verbandsförderung – Bundesvereinskonferenz
Ausbildung – Schiedsrichterlehrgang
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 03 2017

Kennen sie das pädagogische Prinzip der Wiederholung? Natürlich. Jeder, der einem anderen was beibringen möchte, kennt das, Wiederholung, Wiederholung, obgleich man denkt, das könnte derjenige doch eigentlich auch gleich beim ersten Mal begriffen haben. Und das kostet vor allem Zeit. Zeit, die man beim Schachtraining ja eigentlich eh immer zu wenig hat. Jede Woche eine Stunde. Da will man doch weiterkommen und sich nicht mit Wiederholungen aufhalten. Und doch es muss sein, immer wieder, immer wieder. Viele kennen ja auch das Phänomen, dass man im Kinder- und Jugendtraining in gewissen zeitlichen Abständen ruhig mehrmals die gleichen Stellungen durchgehen kann. „Hah, die ist doch alt, die kennen wir“, bekommt man dann als Trainer um die Ohren gehauen. Doch wenn es dann ans Lösen geht, bleiben die Schreihälse meistens stumm. Erkannt haben sie die Stellung gerade noch, immerhin denkt sich der Trainer, doch das war‘s dann auch schon.

Mir ist nun aufgefallen, dass nicht allen Lesern von JugendSchach das Prinzip der Wiederholung geläufig ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich Anrufe und Mails erhielt, in denen ich auf einen „Fehler“ in der Ausgabe 2 / 2017 aufmerksam gemacht werden sollte. Da soll ausversehen die 57. Folge der Serie Schachstrategie von Bernd Rosen noch einmal veröffentlicht worden sein, obgleich man diese schon in der Ausgabe 1 / 2017 lesen konnte.
Ja klar, ich sag doch das Prinzip der Wiederholung. Da war der Setzer wohl der Meinung, das sitzt noch nicht richtig bei den Lesern und muss noch mal wiederholt werden.

Was natürlich auch für die Serien spricht, die Heft für Heft von wirklich guten Trainern immer wieder neu oder mit Wiederholung erarbeitet werden. Die Inhalte sind wirklich wichtig für das Erlernen und für das Verstehen von Schach. Daher an dieser Stelle mal wieder ein großes Lob und ein großes Dankeschön an die Autoren!

Dieses kommt auch von den Lesern, denn immer wieder hören wir, wie wichtig JugendSchach für das Training im Verein oder in der Schachgruppe ist, aber auch von den Einzelpersonen geschätzt wird.

In diesem Sinne wünsche ich wieder viel Spaß mit dieser Ausgabe, und immer daran denken, die Wiederholung macht den Meister!

Ihr/Euer Jörg Schulz

P.S.: Verlag und Redaktion entschuldigen sich dafür, dass die Folge 57 der Serie Schachstrategie ausversehen zweimal abgedruckt wurde. Soll möglichst nicht wieder vorkommen, obwohl … siehe oben …

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Schach spielen!

Aktuelles

10. Schulschachcup Sachsen 2017
Regelecke 75

Schachserien

Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Die JugendSchach-Endspielkartei A.5.6: Endspiele von der DVM 2016
Aus dem Tagebuch des Schachtrainers: Strategische und taktische Motive im Botwinnik-Aufbau
Beiträge zur Schachdidaktik 122: Zusammenspiel der Figuren 12 – Strategisches Zusammenspiel von Turm und Läufer
Eröffnungsecke: Franco-Benoni / Barcza-Larsen System Teil 1
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Vereinsmeisterschaften 2016 Teil 1
Schachtaktik 2017/03
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Schulschach – Weltrekordversuch
Ausbildung – Schulschachpatent in Hessen
Auszeichung – Deutsche Schachschule I
Ausbildung – Deutsche Schachschule II
Auszeichnung – Goldener Chesso
Sport – Fair Play Preis I
Sport – Fair Play Preis II
Mädchenschach – auf die Wortwahl achten
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 02 2017

Nach der spannenden Weltmeisterschaft waren endlich mal wieder die Jugendlichen dran. Es hieß in Düsseldorf, in Borken bei Münster, in Magdeburg und in Neumarkt Deutsche Vereinsmeisterschaften in den Altersklassen U10 bis U20. Gespielt wird mit Vierermannschaften und nur in der Königsklasse U20 mit Sechserteams.
Für viele Vereine ist dies der Höhepunkt des Jahres. Mit der eigenen Jugend sich auf der bundesdeutschen Bühne präsentieren. Das hatte dann auch zur Folge, dass die DVM U10 komplett überlaufen war. Da gab es eine Warteliste.
Ich bekam kürzlich eine Mail zum Jahreswechsel, in der unter anderem stand: „Da ich ohnehin lieber in der Mannschaft spiele, sind das für mich die Aushängeschilder im Spielbetrieb der DSJ.“
Da ist er, der immer währende Streit. Was ist Schach? Schach ein Mannschaftssport, Schach ein Einzelsport? Die kritischen Geister sagen, Mannschaftskämpfe sind nur eine Ansammlung von Einzelpartien, das passt nicht zum Schach. Denn Schach ist und bleibt ein Einzelsport: Mann/Frau gegen Mann/Frau.
Und die Organisatoren haben viel dafür getan, Schach als Mannschaftssportart kaputt zu machen, indem sie die Aufstellung von Mannschaften so streng reguliert haben, dass man keine Möglichkeit mehr hat, wie es zum Mannschaftssport gehört, die richtige Aufstellung zu erarbeiten und zwar im Team gemeinsam. In den Niederlanden geht das noch. Da kann vor jedem Kampf neu gemischt werden. Wenn Brett eins sich nicht so stark fühlt, kann es an Brett fünf eingesetzt werden und so fort. Da trifft man sich auch vor dem Kampf mit dem Gegner zu einem Frühstück. Das ist Schach als Mannschaftssport. Und wer es schafft, ein Mannschaftsgefühl zu entwickeln, dass man also für einander spielt, kämpft, der kann sicher sein, den einen oder anderen Brettpunkt mehr einsammeln zu können.
Das Gegenteil bewies die deutsche Nationalmannschaft, die vor einigen Jahren Europameister wurde. Sie waren unter einander alle spinnefeind, keiner sprach ein Wort mehr als nötig war, und doch waren sie als Mannschaft bei der Addition der Einzelergebnisse stark.
Was stimmt also? Für die Vereine glaube ich sind die Mannschaftskämpfe wichtig. Ein Ausnahmetalent im Verein, ja schön und gut, für eine Mannschaft muss aber möglichst kontinuierliche Jugendarbeit im Verein geleistet werden. Was gar nicht so einfach ist, aber die Kernaufgabe von Jugendvereinen.

Egal was stimmt, in dieser Ausgabe finden sich alle Tabellen und kurze Berichte.

Viel Spaß mit diesem Heft und allen Lesern noch ein wundervolles Jahr 2017!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Weltmeister Magnus Carlsen und  die Smart-Phone-Generation
Kurt Lellinger – er war Schulschach
Deutsche Meisterschaften der Vereine

Schachserien

Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Schachstrategie 57: Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Ländermeisterschaft 2016 Teil 2
Schachtaktik 2017/02
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Öffentlichkeitsarbeit – Der Blick in die Zukunft
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Gesellschaft – Seminar Vereine für Geflüchtete
Gesellschaft – Arbeitsgruppe Gesellschaftliche Verantwortung
Ausbildung – Workshop für Jugendliche
Ausbildung – Regionaler Schiedsrichter
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 01 2017

Frohe Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2017 wünschen wir allen JugendSchach-LeserINNEn und SchachfreundINNen! Wieder pünktlich zum Fest erscheint JugendSchach 1/2017 und wird es unter den ein oder anderen Weihnachtsbaum schaffen.
Wir wünschen wie immer viel Freude und Lernerfolg mit der neuen Ausgabe und freuen uns auf ein weiteres Jahr JugendSchach und JugendSchachVerlag!

Euer/Ihr JugendSchachVerlag

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt, so wie ich mich vorab zum Ausgang des Weltmeisterschaftskampfes festgelegt hatte: ich hatte auf Magnus Carlsen getippt und auf seinen Sieg gesetzt. Zwischendurch musste ich ganz schon schwitzen, vor allem nachdem er zurücklag.
Aber was für ein Kampf, was für ein Duell, was für ein großartiges Sportereignis!
Wer sagt da noch, Schach ist kein Sport?
Jeder der vielen Millionen „Zuschauer“ konnte miterleben, welch eine Kraftanstrengung dieses Duell für beide Kontrahenten war. Bis auf die 12. Partie ausgekämpfte, stundenlange Höchstleistungen mit voller Konzentration. Am nächsten Tag das gleiche nochmal, dann nur ein Tag Pause, und so weiter, und so weiter. Zum einen eine hohe körperliche Belastung. Aber vor allem eine enorme psychologische Belastung. Man muss vor der nächsten Partie die gerade gespielte aus dem Kopf bekommen. Eben noch den Gewinn ausgelassen. Das lässt einen zweifeln an den eigenen Fähigkeiten und verführt eventuell zu falschen Aktionen in den Folgepartien, wie gesehen beim gewaltsamen Gewinnversuch von Carlsen, der zur Niederlage führte. Sagte da der Kopf von Karjakin schon, der WM-Kampf ist gewonnen? Wie stellt man sich auf die Situation ein? Wie reagiert der Weltmeister auf die für ihn neue Situation in einem Duell zurückzuliegen? Dieser WM-Kampf sorgte für Spannung pur.
Wer sagt eigentlich noch, Schach interessiert die Medien nicht?
Gut diese Menschen gibt es noch, die meinen, Schach müsste in den Medien die Bedeutung vom Fußball haben. Aber lassen wir die mal zur Seite. Dieser WM-Kampf war ein Medienereignis, in den Onlinemedien, in den Printmedien und auch im Fernsehen. Die Spannung des Duells und eben vor allem auch die Zugkraft des Weltmeisters elektrisierten die Medien in einem Maße, wie man sie nur aus den Schachduellen zu Zeiten des kalten Krieges kannte. Und diesmal standen wirklich nur das Schach im Mittelpunkt, nicht die Politik hinter den Kulissen, der Einsatz eines Hypnotiseurs, oder irgendwelche Toilettenaffären. Nein, es ging um Schach! Einzig nur um Schach. Und viele Medien nahmen den WM-Kampf zum Anlass sich mit Schach in Deutschland zu beschäftigen, mit dem Vereinsschach, mit Kinder- und Jugendschach und natürlich Schulschach. Die Schachcommunity interessierte die Medien. Das zeigte sich vor allem auch beim Finale mit den Schnellschach- und möglichen Blitzpartien. In vielen Vereinen gab es Public Viewing und Medien berichteten direkt aus den Vereinen mit Liveschaltungen in ihre Sendungen. So geschehen zum Beispiel in Berlin bei den Schachfreunden Berlin. Die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ hatte eingeladen zum öffentlichen Miterleben der entscheidenden Finalpartien, kommentiert von Titelträgern des Vereins, und N24, RBB und inforadio rbb live vom Geschehen im Verein.
Es zeigte sich wieder einmal, wenn Schach etwas zu bieten hat, wird es wahrgenommen und in den Mittelpunkt gestellt! Das sollten wir nicht vergessen, wenn die nächsten „Großveranstaltungen“ geplant werden.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die schachlichen Highlights in 2017!

Viel Spaß weiterhin mit diesem wundervollen Schachspiel, Schachsport!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutscher Schulschachkongress trifft Ströbecker Schachgeschichte

Schachserien

KinderSchach Methodik II – Lektion Abzugsschach
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Schachstrategie 57 – Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Beiträge zur Schachdidaktik 121 – Taktisches Zusammenspiel Turm und Läufer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – Deutsche Ländermeisterschaft in Hannover 2016
Schachtaktik 2017/01
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Sport – Fairplay Preise
Ehrenamt – Schachlehrerin des Jahres und Schach-AG Leiter des Jahres
Öffentlichkeit – Messeauftritt
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Schulschach – Auszeichnung Deutsche Schachschule
Sportpolitik – Nachrichten der deutschen sportjugend
Ehrenamt – Jugend für Jugend auf Vereinsebene
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 12 2016

Die Weltmeisterschaften der „Kleinen“, also die der Jahrgänge U8 – U12, sind erfolgreich in Batumi / Georgien über die Bühne gegangen. Ohne Medaillen für Deutschland aber mit zufriedenstellenden Leistungen. Damit haben die jugendlichen Leistungssportler erstmal Pause. Es warten noch in den letzten Dezembertagen die Deutschen Vereinsmeisterschaften auf viele, viele Mädchen und Jungen, denn es wird in den Kategorien U10, U12, U14 und U14w, U16, U20 und U20w gespielt. Da bleibt für viele nicht viel Zeit unterm Weihnachtsbaum, denn die Meisterschaften starten mit der Anreise am 26. Dezember. Hat auch was Gutes, die Zeit des Essens und Futterns wird dadurch knapper!
Richtig ernst geht es derzeit bei der echten, einzigen Weltmeisterschaft zu, die in New York zwischen Magnus Carlsen, dem Weltmeister, und Sergej Karjakin, dem Herausforderer, stattfindet.
Ich weiß nicht, ob von mir Neutralität erwartet wird, aber ich gebe frank und frei zu, dass ich inständig hoffe, dass Magnus gewinnt und Weltmeister bleibt. Ich traue es ihm auch zu, aber 12 Partien auf dem Niveau, da reicht eine Ungenauigkeit, eine Unkonzentriertheit, und schon kann es vorbei sein.
Dabei ist es so wichtig weltweit für den Schachsport, dass Magnus Weltmeister bleibt. Da wir Schachspieler schon gestraft sind mit einem zweifelhaften Weltverband, dessen Präsident auf roten Listen steht und nicht zur WM in die USA einreisen darf, da brauchen wir dringend die positive Strahlkraft dieses Weltmeisters.
Er bringt Schach in ganz andere Dimensionen, wie man es jetzt auch mit dem Kinofilm „Magnus – Der Mozart des Schachs“ gezeigt bekommt. Magnus ist präsent in den Medien, er ist eine Sportlerpersönlichkeit, die über die Grenzen des Schachsportes wahrgenommen wird. Und er bringt Schach in die Medien. Zum Beispiel in Berlin, wo die „Berliner Morgenpost“ eine ganze Zeitungsseite anlässlich des bevorstehenden WM-Kampfes dem Schachsport in Berlin widmet.
Die WM wird ein Medienereignis und man kann sie weiterhin kostenfrei im Netz verfolgen, wie man im DSJ-Forum nachlesen kann. Man muss also nicht, auch wenn der DSB Rabatte anbietet, für teuer Geld auf der Veranstalterhomepage der Agentur der FIDE die WM verfolgen, man schaut einfach bei ChessBase oder Chess24 zu.
Ich wünsche uns allen eine schöne Weltmeisterschaft, für wen auch immer sie die Daumen drücken.
Da dies die zwölfte Ausgabe von JugendSchach in diesem Jahr ist, verabschiede ich mich nicht von den Lesern ohne allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit zu wünschen!

Ihr/Euer Jörg Schulz

jugendschach-ausgabe-12-2016-titelseite

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

32. Jugendschachopen des SV Empor Erfurt
Kadettenweltmeisterschaft U8-U12 in Batumi/Georgien ein Erfolg

Schachserien

Jugendweltmeisterschaft U14-U18
Immer mehr Kindereinrichtungen im Schachfieber
KinderSchach Methodik II – Lektion Fesselung
Eröffnungsecke: Damengambit mit 5.Lf4
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Weihnachtsquiz 2016
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren 10 – Zusammenspiel Turm und Springer 2
Schachtaktik 2016/12
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ Forum 12/2016

Sportpolitik – Jugendvollversammlung der dsj
Öffentlichkeit – Uhrensimultan mit dem Weltmeister
Öffentlichkeit – „Magnus“ der Kinofilm
Öffentlichkeit – Rechtsprechung
Mädchenschach – Mädchenaktionswochen
Schulschach – Deutsche Schachschule Roth
Termine – Termine – Termine