Archiv der Kategorie: 2019

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 04 2019

Bei ChessBase fand sich dieser Tage ein Interview mit dem FIDE Präsidenten Arkady Dvorkovich. Dort meinte er, man müsse Schach mehr in die Öffentlichkeit bringen und wichtige Veranstaltungen wie Kandidatenturniere, Weltmeisterschaften mit einem umfänglichen Rahmenprogramm versehen, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen.
Man könnte meinen, er war inkognito in Berlin am ersten Märzwochenende bei der Austragung der zentralen Runden der Frauenschachbundesliga und der Schachbundesliga gewesen. Denn genau so spielte es sich dort ab.
Auf der einen Seite das absolute Spitzenschach in den Ligen, auf der anderen Seite ein umfängliches Rahmenprogramm für die Zuschauer, für die Interessierten, für Jung und Alt, für Vereinsvertreter, eben für alle!
Rund 1.800 Zuschauer kamen an den drei Spieltagen in das Hotel Maritim. Das waren zahlende Zuschauer, die unbedingt hautnah die Weltelite des Schachs sehen wollten, Das waren aber auch sehr viele Zuschauer, die zugleich Teilnehmer von den Rahmenturnieren waren. So spielten knapp 300 Spielerinnen und Spieler das zweite Emanuel Lasker Blitzturnier mit, rund 200 Kinder, Jugendliche im Alter von 6 bis 25 das Jugendschnellschachturnier, rund 50 das d-fine-Hochschulturnier. Oder sie nahmen teil an der zentralen Austragung der Berliner Feierabendliga, an den zentralen Schlussrunden der Jugendbundesliga Nord/Ost. Oder sie waren Teilnehmer an der dritten Bundesvereinskonferenz von DSB und DSJ, beziehungsweise Zuhörer beim Vortrag über seine WM-Partien von GM Dr. Robert Hübner, der zudem auch noch eine Simultanvorstellung gab.
Am Samstag war im Hotel so viel los, dass man Mühe hatte den Überblick zu behalten. Und all die Teilnehmer dieser Rahmenveranstaltungen waren natürlich auch Zuschauer der Bundesligen, begeisterten sich am Spitzenschach, wobei man sich der Weltelite hautnah nähern konnte. Unzählige Selfies wurden geschossen, unzählige Autogramme gesammelt. Nebenbei konnte man sich auch die Schachpartien der Stars erklären lassen, das taten die GMs Robert Rabiega, Jan Gustafsson und Sebastian Siebrecht.
Der FIDE-Präsident hat recht, genau so muss man Schach präsentieren. Dann ist Schach keine Randsportart mehr, sondern kann auch zu einem Zuschauermagnet werden.
Nur wir brauchen mehr von solchen Schachevents in Deutschland und überall auf der Welt, wenn wir Schach mehr in den Mittelpunkt stellen wollen. Wo sind die anderen? Wer traut sich?
Die Leser von JugendSchach trauen sich zumindest schon mal an Schach heran und wollen besser werden und mehr über Schach erfahren. Dazu bietet diese neue Ausgabe wieder reichlich Material. Viel Spaß damit wünscht wie immer

Ihr / Euer
Jörg Schulz


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Schach spielen!

Aktuelles

Das Scoutingsystem im Kinderbereich
2. Offenes Internationales U8 Tigersprung-Schachturnier
Frauentrainingscamp Hamburg: „Junge Schachfrauen erobern Hamburg“

Schachserien

Taktik Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Vaganian-Kasparov Gambit
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach – Matt in 3 Zügen
Kombiecke: Kombinationen von der Deutschen Vereinsmeisterschaft 2018
Beiträge zur Schachdidaktik 146: Schachdidaktische Modelle 9 – Die Ära Philidor
Schachtaktik 2019/04
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Verband – Jugendversammlung der DSJ
Schulschach – Leitbild Schulschach
Vereinsorientierung – Bundesvereinskonferenz
Leistungssport – Grünes Band für Talentförderung
Mitgliederentwicklung – Sieger und Verlierer
Onlineschach – Play Magnus und Chess24 gehen zusammen
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 03 2019

Eines der spektakulärsten Schachevents in Deutschland rückt immer näher. Vom 1. bis 3. März 2019 werden wieder zentral im Maritim Hotel in Berlin jeweils drei Runden der Schachbundesliga und der Frauenschachbundesliga ausgetragen, umrahmt von einem tollen Angebot zum Mitmachen für alle.

In Berlin wird die absolute Weltspitze erwartet, denn bei den Frauen wird die Deutsche Meisterschaft entschieden, es werden die drei Finalrunden gespielt, und noch ist offen, wer Meister wird.
In der Schachbundesliga sind es zwar nur drei Runden mittendrin in der Saison, doch es geht um 6 Punkte, die kein Verein einfach links liegen lassen kann.

Im Rahmenprogramm rufen Deutscher Schachbund und Deutsche Schachjugend wieder zur Bundesvereinskonferenz auf.
Der DSB hat Dr. Robert Hübner eingeladen. Er hält einen Vortrag zu seinen WM Kämpfen und spielt gegen 25 Bretter Simultan.Die Zuschauer können selbst an die Bretter gehen:
Es findet ein Jugendschnellturnier U25 statt, ein Emanuel-Lasker-Blitzturnier mit vielen Titelträgern und ganz neu auch noch ein Hochschulturnier für Studierende und alle Mitarbeiter an Hochschulen.

Die Termine und Zeiten sind immer so gelegt, dass man vom Spitzenschach der Ligen als Zuschauer viel mitbekommen kann.
Es lohnt sich also der Besuch in Berlin im Maritim.
Alle notwendigen Infos, Ausschreibungen, Meldemöglichkeiten finden sich auf der Veranstaltungsseite:
https://www.schach2019.berlin/de/
Das nächste Superevent wartet dann um Ostern herum in Karlsruhe auf die Schachfamilie. Das große Grenke Open in mehreren Gruppen mit über 1.000 Spielerinnen und Spielern. Und als Krönung mit einem Supergroßmeisterturnier obendrauf.

Da passt es, dass der Weltverband FIDE bekannt gegeben hat, dass wieder ein Top-Turnier im Qualifikationszyklus zur nächsten Weltmeisterschaft nach Deutschland vergeben wurde. Diesmal wurde Hamburg als Stadt ausgewählt. Im November wird eines von vier Qualifikationsturnieren im KO-System ausgespielt. Gesucht werden die Teilnehmer für das nächste Kandidatenturnier. Und dort wird dann der nächste Herausforderer von Magnus Carlsen ermittelt. Man darf gespannt sein, welche Industriebrache diesmal die FIDE in Hamburg finden wird als Austragungsort.

Wir können uns also auf spektakuläre Schachangebote freuen. Zum Zuschauen, zum Mitmachen. Bis dahin fleißig üben, üben, üben. Da helfen die Lehrserien in JugendSchach.

Viel Spaß damit wünscht Ihr / Euer

Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Weltmeister Magnus Carlsen überzeugt: Schach hilft in der Schule und im Leben
28. Springer-Pokal für Schulmannschaften

Schachserien

Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Holländisch mit 2.Sc3
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach – Matt in 4 Zügen
Kombiecke: Die Jugend im Kombinationswirbel beim Staufer Open 2019
Beiträge zur Schachdidaktik 145: Schachdidaktische Modelle 8 – Die Modellaufgaben von Stamma
Schachtaktik 2019/03
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

international – deutsch-französischer Freiwilligendienst
Leistungssport – Grünes Band für Talentförderung
Schachevent – Von der Vereinskonferenz bis zur Bundesliga
Öffentlichkeitsarbeit – neuer Referent beim DSB
Inklusion – 2. Inklusionsfreizeit
Training – Trainingscamp für Mädchen und Frauen
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 02 2019

Nach dem großen, weltmeisterlichen Schach ist erstmal wieder etwas Ruhe eingekehrt, obgleich man das im internationalen Turnierkalender eigentlich gar nicht sagen kann, ein Event jagt das nächste, Ruhe kommt da nicht auf.
Und trotzdem, wir ignorieren das jetzt mal und freuen uns über unseren Höhepunkt im Kinder- und Jugendschach in Deutschland. Die gerade zu Ende gegangenen Deutschen Vereinsmeisterschaften, sieben an der Zahl, immer in der letzten Woche des Jahres. Eine große Herausforderung für viele Vereine mit Jugendarbeit, denn oft sind sie mit mehreren Mannschaften zu verschiedenen Austragungsorten unterwegs. Das will koordiniert werden, dafür müssen die ehrenamtlichen Betreuer, Trainer gefunden werden, und die Meisterschaften müssen auf die Familienweihnachtswünsche – an Weihnachten gehört die Familie zusammen – oder mit den Familienurlauben abgestimmt werden. Da kann es dann schon mal vorkommen, dass eine Familie im Skirurlaub ist, und ein Teil der Familie sich dann vom Skiort zum Austragungsort einer DVM aufmacht, um nach Beendigung der DVM wieder zur urlaubenden Familie hinzuzustoßen. Ja, solch ein Aufwand wird zum Teil getrieben, um bei den Vereinsmeisterschaften dabei zu sein.
Deshalb nehmen die Deutschen Vereinsmeisterschaften auch einen großen Block in diesem Heft ein.
Sie haben das im gerade abgelaufenen Jahr bestimmt auch schon bemerkt. Der Weihnachtsmann gerät in den Tagen vor Weihnachten immer mehr in großen Stress und es kommt zuweilen vor, dass er nicht alles schafft.
So auch bei uns geschehen!
Zwar hat der Kombifuchs Uwe Kersten die Kombinationen für das Weihnachtsquiz rechtzeitig erstellt, und der Weihnachtsmann hat sie auch rechtzeitig abgegeben bei Redaktion und Verlag, nur vergessen wurde dann von ihm die Adresse für die Einsendungen ins Heft zu schreiben und einen Einsendetermin bekannt zu geben.
Wir bitten um Entschuldigung und holen dies nun nach, damit Ihr alle noch Eure Lösungen abliefern könnt, denn gelöst habt Ihr bestimmt schon fleißig:
Uwe Kersten
Blumenäckerweg 27
34128 Kassel
uwekersten@aol.com
Einsendeschluss 28.02.2019

Allen Lesern ein frohes, gesundes neues Jahr!
Das wünscht Ihr / Euer
Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutsche Vereinsmeisterschaften 2018
Chessys Jahreshoroskop

Schachserien

Eröffnungsecke: Französisch – Leningrader System
Taktik Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach – Vorteil in 3 Zügen
Kombiecke: DLM Würzburg 2018 Teil II
Beiträge zur Schachdidaktik 144: Schachdidaktische Modelle 7 – Die Eröffnungstaktik von Greco
Schachtaktik 2019/02
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Training – Trainingscamp für Mädchen und Frauen
Ausbildung – Breitenschachpatent
Inklusion – inklusive Jugendfreizeit
soziales Engagement – DSJ unterstützt terre des hommes
Ausbildung – Bundesvereinskonferenz
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 01 2019

„Ein Geschenk des Himmels sei er“, sagte der DSB Präsident Ullrich Krause im Morgen Magazin von ARD und ZDF und belustigte damit erkennbar den Moderator.
Natürlich war der alte und neue Weltmeister Magnus Carlsen mit diesem Vergleich gemeint. Es war die Frage vorausgegangen, wer denn, Carlsen oder Caruana, der bessere Weltmeister für den Schachsport in der Welt, in Deutschland sei?
Das mag jeder für sich anders beantworten, doch ich teile die Einschätzung des DSB Präsidenten. Zwar würde mich nicht so sehr die Frage der Journalistin der WELT Julia Hackober interessierten, die ihren Artikel überschrieb mit der Frage, „seit wann ist Schach so sexy?“ und zeigte dabei Fotos von beiden Kontrahenten jeweils nur in kurzer Sporthose bekleidet. Wenn man sich dahingegen die berühmten Sportfotos von Karpow auf dem Tennisplatz in Erinnerung ruft, dann liegen dazwischen wirklich Welten und es hat sich in der Außendarstellung des Schachsports schon einiges getan.
Das Medieninteresse war riesig und das fast über einen Zeitraum von drei Wochen. Jeder, von dem man ausging, er hat etwas Ahnung von Schach, musste als Interviewpartner herhalten. Ein schönes Gefühl für Schach. Und der Kampf wurde in der Bevölkerung, auch in der Sportwelt wahrgenommen. Ich war kürzlich auf einer Tagung des Deutschen Olympischen Sportbundes, und dort wusste fast jeder etwas mit dem Kampf anzufangen, mit der langen Remisserie, dass jetzt der Tiebreak anstand, wer da bessere Chancen hätte und so weiter.
Doch wie hat sich Schach eigentlich auf den WM-Kampf vorbereitet? Der war ja lange zuvor terminiert und es ist bekannt, dass alle zwei Jahre WM ist. Ich hatte den Eindruck alles überrumpelte den Schachsport, unvorbereitet stand er staunend vor der Resonanz und dem großen Interesse. Gut den Effekt, den Magnus Carlsen in Norwegen erzielt, bekommen wir natürlich nicht hin, aber sollten wir nicht trotzdem versuchen auch in der Breite davon zu profitieren? Immerhin gingen einige Medien in ihrer Berichterstattung über den WM Kampf hinaus und beschäftigten sich generell mit dem Schachsport, wie kann man es erlernen, ab wann, bis wann, im Internet oder doch besser im Verein? Haben wir die richtigen Antworten darauf?
Magnus Carlsen ist schon längst mit seinem guten Managementteam in das Schachpromoten mit seiner Firma Playmagnus eingestiegen. Ist da eine Kampagne in Deutschland geplant? Werden wir den Bekanntheitsgrad von Magnus Carlsen nutzen für Schach, für uns? Was nützt das schönste Geschenk, wenn es nicht ausgepackt wird?

In diesem Sinne, freuen wir uns auf zwei weitere Jahre mit dem Weltmeister und der Jagd nach ihm denn die anderen werden ihn nicht schonen und werden versuchen ihn zu stellen.

Und ach ja, apropos Geschenk, da war doch was? Frohe Weihnachten den Lesern und einen guten Rutsch ins neue Schachjahr 2019!

Das wünscht Ihr / Euer
Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Kadettenweltmeisterschaft in Santiago de Compostela 2018
U16-Olympiade: Usbekistan vor Indien und China

Schachserien

Jugendweltmeisterschaften 2018 – Partien und Kombinationen
Eröffnungsecke: Londoner System – Karlsbader Struktur
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: DLM Würzburg 2018 Teil I
Beiträge zur Schachdidaktik 143: Schachdidaktische Modelle 6 – Die Endspiele von Salvio
Schachtaktik 2019/01
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Auszeichnungen – Stern des Sports an SK Kaltenkirchen
Schule – Bremer Schulschachprogramm
Schulschach – Deutscher Schulschachkongress
Auszeichnung – Fairplay-Preis für Stuttgarter Schachfreunde
Schulschach – Vorsitzender Schulschachstiftung im Gespräch
Soziales Engagement – DSJ unterstützt terre des hommes
Internationale Jugendarbeit – Ausbildungsworkshops