Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 01 2017

Frohe Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2017 wünschen wir allen JugendSchach-LeserINNEn und SchachfreundINNen! Wieder pünktlich zum Fest erscheint JugendSchach 1/2017 und wird es unter den ein oder anderen Weihnachtsbaum schaffen.
Wir wünschen wie immer viel Freude und Lernerfolg mit der neuen Ausgabe und freuen uns auf ein weiteres Jahr JugendSchach und JugendSchachVerlag!

Euer/Ihr JugendSchachVerlag

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt, so wie ich mich vorab zum Ausgang des Weltmeisterschaftskampfes festgelegt hatte: ich hatte auf Magnus Carlsen getippt und auf seinen Sieg gesetzt. Zwischendurch musste ich ganz schon schwitzen, vor allem nachdem er zurücklag.
Aber was für ein Kampf, was für ein Duell, was für ein großartiges Sportereignis!
Wer sagt da noch, Schach ist kein Sport?
Jeder der vielen Millionen „Zuschauer“ konnte miterleben, welch eine Kraftanstrengung dieses Duell für beide Kontrahenten war. Bis auf die 12. Partie ausgekämpfte, stundenlange Höchstleistungen mit voller Konzentration. Am nächsten Tag das gleiche nochmal, dann nur ein Tag Pause, und so weiter, und so weiter. Zum einen eine hohe körperliche Belastung. Aber vor allem eine enorme psychologische Belastung. Man muss vor der nächsten Partie die gerade gespielte aus dem Kopf bekommen. Eben noch den Gewinn ausgelassen. Das lässt einen zweifeln an den eigenen Fähigkeiten und verführt eventuell zu falschen Aktionen in den Folgepartien, wie gesehen beim gewaltsamen Gewinnversuch von Carlsen, der zur Niederlage führte. Sagte da der Kopf von Karjakin schon, der WM-Kampf ist gewonnen? Wie stellt man sich auf die Situation ein? Wie reagiert der Weltmeister auf die für ihn neue Situation in einem Duell zurückzuliegen? Dieser WM-Kampf sorgte für Spannung pur.
Wer sagt eigentlich noch, Schach interessiert die Medien nicht?
Gut diese Menschen gibt es noch, die meinen, Schach müsste in den Medien die Bedeutung vom Fußball haben. Aber lassen wir die mal zur Seite. Dieser WM-Kampf war ein Medienereignis, in den Onlinemedien, in den Printmedien und auch im Fernsehen. Die Spannung des Duells und eben vor allem auch die Zugkraft des Weltmeisters elektrisierten die Medien in einem Maße, wie man sie nur aus den Schachduellen zu Zeiten des kalten Krieges kannte. Und diesmal standen wirklich nur das Schach im Mittelpunkt, nicht die Politik hinter den Kulissen, der Einsatz eines Hypnotiseurs, oder irgendwelche Toilettenaffären. Nein, es ging um Schach! Einzig nur um Schach. Und viele Medien nahmen den WM-Kampf zum Anlass sich mit Schach in Deutschland zu beschäftigen, mit dem Vereinsschach, mit Kinder- und Jugendschach und natürlich Schulschach. Die Schachcommunity interessierte die Medien. Das zeigte sich vor allem auch beim Finale mit den Schnellschach- und möglichen Blitzpartien. In vielen Vereinen gab es Public Viewing und Medien berichteten direkt aus den Vereinen mit Liveschaltungen in ihre Sendungen. So geschehen zum Beispiel in Berlin bei den Schachfreunden Berlin. Die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ hatte eingeladen zum öffentlichen Miterleben der entscheidenden Finalpartien, kommentiert von Titelträgern des Vereins, und N24, RBB und inforadio rbb live vom Geschehen im Verein.
Es zeigte sich wieder einmal, wenn Schach etwas zu bieten hat, wird es wahrgenommen und in den Mittelpunkt gestellt! Das sollten wir nicht vergessen, wenn die nächsten „Großveranstaltungen“ geplant werden.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die schachlichen Highlights in 2017!

Viel Spaß weiterhin mit diesem wundervollen Schachspiel, Schachsport!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutscher Schulschachkongress trifft Ströbecker Schachgeschichte

Schachserien

KinderSchach Methodik II – Lektion Abzugsschach
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Schachstrategie 57 – Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Beiträge zur Schachdidaktik 121 – Taktisches Zusammenspiel Turm und Läufer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – Deutsche Ländermeisterschaft in Hannover 2016
Schachtaktik 2017/01
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Sport – Fairplay Preise
Ehrenamt – Schachlehrerin des Jahres und Schach-AG Leiter des Jahres
Öffentlichkeit – Messeauftritt
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Schulschach – Auszeichnung Deutsche Schachschule
Sportpolitik – Nachrichten der deutschen sportjugend
Ehrenamt – Jugend für Jugend auf Vereinsebene
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 12 2016

Die Weltmeisterschaften der „Kleinen“, also die der Jahrgänge U8 – U12, sind erfolgreich in Batumi / Georgien über die Bühne gegangen. Ohne Medaillen für Deutschland aber mit zufriedenstellenden Leistungen. Damit haben die jugendlichen Leistungssportler erstmal Pause. Es warten noch in den letzten Dezembertagen die Deutschen Vereinsmeisterschaften auf viele, viele Mädchen und Jungen, denn es wird in den Kategorien U10, U12, U14 und U14w, U16, U20 und U20w gespielt. Da bleibt für viele nicht viel Zeit unterm Weihnachtsbaum, denn die Meisterschaften starten mit der Anreise am 26. Dezember. Hat auch was Gutes, die Zeit des Essens und Futterns wird dadurch knapper!
Richtig ernst geht es derzeit bei der echten, einzigen Weltmeisterschaft zu, die in New York zwischen Magnus Carlsen, dem Weltmeister, und Sergej Karjakin, dem Herausforderer, stattfindet.
Ich weiß nicht, ob von mir Neutralität erwartet wird, aber ich gebe frank und frei zu, dass ich inständig hoffe, dass Magnus gewinnt und Weltmeister bleibt. Ich traue es ihm auch zu, aber 12 Partien auf dem Niveau, da reicht eine Ungenauigkeit, eine Unkonzentriertheit, und schon kann es vorbei sein.
Dabei ist es so wichtig weltweit für den Schachsport, dass Magnus Weltmeister bleibt. Da wir Schachspieler schon gestraft sind mit einem zweifelhaften Weltverband, dessen Präsident auf roten Listen steht und nicht zur WM in die USA einreisen darf, da brauchen wir dringend die positive Strahlkraft dieses Weltmeisters.
Er bringt Schach in ganz andere Dimensionen, wie man es jetzt auch mit dem Kinofilm „Magnus – Der Mozart des Schachs“ gezeigt bekommt. Magnus ist präsent in den Medien, er ist eine Sportlerpersönlichkeit, die über die Grenzen des Schachsportes wahrgenommen wird. Und er bringt Schach in die Medien. Zum Beispiel in Berlin, wo die „Berliner Morgenpost“ eine ganze Zeitungsseite anlässlich des bevorstehenden WM-Kampfes dem Schachsport in Berlin widmet.
Die WM wird ein Medienereignis und man kann sie weiterhin kostenfrei im Netz verfolgen, wie man im DSJ-Forum nachlesen kann. Man muss also nicht, auch wenn der DSB Rabatte anbietet, für teuer Geld auf der Veranstalterhomepage der Agentur der FIDE die WM verfolgen, man schaut einfach bei ChessBase oder Chess24 zu.
Ich wünsche uns allen eine schöne Weltmeisterschaft, für wen auch immer sie die Daumen drücken.
Da dies die zwölfte Ausgabe von JugendSchach in diesem Jahr ist, verabschiede ich mich nicht von den Lesern ohne allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit zu wünschen!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

32. Jugendschachopen des SV Empor Erfurt
Kadettenweltmeisterschaft U8-U12 in Batumi/Georgien ein Erfolg

Schachserien

Jugendweltmeisterschaft U14-U18
Immer mehr Kindereinrichtungen im Schachfieber
KinderSchach Methodik II – Lektion Fesselung
Eröffnungsecke: Damengambit mit 5.Lf4
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Weihnachtsquiz 2016
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren 10 – Zusammenspiel Turm und Springer 2
Schachtaktik 2016/12
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ Forum 12/2016

Sportpolitik – Jugendvollversammlung der dsj
Öffentlichkeit – Uhrensimultan mit dem Weltmeister
Öffentlichkeit – „Magnus“ der Kinofilm
Öffentlichkeit – Rechtsprechung
Mädchenschach – Mädchenaktionswochen
Schulschach – Deutsche Schachschule Roth
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016

Der Bundesnachwuchstrainer meinte seine Berichterstattung mit der Überschrift „Warum Dimitrij Kollars nicht Weltmeister wurde“ betiteln zu müssen, was schon zeigt, dass diesmal keine Titel bei der Jugendweltmeisterschaft, die kürzlich endete, gefeiert werden konnten. Und das obgleich die älteren Jahrgänge – also auch die U16 – dran waren. Die jüngeren Altersklassen folgen demnächst.
Was war geschehen?
Die Antwort lautet wie im letzten Vorwort: Nichts Besonderes. An der Ausrichtung lag es nicht, schlecht geschlafen wurde auch nicht, die anderen waren bei diesem Turnier einfach besser. Und warum dann die Überschrift? Weil Dimitrij tatsächlich ständig oben dabei war und gute Chancen hatte auf das berühmte dreistufige Treppchen zu steigen, doch die letzten Runden waren Runden der vergebenen Chancen. Leider.
Schach mal von einer ganz anderen Seite zeigte der Klassiker „ZDF- Drehscheibe“. In einem vierminütigem Filmbeitrag berichtete das ZDF vom Schachklub Königsjäger Hungen aus Hessen, der sich sehr stark in der Integrationsarbeit von Flüchtlingen engagiert und das mit Erfolg. Nicht nur vier neue Mitglieder aus Syrien spielen unterdessen für den Verein, nein auch die Hilfe für die Menschen, sich in der für sie neuen und unbekannten Welt zurechtzufinden, steht im Mittelpunkt und wird im Film gezeigt.

Viele Vereine engagieren sich im Bereich Flüchtlingshilfe. Von zwei weiteren Beispielen wurde im DSJ Forum 10/2016 berichtet. Die Vereine nutzen die Hilfsangebote des Jugendfördervereins, der Deutschen Schachjugend und das gemeinsame Förderprogramm von DSJ und DSB. Die Hilfen sind klein – Spielmaterial und Zuschüsse – im Vergleich zu der Leistung, die die Vereine erbringen. Man kann nur mit großer Dankbarkeit davon berichten und sich freuen, dass sich die Schachvereine als Teil der Gesellschaft auch auf diesem Gebiet einbringen. Vielen Dank dafür!
Wer mehr dazu lesen möchte, oder wer nach Hilfsangeboten sucht wie das wortlose Regelheft, Einladungen in Englisch, Arabisch, der findet dieses auf der Homepage der Deutschen Schachjugend und ganz speziell unter: http://www.deutsche-schachjugend.de/nc/dsj-inside/gesellschaftliche-verantwortung/fluechtlinge-werden-freunde/
Hoffentlich bleibt das Engagement in den Vereinen erhalten und hoffentlich finden sich weitere Vereine, die sich in dem Bereich engagieren, und hoffentlich erhalten sie dann auch künftig Hilfe von den Verbänden.

Ich wünsche viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Verlagsinformation
Kurz und Knapp
Jugendweltmeisterschaft
Deutsche Ländermeisterschaften der Jugend
Internationales Jugendturnier Liechtenstein

Schachserien

Regelecke 74
Qualitätssiegel „Deutsche Schach-Kita“
KinderSchach Methodik II – Lektion Spieß
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Auf Gewinn spielen mit Slawisch Abtauschvariante
Beiträge zur Schachdidaktik 119: Zusammenspiel der Figuren 9 – Zusammenspiel Turm und Springer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugend-Europameisterschaft 2016 in Prag
Schachtaktik 2016/11
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Jugendworkshop
Kinderschach – Kinderschachcamp
Schulschach – Bayerischer Schulschachkongress
Öffentlichkeitsarbeit – Fotowettbewerb
Gesellschaft – 50 Jahre terre des hommes
Schulschach – Deutscher Schulschachkongress
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2016

Oh je, jetzt geht die Diskussion wieder los, sind wir nicht mehr wettbewerbsfähig, können wir nicht mehr mithalten international, brauchen wir noch mehr Geld für den Leistungssport nach dem Motto Geld macht Sieger, muss in der Jugendförderung jetzt alles auf den Kopf gestellt werden, damit wir im Erwachsenenschach mithalten können?

Was ist passiert?
Eigentlich nichts Besonderes, die beiden Olympiamannschaften des Deutschen Schachbundes sind durch Niederlagen in den letzten Runden im Schweizer System der Schacholympiade auf hintere Plätze verwiesen worden. Im offenen Turnier (Männer) wurde die DSB-Auswahl 37. mit 13 Mannschaftspunkten (6 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen) und bei den Frauen kam ein 31. Platz heraus mit ebenfalls 13 Mannschaftspunkten 5 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen. Und das obgleich das Ziel lautete, besser als der Setzplatz einzulaufen. Bei den Männern war das Setzlistenplatz 13 und bei den Frauen Platz 10.

Aber es gibt ja auch Top-Nachtrichten aus dem Leistungsschach. Und die kommen aus dem Jugendbereich. Wieder passierte es in der Altersgruppe U16. Im letzten Jahr erspielte die männliche Jugend U16 einen Welt- und einen Europameistertitel. Jetzt zog die weibliche Jugend nach.
Fiona Sieber wurde Europameisterin U16 in Prag. Mehr darüber mit Partien, Interview und so fort in diesem Heft. Einen herzlichen Glückwunsch schon an dieser Stelle an Fiona!
Vergessen wir also schnell die einen Ergebnisse und freuen wir uns an Fionas Erfolg.
Zu planen war weder das eine noch das andere.

Das ist glaube ich immer ganz wichtig, dass wir das nicht vergessen. Sportler sind Menschen, keine Maschinen. Mal passt es zusammen, mal eben nicht. Mal kann man den Moment greifen und zum Erfolg führen, das andere Mal läuft eher alles schief. Und das nicht nur im Schach. Wir können es ja derzeit gut bei Olympiade und Paralympics sehen.

In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

Gold in Prag für Fiona Sieber

Schachserien

Jugendeuropameisterschaft 2016
KinderSchach Methodik II: Lektion Mattsetzen mit Turm und König gegen König
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach 22
Kombiecke: Deutsche Jugend Einzelmeisterschaft 2016 Teil 3
Schachtaktik 2016/09
Eröffnungsecke: Überraschende Züge im Grünfeldinder mit Lg5
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Mädchenschachpatent
Ausbildung – Fritz & Fertig Lehrbücher
Internationale Jugendarbeit – olympisches Jugendlager Rio
Öffentlichkeitsarbeit – Fotowettbewerb
Ausbildung – Mädchen- und Frauenschachkongress
Gesellschaft – Schach mit Flüchtlingen
Termine – Termine – Termine

Martin Weteschnik: Schachtaktik Jahrbuch 2017

Martin Weteschnik: Schachtaktik Jahrbuch 2017

Der bekannte Schachautor und FIDE Meister Martin Weteschnik führt den Leser nach einem Rückblick ins Jahr 1916 durch das Geschehen des Schachjahres 2015/16. Wieder war das Jahr angefüllt mit spannenden und hochkarätigen Schachereignissen in Hülle und Fülle: World-Cup in Baku, London Classic, Top-Open Doha mit Weltmeister Magnus Carlsen, Wijk aan Zee, Blitz- und Rapid-WM in Berlin, Europa-Mannschaftsmeisterschaft in Reykjavik, Kandidatenturnier in Moskau, Altibox Norway Chess Superturnier in Stavanger und dem Sinquefield Cup in St.Louis, wo „Schachrentner“ Garry Kasparow sich auf ein Blitzmatch mit der jungen Supergroßmeister-Generation einließ – und zeigte, dass er es noch immer kann!

Der Leser kann miterleben, wie die besten Spieler der Welt um die Spitze kämpfen und immer mehr junge Spieler für Furore sorgen, darunter besonders die Chinesen.
Der Autor stellt die besten Kombinationen aus diesen Ereignissen ausführlich
kommentiert vor und präsentiert dem Leser in den Rubriken:

„Bundesliga & andere Mannschaftskämpfe aus nah und fern“;
„Schach in Deutschland“;
„Open – Turniere“;
„Schach international“;
„Jugendschach“

ausgewählte Kombinationen zum Lösen, Lernen und Genießen.

Mit 439 Aufgaben, Stellungen und Partiefragmenten ist dieses Buch die größte
Sammlung brandaktueller Schachtaktik auf dem Markt und bietet Lesern aller
Spielstärke unterhaltsame und lehrreiche Beispiele, die auch das eigene Spiel
verbessern können.

Muss ich haben…

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 09 2016

Schlafmangel ist derzeit hoch im Kurs. Oder wie geht es ihnen? Lassen sie sich noch vom Glanz der Olympiade in den Bann ziehen und bleiben für das Finale 100 m nachts bis 3.30 Uhr auf, um dann unausgeschlafen in den nächsten Tag zu gehen?
Mir zumindest geht es so. Bei Olympia reizt vor allem die Stimmung und die Vielzahl von Sportarten, die man miterleben kann und die eigentlich nur alle vier Jahre mal im Mittelpunkt des Interesses stehen. Und wie schön wäre es, wenn dann auch Schach dabei zu sehen wäre!
Bei mir ist die Freude also noch vorhanden. Bei vielen anderen nicht mehr. Denn vieles läuft schief im Sport. Die Skandale um Doping, um Betrug, Bestechung, Manipulation, die Abhängigkeit des Sports von der Politik, der Justiz rauben einem fast alle Lust am Sport.
Wobei das ja eigentlich für die Teilnahme von Schach bei der Olympiade spricht. Denn da können wir mithalten. Denkt man an die Korruption im Schach, das Kaufen von Stimmen bei Kongressen des Weltschachbundes, oder auch an die doch sehr zahlreichen Betrügereien und die vielen Toilettenskandale. Unterdessen gehört ja für das Schiedsrichterdasein die Kontrolle der Toiletten, um dort nach technischen Hilfsgeräten zu suchen, zum Alltagsgeschäft.
Also liebes IOC, da können wir mithalten, wir sind olympiareif und passen gut in die olympische Welt!
Wie schön waren da doch im Kontrast die letzten Tage beim Mädchenschachcamp der Deutschen Schachjugend in Biberach. Da konnte man noch den Schachsport in der ursprünglichen Form erleben und genießen. Schach bereitet Spaß und man hat Spaß beim Schach. Das haben die Mädchen dort mit Begeisterung erfahren und gelebt.
Die Deutsche Schachjugend arbeitet mit ihren Fairplay Kampagnen und Fairplay Werbematerial  daran, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche dieses so erleben können beim Schach.
Leider ist die Unterstützung in den Ländern, bei den Trainern, Betreuern, Eltern und bei unserem Dachverband nicht immer gegeben. Dabei wäre es so wichtig, dass in dieser Frage alle an einem Strang ziehen. Schach muss auch in Zukunft Spaß machen und man muss sich über Ergebnisse freuen können ohne sich gleich die Frage stellen zu müssen, welches technische Hilfsmittel hat da mitgemischt, wenn mal wieder ein Underdog gegen den Spitzenspieler gewonnen hat.
Will Schach dauerhaft überleben als Sport, dann kommt man genauso wie der gesamte olympische und nichtolympische Sport nicht darum herum, sich intensiv damit auseinander zu setzen.
In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Mädchenschachcamps in Braunschweig und Biberach
Das zu kurze Camp!
Schach ist Sport!

Schachserien

Kinderschach-­Projekt in Sachsen­-Anhalt geht in die zweite Runde
KinderSchach Methodik II – Lektion Eröffnungsgrundlagen
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Schachstrategie 56: Das geschlossene Sizilianische Zentrum 4
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren 8 – Zusammenspiel Dame und Türme
Eröffnungsecke: Keine Angst vor der Nimzowitsch-Verteidigung
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugend Einzelmeisterschaft 2016 Teil 2
Schachtaktik 2016/09
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Gesellschaft – Camp der Welten
Internationale Jugendarbeit – Japanaustausch
Auszeichnung – Qualitätssiegel Deutsche Schachschule
Auszeichnung – Qualitätssiegel Deutsche Schachschule
Ausbildung – Jugendworkshop
Ausbildung – Mädchen- und Frauenschachkongress
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 08 2016

Auch dieses Heft wird noch einmal dominiert werden von den Deutschen Jugendmeisterschaften in Willingen, die in der Pfingstwoche stattfanden.
Manche der Teilnehmer der DEM sind jetzt im Training für die internationalen Einsätze bei Europa- und Weltmeisterschaften. Denn die Deutschen Meisterschaften sind ja zugleich auch Qualifikationsturniere für diese internationalen Meisterschaften.
In den Mittelpunkt möchte ich aber auch zwei Veranstaltungen rücken, die sich speziell nur an Mädchen wenden. Der Grand Prix für Mädchen und die Mädchenschachcamps.
Eigentlich bin ich überhaupt kein Freund für das Trennen der Geschlechter im Schach. Schach kann von allen gespielt werden und sie sollen es zusammen tun. Nun ist die Wirklichkeit in den Vereinen und bei Turnieren aber eine andere. Da dominiert das männliche Geschlecht und man kann es wörtlich nehmen, es dominiert. Oft auf unfeine Art und Weise. So dass Mädchen, Frauen, die Interesse am Schach haben und es gerne spielen, aus dem Schach herausgedrängt werden.
Wem macht es schon Spaß beim Ausüben seines Hobbys, seiner Sportart ständig mit dummen Sprüchen konfrontiert zu werden, sich mit schlechtem Benehmen, mit Arroganz bis hin zur Aggressivität auseinandersetzen zu müssen. Das lässt man dann lieber bleiben.
Und da setzt der Gedanke an, Veranstaltungen, Angebote nur für Mädchen zu entwickeln. Da können sie unter sich sein, können sich gegenseitig motivieren, haben wieder Spaß am Schach und gehen gestärkt aus den Veranstaltungen heraus.
Kritik gibt es natürlich auch: Es ist unfair, dass es solche Veranstaltungen immer nur für Mädchen gibt, warum nicht auch für Jungen? Warum werden die diskriminiert?
In einem Artikel zum Mädchenschachcamp habe ich folgendes dazu geschrieben:
„Das liebe Jungs ist auch der Grund, warum es Mädchenschachcamps und keine Jugendschachcamps gibt. Wenn ihr Mädchen als gleichberechtigt im Schachalltag behandelt und dadurch nicht so viele Mädchen vergrault werden durch euch, dann brauchen wir keine Schachcamps nur für Mädchen mehr. Also es liegt an euch, wenn ihr auch an Schachcamps teilnehmen wollt!“
Und es liegt an den Betreuern und Trainern. Auch von ihnen hört man oft, viel zu oft blöde Sprüche zum Mädchenschach.
Anfangen was zu ändern kann jeder. Jeder Verein, jeder Spieler selbst. Fangt doch zum Beispiel mal damit an und legt fest, dass bei jedem blöden diskriminierenden Spruch 50 Cent in ein Sparschwein eingezahlt werden müssen, wobei man sich gegenseitig darauf aufmerksam machen muss. Und viele werden merken wie unbewusst sie solche Sprüche raushauen. Sprüche wie „Das ist ja ein Mädchenzug.“, „Was, du hast gegen ein Mädchen verloren, wie geht das denn?“, „Du spielst ja wie ein Mädchen!“ und so weiter.
Die Anzahl von Mädchen und Frauen im Schach zu steigern ist ein langwieriger Prozess, dabei mithelfen und anfangen kann jeder. Also los, macht mit!

In diesem Sinne viel Spaß mit JugendSchach und eurem Umerziehungsprozess wünscht

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Jana Schneider dominiert Mädchen Grand Prix Finale
DEM 2016 2
Regelecke 73

Schachserien

Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 117: Zusammenspiel Dame und Turm
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugend Einzelmeisterschaft 2016 Teil 1
Schachtaktik 2016/08
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Gesellschaft – Schach und Inklusion
Auszeichnung – Qualitätssiegel Kindergartenschach
Ausbildung – DSJ Akademie
Internationale Jugendarbeit – Japanaustausch
Internationale Jugendarbeit – Olympisches Jugendlager
Gesellschaft – Schach mit Flüchtlingen
Internationale Jugendarbeit – deutsch-polnisches Jugendwerk
Allgemeine Jugendarbeit – Mädchenschachfreizeit
Termine – Termine – Termine