Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 03 2017

Kennen sie das pädagogische Prinzip der Wiederholung? Natürlich. Jeder, der einem anderen was beibringen möchte, kennt das, Wiederholung, Wiederholung, obgleich man denkt, das könnte derjenige doch eigentlich auch gleich beim ersten Mal begriffen haben. Und das kostet vor allem Zeit. Zeit, die man beim Schachtraining ja eigentlich eh immer zu wenig hat. Jede Woche eine Stunde. Da will man doch weiterkommen und sich nicht mit Wiederholungen aufhalten. Und doch es muss sein, immer wieder, immer wieder. Viele kennen ja auch das Phänomen, dass man im Kinder- und Jugendtraining in gewissen zeitlichen Abständen ruhig mehrmals die gleichen Stellungen durchgehen kann. „Hah, die ist doch alt, die kennen wir“, bekommt man dann als Trainer um die Ohren gehauen. Doch wenn es dann ans Lösen geht, bleiben die Schreihälse meistens stumm. Erkannt haben sie die Stellung gerade noch, immerhin denkt sich der Trainer, doch das war‘s dann auch schon.

Mir ist nun aufgefallen, dass nicht allen Lesern von JugendSchach das Prinzip der Wiederholung geläufig ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich Anrufe und Mails erhielt, in denen ich auf einen „Fehler“ in der Ausgabe 2 / 2017 aufmerksam gemacht werden sollte. Da soll ausversehen die 57. Folge der Serie Schachstrategie von Bernd Rosen noch einmal veröffentlicht worden sein, obgleich man diese schon in der Ausgabe 1 / 2017 lesen konnte.
Ja klar, ich sag doch das Prinzip der Wiederholung. Da war der Setzer wohl der Meinung, das sitzt noch nicht richtig bei den Lesern und muss noch mal wiederholt werden.

Was natürlich auch für die Serien spricht, die Heft für Heft von wirklich guten Trainern immer wieder neu oder mit Wiederholung erarbeitet werden. Die Inhalte sind wirklich wichtig für das Erlernen und für das Verstehen von Schach. Daher an dieser Stelle mal wieder ein großes Lob und ein großes Dankeschön an die Autoren!

Dieses kommt auch von den Lesern, denn immer wieder hören wir, wie wichtig JugendSchach für das Training im Verein oder in der Schachgruppe ist, aber auch von den Einzelpersonen geschätzt wird.

In diesem Sinne wünsche ich wieder viel Spaß mit dieser Ausgabe, und immer daran denken, die Wiederholung macht den Meister!

Ihr/Euer Jörg Schulz

P.S.: Verlag und Redaktion entschuldigen sich dafür, dass die Folge 57 der Serie Schachstrategie ausversehen zweimal abgedruckt wurde. Soll möglichst nicht wieder vorkommen, obwohl … siehe oben …

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Schach spielen!

Aktuelles

10. Schulschachcup Sachsen 2017
Regelecke 75

Schachserien

Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Die JugendSchach-Endspielkartei A.5.6: Endspiele von der DVM 2016
Aus dem Tagebuch des Schachtrainers: Strategische und taktische Motive im Botwinnik-Aufbau
Beiträge zur Schachdidaktik 122: Zusammenspiel der Figuren 12 – Strategisches Zusammenspiel von Turm und Läufer
Eröffnungsecke: Franco-Benoni / Barcza-Larsen System Teil 1
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Vereinsmeisterschaften 2016 Teil 1
Schachtaktik 2017/03
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Schulschach – Weltrekordversuch
Ausbildung – Schulschachpatent in Hessen
Auszeichung – Deutsche Schachschule I
Ausbildung – Deutsche Schachschule II
Auszeichnung – Goldener Chesso
Sport – Fair Play Preis I
Sport – Fair Play Preis II
Mädchenschach – auf die Wortwahl achten
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 02 2017

Nach der spannenden Weltmeisterschaft waren endlich mal wieder die Jugendlichen dran. Es hieß in Düsseldorf, in Borken bei Münster, in Magdeburg und in Neumarkt Deutsche Vereinsmeisterschaften in den Altersklassen U10 bis U20. Gespielt wird mit Vierermannschaften und nur in der Königsklasse U20 mit Sechserteams.
Für viele Vereine ist dies der Höhepunkt des Jahres. Mit der eigenen Jugend sich auf der bundesdeutschen Bühne präsentieren. Das hatte dann auch zur Folge, dass die DVM U10 komplett überlaufen war. Da gab es eine Warteliste.
Ich bekam kürzlich eine Mail zum Jahreswechsel, in der unter anderem stand: „Da ich ohnehin lieber in der Mannschaft spiele, sind das für mich die Aushängeschilder im Spielbetrieb der DSJ.“
Da ist er, der immer währende Streit. Was ist Schach? Schach ein Mannschaftssport, Schach ein Einzelsport? Die kritischen Geister sagen, Mannschaftskämpfe sind nur eine Ansammlung von Einzelpartien, das passt nicht zum Schach. Denn Schach ist und bleibt ein Einzelsport: Mann/Frau gegen Mann/Frau.
Und die Organisatoren haben viel dafür getan, Schach als Mannschaftssportart kaputt zu machen, indem sie die Aufstellung von Mannschaften so streng reguliert haben, dass man keine Möglichkeit mehr hat, wie es zum Mannschaftssport gehört, die richtige Aufstellung zu erarbeiten und zwar im Team gemeinsam. In den Niederlanden geht das noch. Da kann vor jedem Kampf neu gemischt werden. Wenn Brett eins sich nicht so stark fühlt, kann es an Brett fünf eingesetzt werden und so fort. Da trifft man sich auch vor dem Kampf mit dem Gegner zu einem Frühstück. Das ist Schach als Mannschaftssport. Und wer es schafft, ein Mannschaftsgefühl zu entwickeln, dass man also für einander spielt, kämpft, der kann sicher sein, den einen oder anderen Brettpunkt mehr einsammeln zu können.
Das Gegenteil bewies die deutsche Nationalmannschaft, die vor einigen Jahren Europameister wurde. Sie waren unter einander alle spinnefeind, keiner sprach ein Wort mehr als nötig war, und doch waren sie als Mannschaft bei der Addition der Einzelergebnisse stark.
Was stimmt also? Für die Vereine glaube ich sind die Mannschaftskämpfe wichtig. Ein Ausnahmetalent im Verein, ja schön und gut, für eine Mannschaft muss aber möglichst kontinuierliche Jugendarbeit im Verein geleistet werden. Was gar nicht so einfach ist, aber die Kernaufgabe von Jugendvereinen.

Egal was stimmt, in dieser Ausgabe finden sich alle Tabellen und kurze Berichte.

Viel Spaß mit diesem Heft und allen Lesern noch ein wundervolles Jahr 2017!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Weltmeister Magnus Carlsen und  die Smart-Phone-Generation
Kurt Lellinger – er war Schulschach
Deutsche Meisterschaften der Vereine

Schachserien

Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Schachstrategie 57: Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Ländermeisterschaft 2016 Teil 2
Schachtaktik 2017/02
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Öffentlichkeitsarbeit – Der Blick in die Zukunft
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Gesellschaft – Seminar Vereine für Geflüchtete
Gesellschaft – Arbeitsgruppe Gesellschaftliche Verantwortung
Ausbildung – Workshop für Jugendliche
Ausbildung – Regionaler Schiedsrichter
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 01 2017

Frohe Weihnachten und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr 2017 wünschen wir allen JugendSchach-LeserINNEn und SchachfreundINNen! Wieder pünktlich zum Fest erscheint JugendSchach 1/2017 und wird es unter den ein oder anderen Weihnachtsbaum schaffen.
Wir wünschen wie immer viel Freude und Lernerfolg mit der neuen Ausgabe und freuen uns auf ein weiteres Jahr JugendSchach und JugendSchachVerlag!

Euer/Ihr JugendSchachVerlag

Da habe ich ja noch mal Glück gehabt, so wie ich mich vorab zum Ausgang des Weltmeisterschaftskampfes festgelegt hatte: ich hatte auf Magnus Carlsen getippt und auf seinen Sieg gesetzt. Zwischendurch musste ich ganz schon schwitzen, vor allem nachdem er zurücklag.
Aber was für ein Kampf, was für ein Duell, was für ein großartiges Sportereignis!
Wer sagt da noch, Schach ist kein Sport?
Jeder der vielen Millionen „Zuschauer“ konnte miterleben, welch eine Kraftanstrengung dieses Duell für beide Kontrahenten war. Bis auf die 12. Partie ausgekämpfte, stundenlange Höchstleistungen mit voller Konzentration. Am nächsten Tag das gleiche nochmal, dann nur ein Tag Pause, und so weiter, und so weiter. Zum einen eine hohe körperliche Belastung. Aber vor allem eine enorme psychologische Belastung. Man muss vor der nächsten Partie die gerade gespielte aus dem Kopf bekommen. Eben noch den Gewinn ausgelassen. Das lässt einen zweifeln an den eigenen Fähigkeiten und verführt eventuell zu falschen Aktionen in den Folgepartien, wie gesehen beim gewaltsamen Gewinnversuch von Carlsen, der zur Niederlage führte. Sagte da der Kopf von Karjakin schon, der WM-Kampf ist gewonnen? Wie stellt man sich auf die Situation ein? Wie reagiert der Weltmeister auf die für ihn neue Situation in einem Duell zurückzuliegen? Dieser WM-Kampf sorgte für Spannung pur.
Wer sagt eigentlich noch, Schach interessiert die Medien nicht?
Gut diese Menschen gibt es noch, die meinen, Schach müsste in den Medien die Bedeutung vom Fußball haben. Aber lassen wir die mal zur Seite. Dieser WM-Kampf war ein Medienereignis, in den Onlinemedien, in den Printmedien und auch im Fernsehen. Die Spannung des Duells und eben vor allem auch die Zugkraft des Weltmeisters elektrisierten die Medien in einem Maße, wie man sie nur aus den Schachduellen zu Zeiten des kalten Krieges kannte. Und diesmal standen wirklich nur das Schach im Mittelpunkt, nicht die Politik hinter den Kulissen, der Einsatz eines Hypnotiseurs, oder irgendwelche Toilettenaffären. Nein, es ging um Schach! Einzig nur um Schach. Und viele Medien nahmen den WM-Kampf zum Anlass sich mit Schach in Deutschland zu beschäftigen, mit dem Vereinsschach, mit Kinder- und Jugendschach und natürlich Schulschach. Die Schachcommunity interessierte die Medien. Das zeigte sich vor allem auch beim Finale mit den Schnellschach- und möglichen Blitzpartien. In vielen Vereinen gab es Public Viewing und Medien berichteten direkt aus den Vereinen mit Liveschaltungen in ihre Sendungen. So geschehen zum Beispiel in Berlin bei den Schachfreunden Berlin. Die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ hatte eingeladen zum öffentlichen Miterleben der entscheidenden Finalpartien, kommentiert von Titelträgern des Vereins, und N24, RBB und inforadio rbb live vom Geschehen im Verein.
Es zeigte sich wieder einmal, wenn Schach etwas zu bieten hat, wird es wahrgenommen und in den Mittelpunkt gestellt! Das sollten wir nicht vergessen, wenn die nächsten „Großveranstaltungen“ geplant werden.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die schachlichen Highlights in 2017!

Viel Spaß weiterhin mit diesem wundervollen Schachspiel, Schachsport!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Deutscher Schulschachkongress trifft Ströbecker Schachgeschichte

Schachserien

KinderSchach Methodik II – Lektion Abzugsschach
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Schachstrategie 57 – Das geschlossene Sizilianische Zentrum 5
Beiträge zur Schachdidaktik 121 – Taktisches Zusammenspiel Turm und Läufer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke – Deutsche Ländermeisterschaft in Hannover 2016
Schachtaktik 2017/01
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Sport – Fairplay Preise
Ehrenamt – Schachlehrerin des Jahres und Schach-AG Leiter des Jahres
Öffentlichkeit – Messeauftritt
Öffentlichkeit – Vereinsdatenbank
Schulschach – Auszeichnung Deutsche Schachschule
Sportpolitik – Nachrichten der deutschen sportjugend
Ehrenamt – Jugend für Jugend auf Vereinsebene
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 12 2016

Die Weltmeisterschaften der „Kleinen“, also die der Jahrgänge U8 – U12, sind erfolgreich in Batumi / Georgien über die Bühne gegangen. Ohne Medaillen für Deutschland aber mit zufriedenstellenden Leistungen. Damit haben die jugendlichen Leistungssportler erstmal Pause. Es warten noch in den letzten Dezembertagen die Deutschen Vereinsmeisterschaften auf viele, viele Mädchen und Jungen, denn es wird in den Kategorien U10, U12, U14 und U14w, U16, U20 und U20w gespielt. Da bleibt für viele nicht viel Zeit unterm Weihnachtsbaum, denn die Meisterschaften starten mit der Anreise am 26. Dezember. Hat auch was Gutes, die Zeit des Essens und Futterns wird dadurch knapper!
Richtig ernst geht es derzeit bei der echten, einzigen Weltmeisterschaft zu, die in New York zwischen Magnus Carlsen, dem Weltmeister, und Sergej Karjakin, dem Herausforderer, stattfindet.
Ich weiß nicht, ob von mir Neutralität erwartet wird, aber ich gebe frank und frei zu, dass ich inständig hoffe, dass Magnus gewinnt und Weltmeister bleibt. Ich traue es ihm auch zu, aber 12 Partien auf dem Niveau, da reicht eine Ungenauigkeit, eine Unkonzentriertheit, und schon kann es vorbei sein.
Dabei ist es so wichtig weltweit für den Schachsport, dass Magnus Weltmeister bleibt. Da wir Schachspieler schon gestraft sind mit einem zweifelhaften Weltverband, dessen Präsident auf roten Listen steht und nicht zur WM in die USA einreisen darf, da brauchen wir dringend die positive Strahlkraft dieses Weltmeisters.
Er bringt Schach in ganz andere Dimensionen, wie man es jetzt auch mit dem Kinofilm „Magnus – Der Mozart des Schachs“ gezeigt bekommt. Magnus ist präsent in den Medien, er ist eine Sportlerpersönlichkeit, die über die Grenzen des Schachsportes wahrgenommen wird. Und er bringt Schach in die Medien. Zum Beispiel in Berlin, wo die „Berliner Morgenpost“ eine ganze Zeitungsseite anlässlich des bevorstehenden WM-Kampfes dem Schachsport in Berlin widmet.
Die WM wird ein Medienereignis und man kann sie weiterhin kostenfrei im Netz verfolgen, wie man im DSJ-Forum nachlesen kann. Man muss also nicht, auch wenn der DSB Rabatte anbietet, für teuer Geld auf der Veranstalterhomepage der Agentur der FIDE die WM verfolgen, man schaut einfach bei ChessBase oder Chess24 zu.
Ich wünsche uns allen eine schöne Weltmeisterschaft, für wen auch immer sie die Daumen drücken.
Da dies die zwölfte Ausgabe von JugendSchach in diesem Jahr ist, verabschiede ich mich nicht von den Lesern ohne allen eine schöne vorweihnachtliche Zeit zu wünschen!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

32. Jugendschachopen des SV Empor Erfurt
Kadettenweltmeisterschaft U8-U12 in Batumi/Georgien ein Erfolg

Schachserien

Jugendweltmeisterschaft U14-U18
Immer mehr Kindereinrichtungen im Schachfieber
KinderSchach Methodik II – Lektion Fesselung
Eröffnungsecke: Damengambit mit 5.Lf4
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Weihnachtsquiz 2016
Beiträge zur Schachdidaktik: Zusammenspiel der Figuren 10 – Zusammenspiel Turm und Springer 2
Schachtaktik 2016/12
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ Forum 12/2016

Sportpolitik – Jugendvollversammlung der dsj
Öffentlichkeit – Uhrensimultan mit dem Weltmeister
Öffentlichkeit – „Magnus“ der Kinofilm
Öffentlichkeit – Rechtsprechung
Mädchenschach – Mädchenaktionswochen
Schulschach – Deutsche Schachschule Roth
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2016

Der Bundesnachwuchstrainer meinte seine Berichterstattung mit der Überschrift „Warum Dimitrij Kollars nicht Weltmeister wurde“ betiteln zu müssen, was schon zeigt, dass diesmal keine Titel bei der Jugendweltmeisterschaft, die kürzlich endete, gefeiert werden konnten. Und das obgleich die älteren Jahrgänge – also auch die U16 – dran waren. Die jüngeren Altersklassen folgen demnächst.
Was war geschehen?
Die Antwort lautet wie im letzten Vorwort: Nichts Besonderes. An der Ausrichtung lag es nicht, schlecht geschlafen wurde auch nicht, die anderen waren bei diesem Turnier einfach besser. Und warum dann die Überschrift? Weil Dimitrij tatsächlich ständig oben dabei war und gute Chancen hatte auf das berühmte dreistufige Treppchen zu steigen, doch die letzten Runden waren Runden der vergebenen Chancen. Leider.
Schach mal von einer ganz anderen Seite zeigte der Klassiker „ZDF- Drehscheibe“. In einem vierminütigem Filmbeitrag berichtete das ZDF vom Schachklub Königsjäger Hungen aus Hessen, der sich sehr stark in der Integrationsarbeit von Flüchtlingen engagiert und das mit Erfolg. Nicht nur vier neue Mitglieder aus Syrien spielen unterdessen für den Verein, nein auch die Hilfe für die Menschen, sich in der für sie neuen und unbekannten Welt zurechtzufinden, steht im Mittelpunkt und wird im Film gezeigt.

Viele Vereine engagieren sich im Bereich Flüchtlingshilfe. Von zwei weiteren Beispielen wurde im DSJ Forum 10/2016 berichtet. Die Vereine nutzen die Hilfsangebote des Jugendfördervereins, der Deutschen Schachjugend und das gemeinsame Förderprogramm von DSJ und DSB. Die Hilfen sind klein – Spielmaterial und Zuschüsse – im Vergleich zu der Leistung, die die Vereine erbringen. Man kann nur mit großer Dankbarkeit davon berichten und sich freuen, dass sich die Schachvereine als Teil der Gesellschaft auch auf diesem Gebiet einbringen. Vielen Dank dafür!
Wer mehr dazu lesen möchte, oder wer nach Hilfsangeboten sucht wie das wortlose Regelheft, Einladungen in Englisch, Arabisch, der findet dieses auf der Homepage der Deutschen Schachjugend und ganz speziell unter: http://www.deutsche-schachjugend.de/nc/dsj-inside/gesellschaftliche-verantwortung/fluechtlinge-werden-freunde/
Hoffentlich bleibt das Engagement in den Vereinen erhalten und hoffentlich finden sich weitere Vereine, die sich in dem Bereich engagieren, und hoffentlich erhalten sie dann auch künftig Hilfe von den Verbänden.

Ich wünsche viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

 

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Schach spielen!

Aktuelles

Verlagsinformation
Kurz und Knapp
Jugendweltmeisterschaft
Deutsche Ländermeisterschaften der Jugend
Internationales Jugendturnier Liechtenstein

Schachserien

Regelecke 74
Qualitätssiegel „Deutsche Schach-Kita“
KinderSchach Methodik II – Lektion Spieß
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Eröffnungsecke: Auf Gewinn spielen mit Slawisch Abtauschvariante
Beiträge zur Schachdidaktik 119: Zusammenspiel der Figuren 9 – Zusammenspiel Turm und Springer
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugend-Europameisterschaft 2016 in Prag
Schachtaktik 2016/11
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Jugendworkshop
Kinderschach – Kinderschachcamp
Schulschach – Bayerischer Schulschachkongress
Öffentlichkeitsarbeit – Fotowettbewerb
Gesellschaft – 50 Jahre terre des hommes
Schulschach – Deutscher Schulschachkongress
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2016

Oh je, jetzt geht die Diskussion wieder los, sind wir nicht mehr wettbewerbsfähig, können wir nicht mehr mithalten international, brauchen wir noch mehr Geld für den Leistungssport nach dem Motto Geld macht Sieger, muss in der Jugendförderung jetzt alles auf den Kopf gestellt werden, damit wir im Erwachsenenschach mithalten können?

Was ist passiert?
Eigentlich nichts Besonderes, die beiden Olympiamannschaften des Deutschen Schachbundes sind durch Niederlagen in den letzten Runden im Schweizer System der Schacholympiade auf hintere Plätze verwiesen worden. Im offenen Turnier (Männer) wurde die DSB-Auswahl 37. mit 13 Mannschaftspunkten (6 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen) und bei den Frauen kam ein 31. Platz heraus mit ebenfalls 13 Mannschaftspunkten 5 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen. Und das obgleich das Ziel lautete, besser als der Setzplatz einzulaufen. Bei den Männern war das Setzlistenplatz 13 und bei den Frauen Platz 10.

Aber es gibt ja auch Top-Nachtrichten aus dem Leistungsschach. Und die kommen aus dem Jugendbereich. Wieder passierte es in der Altersgruppe U16. Im letzten Jahr erspielte die männliche Jugend U16 einen Welt- und einen Europameistertitel. Jetzt zog die weibliche Jugend nach.
Fiona Sieber wurde Europameisterin U16 in Prag. Mehr darüber mit Partien, Interview und so fort in diesem Heft. Einen herzlichen Glückwunsch schon an dieser Stelle an Fiona!
Vergessen wir also schnell die einen Ergebnisse und freuen wir uns an Fionas Erfolg.
Zu planen war weder das eine noch das andere.

Das ist glaube ich immer ganz wichtig, dass wir das nicht vergessen. Sportler sind Menschen, keine Maschinen. Mal passt es zusammen, mal eben nicht. Mal kann man den Moment greifen und zum Erfolg führen, das andere Mal läuft eher alles schief. Und das nicht nur im Schach. Wir können es ja derzeit gut bei Olympiade und Paralympics sehen.

In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Schach und natürlich mit diesem Heft JugendSchach!

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2016 kaufen

Schach spielen!

Aktuelles

Gold in Prag für Fiona Sieber

Schachserien

Jugendeuropameisterschaft 2016
KinderSchach Methodik II: Lektion Mattsetzen mit Turm und König gegen König
Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach 22
Kombiecke: Deutsche Jugend Einzelmeisterschaft 2016 Teil 3
Schachtaktik 2016/09
Eröffnungsecke: Überraschende Züge im Grünfeldinder mit Lg5
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Ausbildung – Mädchenschachpatent
Ausbildung – Fritz & Fertig Lehrbücher
Internationale Jugendarbeit – olympisches Jugendlager Rio
Öffentlichkeitsarbeit – Fotowettbewerb
Ausbildung – Mädchen- und Frauenschachkongress
Gesellschaft – Schach mit Flüchtlingen
Termine – Termine – Termine

Martin Weteschnik: Schachtaktik Jahrbuch 2017

Martin Weteschnik: Schachtaktik Jahrbuch 2017

Der bekannte Schachautor und FIDE Meister Martin Weteschnik führt den Leser nach einem Rückblick ins Jahr 1916 durch das Geschehen des Schachjahres 2015/16. Wieder war das Jahr angefüllt mit spannenden und hochkarätigen Schachereignissen in Hülle und Fülle: World-Cup in Baku, London Classic, Top-Open Doha mit Weltmeister Magnus Carlsen, Wijk aan Zee, Blitz- und Rapid-WM in Berlin, Europa-Mannschaftsmeisterschaft in Reykjavik, Kandidatenturnier in Moskau, Altibox Norway Chess Superturnier in Stavanger und dem Sinquefield Cup in St.Louis, wo „Schachrentner“ Garry Kasparow sich auf ein Blitzmatch mit der jungen Supergroßmeister-Generation einließ – und zeigte, dass er es noch immer kann!

Der Leser kann miterleben, wie die besten Spieler der Welt um die Spitze kämpfen und immer mehr junge Spieler für Furore sorgen, darunter besonders die Chinesen.
Der Autor stellt die besten Kombinationen aus diesen Ereignissen ausführlich
kommentiert vor und präsentiert dem Leser in den Rubriken:

„Bundesliga & andere Mannschaftskämpfe aus nah und fern“;
„Schach in Deutschland“;
„Open – Turniere“;
„Schach international“;
„Jugendschach“

ausgewählte Kombinationen zum Lösen, Lernen und Genießen.

Mit 439 Aufgaben, Stellungen und Partiefragmenten ist dieses Buch die größte
Sammlung brandaktueller Schachtaktik auf dem Markt und bietet Lesern aller
Spielstärke unterhaltsame und lehrreiche Beispiele, die auch das eigene Spiel
verbessern können.

Muss ich haben…