Archiv der Kategorie: 2015

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 11 2015

Ein Erfolg der Jugend jagt den anderen. Das hat es in der Form vielleicht noch nie gegeben. Eben noch bejubeln wir die Mannschaft, die Europameister wurde, da folgt mit Leonid Sawlin schon der nächste: Europameister U16!
Wir freuen uns mit ihm und sein Erfolg nimmt zurecht viel Platz in diesem Heft ein.

Nicht zu vergessen der Bronzeplatz bei der Weltmeisterschaft U20 von Matthias Blübaum.
Und noch weitere Jugendliche fallen durch hervorragende Ergebnisse auf. So haben wir Jan-Christian Schröder einen extra Artikel gewidmet, der unterdessen alle seine GM-Normen zusammen hat und nur noch auf die offizielle Ernennung durch die FIDE wartet. Ein weiterer Großmeister im Jugendalter! Und einer, der seinen eigenen Weg geht ohne nennenswerte Verbandsunterstützung. Wie ja auch der frischgebackene Europameister noch nicht mal im DSB-Kader ist.

Im letzten Vorwort hatte ich den Wunsch geäußert, dass möglichst viele Vereine und Schachfreunde den Flüchtlingen in unserem Land helfen und versuchen mit dem Schachsport bei der Integration zu unterstützen.
Unterdessen hat sich die Deutsche Schachjugend des Themas angenommen und unter dem Motto „Flüchtlinge werden Freunde“ einen eigenen Bereich auf der Internetseite der DSJ eingerichtet.
Dort findet man eine Tauschbörse, auf der zum Beispiel Spielmaterial angeboten und weitergegeben werden kann an Vereine, die in Flüchtlingsunterkünften aktiv werden. Dort finden sich auch viele Beispiele von Schulen, Vereinen, Privatpersonen, die aktiv sind.
Viele wollen das nicht an die große Glocke hängen, sie machen es einfach. Wir möchten trotzdem gerne darüber berichten, denn viele von uns haben das Gefühl helfen zu wollen, wissen aber nicht so recht, was geht, was ist möglich, was kann man machen. Dafür geben die Beispiele der anderen eine gute Hilfestellung, weshalb wir uns über Berichte und Kontakte freuen. Weitere Informationen finden die Leser im DSJ-Forum!
Und zudem finde ich, die große Bereitschaft zur Hilfe muss in den Vordergrund gerückt werden, damit nicht nur das Negative die Schlagzeilen bestimmt.

In diesem Sinne wünsche ich allen alles Gute und viel Freude mit dieser Ausgabe von JugendSchach!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Leonid Sawlin Europameister
Sieben auf einen Streich
Der Nächste bitte! GM-Titel für Jan-Christian Schröder

Schachserien

Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 110: Durchbruchspunkte (2.Teil)
Eröffnungsecke: Klassischer Sizilianer – Sozin Angriff Teil 2
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Jugendspieler bei den Vellmarer Schachtagen 2015
Schachtaktik 2015/11
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Gesellschaft – Flüchtlinge werden Freunde
Vereinsförderung – Qualitätssiegel für gute Kinder- und Jugendarbeit
Mädchenschach – Mädchen- und Frauenkongress
Gesellschaft – Kooperation mit terre des hommes
Kinderschach – Schach in Kindergärten
Ehrenamtsförderung – Jugend für Jugend Württemberg
Termine – Termine – Termine

Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 10 2015

Frei nach der Schlagzeile „ Wir sind Papst“ betitelt Bernd Rosen seinen Artikel „Wir sind Europameister!“ Also Sie und ich und all die anderen.

Und wer wurde es nun am Brett?
Die deutsche Jugendauswahl mit Matthias Blübaum, Jan Christian Schröder, Thore Perske und Vincent Keymer gewann die europäische Mannschaftsmeisterschaft U18 im benachbarten Polen. Das ist uns natürlich einen ausführlichen Artikel wert. Mit vielen Stellungen, Partien, Aufgaben, wie man es vom Autor Bernd Rosen gewohnt ist.

Bei der EU-Meisterschaft, die traditionell in Mureck in der Steiermark in Österreich ausgetragen wird, regnete es ebenfalls aufgrund sehr guter Leistungen Medaillen für den deutschen Nachwuchs.

Ist er also doch nicht so schlecht, wie immer geargwöhnt wird, wenn er mit China, Indien, Russland und anderen osteuropäischen Ländern kritisch verglichen und beäugt wird?
Mir kommt das immer vor wie der berühmte Vergleich von Äpfeln und Birnen. Man kann es machen, nur das Ergebnis ist vorherbestimmt.

Aber auch das „kleinere“ Schach kommt wieder vor mit einem Bericht über ein Schach- und Erlebniscamp, das der Verein „Schach ohne Grenzen“ ausrichtet.

Bei „Schach ohne Grenzen“ kommt mir der Wunsch in den Sinn, dass möglichst viele Vereine sich doch bitte an den vielfältigen Hilfsaktionen zugunsten der in unser Land kommenden Flüchtlinge beteiligen und Kontakt aufnehmen mögen zu den Flüchtlingsunterkünften, um den Kindern und Jugendlichen ein Schachangebot zu unterbreiten, damit sie Abstand gewinnen können von der Flucht, den Erlebnissen und einfach einmal wieder ungestört spielen können. Ich setze auf viele Initiativen der Vereine, die Flüchtlinge in ihr Vereinsheim einladen, die selbst in die Flüchtlingsheime gehen.

In diesem Sinne wünsche ich allen alles Gute und viel Freude mit dieser Ausgabe von JugendSchach!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Schach- und Erlebniscamp 2015
Erfolge bei der EU-Meisterschaft
Wir sind Europameister!

Schachserien

Taktik Matt / Vortel in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Die JugendSchach-Endspielkartei C.1.3: Material zum RTP: Turm gegen Bauer
Beiträge zur Schachdidaktik 109: Durchbruchspunkte Teil 1
Eröffnungsecke: Klassischer Sizilianer – Sozin Angriff Teil 1
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendmeisterschaft 2015 Teil 3
Schachtaktik 2015/10
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Schachlehre  – FIDE Schulschachkommission und der Methodenkoffer
Öffentlichkeit – das hab‘ ich durch Schach gelernt
Sportgeschichte – Symposium Schach (in) der DDR
Sportpolitik – Olympiabewerbung Hamburg
Öffentlichkeit Mädchenschach – Mädchenaktionswochen
Gesellschaft – Kooperation mit terre des hommes
Termine – Termine – Termine

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 09 2015

Diesmal greife ich etwas auf, das die Leser auch im DSJ-Forum hinten im Heft finden werden.
Eine Zuschrift von Walter Rädler, dem umtriebigen Schulschachvorantreiber aus Bayern, der auch gleichzeitig Vorsitzender eines großen Schachvereines am Rande von München ist. Er hatte schon vor einiger Zeit von einem Fall erzählt, der ein schönes Beispiel für Fairplay abgibt.

Dies ist die Geschichte:
„Im März 2015 leitete ich die Bayerische Schulschachmeisterschaft in Neumarkt Oberpfalz. Nach dem Turnier kam ein Turnierleiter zu mir und sagte, so etwas hätte er noch nie erlebt: Bei den Bayerischen Schulschachmeisterschaften stand in der WK III das Gymnasium bei St. Stephan aus Augsburg nach der letzten Runde als Sieger fest. Sie waren schon beim Urkunden ausfüllen, als der Betreuer der Augsburger Mannschaft zu ihnen kam und sagte, ein Ergebnis von ihnen ist falsch. Aufgrund dieses Fehlers verlor seine Augsburger Truppe den Bayerischen Meistertitel und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Dies alles wusste Aleksandar Vuckovic, der besagte Betreuer, natürlich, als er dies meldete, keiner hätte es gemerkt. Ich habe mich bei ihm bedankt. „Walter, das war eine Selbstverständlichkeit“, meinte er hierauf. Ich bin stolz, dass ich Aleksandar Vuckovic seit vielen Jahren kenne und schätze, nach diesem Turnier mehr denn je, wie Sie sich vorstellen können.

Fairplay ist kein Wort, sondern eine Einstellung zum Sport, zum Leben.

Im Netz auf den vielen Seiten, auf denen am liebsten anonyme Menschen sich auslassen, fand man dazu folgende Bemerkung: Das ist ein gutes Beispiel für Fairplay, aber es ist auch eine Selbstverständlichkeit, und daher nicht erwähnenswert.

Natürlich stimmt das, wenn die Grundaussage, dass dies wirklich für jeden eine Selbstverständlichkeit ist, stimmt. Aber der Satz „Fairplay ist kein Wort, sondern eine Einstellung zum Sport, zum Leben“, ist leider eben kein Allgemeingut, wie man jeden Tag in den Medien, den Nachrichten lesen und hören kann. Darum ist es so wichtig, Menschen mit dieser Einstellung nach vorn zu rücken, in der Hoffnung, dass andere sich daran ein Beispiel nehmen und ihnen nacheifern.

Darum und ganz bewusst steht diese Geschichte gleich zweimal in dieser Zeitung, die sich ja auch und vor allem an Kinder und Jugendliche, ihre Trainer, Betreuer und Eltern richtet. Macht diese Einstellung zum Sport, zum Leben zu der Euren.

In diesem Sinne wünsche ich allen faire Schachpartien, faire Turniere und ganz viel Spaß mit dieser Ausgabe von JugendSchach!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

Heino stellt sich und beeindruckt am Schachbrett!
Jugend trumpft groß auf beim 7. Gütersloher Sparkassencup!
Schulschachpokal Baden-Württemberg
DJEM 2015 – Nachlese 3

Schachserien

Taktik Matt / Vorteil in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 108: Aufrollungspunkte 4. Art
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendmeisterschaft 2015 Teil 2
Der Taktik-Detektiv, Folge 1/6
Schachtaktik 2015/9
Eröffnungsecke: Neue Entwicklungen im Wolga-Benkö Gambit
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Internationale Jugendarbeit – Japanaustausch
Gesellschaft – Kooperation mit terre des hommes
Schulschach – Qualitätssiegel Deutsche Schachschule
Gesellschaft – Fairplay im Sport
Gesellschaft – Zeichen setzen II
Mädchenschach – Kongress Mädchen- und Frauenschach
Termine – Termine – Termine

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 08 2015

Diesmal möchte ich Sie in die Förderung des Ehrenamtes mitnehmen. In diesem Heft finden sich in der Berichterstattung zur Deutschen Jugendmeisterschaft, die natürlich wieder im Mittelpunkt des Heftes steht, zwei Ehrungen.
Zum einen geht es um den Ehrenamtspreis „Goldener Chesso“ mit den Kategorien Seele des Vereins und Jugendleiter.
Die Verleihung dieses Preises wurde bewusst in die Deutschen Jugendmeisterschaften eingebaut, um Öffentlichkeit zu schaffen und den zu Ehrenden einen würdigen Rahmen zu geben.
Wir als Organisation müssen uns immer wieder bewusst machen, dass wir alle, ob wir uns Präsidenten, Vorsitzende oder Spielleiter nennen, nichts sind ohne die mannigfaltige ehrenamtliche Arbeit an der Basis in den Vereinen. Sie betreuen die Jugendlichen, motivieren sie, begeistern sie und bringen immer wieder neue Leute zum Schach. Daher müssen wir als Organisation immer wieder auf diese Ehrenamtler schauen und uns fragen, wie wir ihnen helfen können, wie wir danke sagen können. Die Deutsche Schachjugend versucht dieses. Zum einen durch das umfangreiche Ausbildungsprogramm, durch Hilfestellung für die tägliche Arbeit und in dem sie Danke sagt. Eben mit dem jetzt zum zweiten Mal verliehenen Ehrenamtspreis.
Ehren und Dank sagen, zwei ganz wichtige Bereiche, die oft unterschätzt, ja sogar belächelt werden. Vollkommen zu Unrecht.
Ehrenamtlich unterwegs sind auch die vielen Titelträger, die sich für die Aktion 15 Jahre Kooperation Deutsche Schachjugend und das Kinderhilfswerk terre des hommes – 15 Simultanveranstaltungen zur Verfügung stellen. Einige Berichte dazu finden Sie im DSJ-Forum. Ungefähr die Hälfte der Veranstaltungen sind schon durchgeführt worden und von allen Seiten wird berichtet mit welchem Engagement sich die Titelträger für die gute Sache ins Zeug legen. Ja, sogar sie selbst spenden noch und geben zum Beispiel ihre Fahrtkostenerstattung in die Spendendose, wobei sie ja schon honorarfrei antreten.
Die Deutsche Schachjugend sagt vielen, vielen Dank für dieses Engagement!

In den nächsten Wochen wird JugendSchach wieder ein wichtiger Urlaubsbegleiter, denn die Sommerferienzeit hat begonnen. Die ersten sind schon mitten drin, die anderen müssen noch etwas warten. JugendSchach hilft am Strand und beim Warten mit seinen Schachserien. Im Kopf lösen als Herausforderung oder doch lieber am kleinen Magnetschach. Egal, löst die Aufgaben!
Dabei ganz klassisch zu Hause am Tisch oder in der Schachgruppe wünsche ich den Lesern viel Spaß und

grüße herzlich
Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

“Yes2Chess” Finale in London mit 6. Platz
DSAM mit Fokus auf die Jugend
Goldener Chesso, Spieler/in des Jahres und terre des hommes auf der DEM

Schachserien

DJEM 2015 – Nachlese 2
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Deutsche Jugendmeisterschaft 2015 Teil 1
Schachtaktik 2015/8
Eröffnungsecke: Französisch Rubinstein-Variante
Lösungen

JugendSchach

Terminkalender

DSJ-Forum

Leistungssport – Grünes Band geht nach Karlsruhe
Gesellschaft – Kooperation mit terre des hommes
Ausbildung – DSJ Akademie
Schulschach – Qualitätssiegel Deutsche Schachschule
Gesellschaft – Zeichen setzen II
Termine – Termine – Termine
Mädchenschach – Kongress Mädchen- und Frauenschach

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Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 07 2015

Geschafft! Die größte Schachveranstaltung in Deutschland mit einem sehr umfangreichen Programm, die Deutschen Jugendmeisterschaften, liegt hinter mir. Doch zur Ruhe kommt man nicht. Direkt eine Woche später stand das Finale des großen Schulschachturnieres „Yes2Chess“ von Barclaycard und Deutscher Schachjugend an.

Und da habe ich zwei Erlebnisse gehabt, wie sie unterschiedlicher nicht sein können:
Bei der Deutschen Kinder- und Jugendmeisterschaft wird das Klima immer nervöser und aufgeregter, was sich daraus ableiten lässt, dass der Betrug im Schach leider immer größere Kreise zieht. Vor allem der Betrug mit elektronischen Hilfsmitteln. Und leider ist nicht zu erkennen, dass sich die Verbände, Turnierveranstalter dagegen stemmen und mit Fairplay-Aktionen dagegen angehen. Die Deutsche Schachjugend kämpft da einen recht einsamen Kampf. Bei der DEM jedenfalls war zu beobachten, dass sich übernervöse Eltern am Ausgang des Turniersaales aufbauten und den Weg zu den Toiletten kontrollierten. Es wurden Strichlisten angelegt, wie oft denn Kinder der DEM U10 auf die Toilette gehen. Mit diesen Strichlisten ging man dann zu den Schiedsrichtern und meldete an, dass man gerade einen echten Betrug aufgedeckt habe. Dass Kinder viel trinken, meist von ihren Eltern dazu angehalten, und durch die starke Anspannung und Nervosität öfter zur Toilette gehen müssen, wird dabei außer Acht gelassen. Nein, es kann sich nur um Betrug handeln! Und wenn sich dann Schiedsrichter gezwungen sehen, Kinder im Alter um die 10 Jahre aufzufordern ihre Taschen zu leeren, dann haben wir ein Niveau im Kinderschach erreicht, dass man nur noch als abschreckend bezeichnen kann.

Wir alle müssen uns aufgerufen fühlen, gegen diese Art unseren Sport auszuüben, anzugehen.
Wie anders dann das Erlebnis in Hamburg beim Finale „Yes2Chess“. Immerhin, es ging bei den Schulschachduellen der acht Mannschaften um eine Reise zum Europafinale nach London. Kein alltäglicher Preis. Doch was machten die Betreuerinnen Christel Klieforth und der Betreuer Heiko Schlamm vom Käthe-Kollwitz-Gymnasium? Sie blieben vollkommen ruhig und entspannt, zumindest äußerlich. Sie bereiteten die Kinder auf den Kampf vor. Da kam es auch schon mal zu einer deutlichen Ansage. Dann wurden zu Beginn des Kampfes noch ein, zwei Fotos geschossen und danach setzte man sich gemütlich zu einigen Gesprächen auf die Außenterrasse und überlies das Schachspielen den Kindern. Die Mannschaftsführung hatte eh ein Kind aus der Mannschaft zu übernehmen. Die Kinder gingen raus und berichteten von den Partien. Es gab Lob und Trost von den beiden Betreuern.
Ich hätte beiden am liebsten einen großen Sonderpreis für vorbildliches Betreuerverhalten gegeben. So sollte eine verantwortungsvolle Betreuung aussehen. Und wer wann auf die Toilette ging, interessierte auch nicht.

Das Ist Schachsport für Kinder, mit Kindern, von Kindern. Ach wäre es doch immer so! Und wären doch die Toilettenstrichlistenführer die elendige Ausnahme!

Ich wünsche allen entspannte Turniere mit Erfolg und viel Spaß und den Lesern viel Vergnügen mit dieser Ausgabe JugendSchach!

In diesem Sinne grüßt herzlich
Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

Aktuelles

“Yes2Chess” Finale in Hamburg
Deutsche Jugendmeisterschaften – wieder daheim!

Schachserien

DJEM 2015 – Nachlese 1
Regelecke (71)
Taktik Matt / Vortel in 1 Zug
Taktik Matt / Vorteil in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 107: Aufrollungspunkte 3. Art
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Hessische Jugendmeisterschaft 2015 Teil 2
Schachtaktik 2015/7
Lösungen

JugendSchach

DSJ-Forum

Gesellschaft – Kooperation mit terre des hommes
Gesellschaft – Kooperation mit terre des hommes
Schachlehre – Der Methodenkoffer vorgestellt
Jugend für Jugend – Schach durch Baden
Ausbildung – Schulschachpatent
Mädchenschach – Mädchenschachcamp
Termine – Termine – Termine

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Tim Martin: Schach lernen mit System 2

Tim Martin: Schach lernen mit System 2

 

 

Tim Martin: Schach lernen mit System 2 – Ein systematisches und durchschlagendes Trainingsprogramm

JugendSchachVerlag, Hardcover, Deutsch, ISBN: 978-3-944710-09-9, 224 Seiten, 2015.

Der 2. Band von „Schach lernen mit System“ führt den Leser schwerpunktmäßig in die Schachstrategie, Planfassung und Analyse ein. Tim Martin, bekannter Schachautor und u. a. Herausgeber der Reihe „Der Schachtrainer“, gibt in diesem Buch sein Expertenwissen im Bereich der Schachstrategie weiter. Mit dieser wohl umfassendsten Einführung in die Schachstrategie, versteht er es den Leser gründlich und leicht verständlich mit diesem komplexen Thema vertraut zu machen. Strategie und Analyse sind unerlässlich für jede Verbesserung im Schach.

Alle wichtigen Elemente wie „Offene Linien“, „7. und 8. Reihe“, „Schwache Felder“ usw. werden erklärt und durch praktische Beispiele und Aufgaben gründlich vertieft, so das auch ein Leser ohne besondere Vorkenntnisse den Stoff verstehen kann.
Aber auch weitere wichtige Themen werden behandelt, so die Analyse von Stellungen und die Zugfindung, Tipps für die Eröffnung, Endspiele, praktische Anregungen für Training und Spiel und weitere Taktikmotive. Die „Geschichte des Schachspiels“ führt den Leser von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert und bietet interessante Einblicke in die Entwicklung des Spiels. Die Lektüre dieses Buches vermittelt dem Leser wichtige Kenntnisse und hilft ihm, seinen persönlichen Spielstil zu finden und zu entwickeln.

Inhaltsverzeichnis:

Voraussetzungen / Erläuterungen 3
Einleitung 5
Zur Arbeit mit diesem Buch 6
Hin- und Weglenkung 7
Standard – Endspiel König, Dame – König, Bauer 26
Überlastung 31
Strategie und Planung 38
Der Läufer 40
Partieanlage und individueller Stil 58
Der taktische Blick 66
Planfassung & Strategie fürs Endspiel 74
Endspiel König + Bauer – König 82
Schwache Felder 83
Offene Linien 87
Spiel mit Uhr und Zeitnot 101
Matt 3, 4, 5 102
Der rückständige Bauer 110
Bauern Endspiel (2) König, Bauer, Bauer – König 114
Das Jahrtausende alte Spiel (Schachgeschichte 1) 118
Turm / Türme auf der 7. Reihe 126
Turmendspiel (1) 136
8. Reihe 138
Bauern Endspiel (3) König, Bauer, Bauer – König, Bauer 162
Was alles in einer Stellung steckt 169
Die Analyse 171
Technik der Variantenberechnung 174
Analysieren und Trainieren mit dem Computer 183
Durch die Augen eines 2000ers 184
Schach im 19. Jahrhundert (Schachgeschichte 2) 193
Eröffnung & Eröffnungsrepertoire 201
Geschafft! Und wie geht’s weiter? 223

 

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JugendSchach Termine Juni 2015

04. – 07. 06. 2015 – 33. Turm-Open Lippstadt

Schirmherr: Der Bürgermeister der Stadt Lippstadt Christof Sommer

Veranstalter: LSV/Turm Lippstadt

Spielort: Ostendorf-Gymnasium Lippstadt, Cappeltor 5, 59555 Lippstadt

Modus: 7 Runden Schweizer System (Buchholz / 1 Streichwertung, Buchholzsumme), 90 Min. für 40 Z. + 30 Min. Rest + 30 Sek ab 1. Zug

2 Gruppen: Gruppe A ab DWZ oder ELO > 1700, Gruppe B bis DWZ < 1800
ELO- und DWZ-Auswertung in Gruppe A, DWZ-Auswertung in Gruppe B, Stichtag für die TWZ sind die DWZ/ELO-Daten vom 30.05.2015

Zeitplan:
04. 06.
Anmeldung vor Ort für alle Teilnehmer(innen): 9:00 – 9:30 Uhr,
1. Rd.  10:00 Uhr, 2. Rd. 16:00 Uhr

05. 06.
3. Rd. 10:00 Uhr, 4. Rd. 16:00 Uhr

06. 06.
5. Rd. 10:00 Uhr, 6. Rd. 16:00 Uhr

07. 06.
7. Rd. 10:00 Uhr Siegerehrung ca. gegen 16:00 Uhr

Preise:
A 600€ / 400€ / 250€ / 150€ / 100€ Sonderpreise: Beste Dame 75€ / Beste(r) Senior(in) 75€ / Beste(r) Jugendliche(r) 75€ / Rating TWZ<2150 75€ / TWZ<1950 75€

B 250€ / 200€ / 150€ / 100€ / 70€ Sonderpreise: Beste Dame 50€ / Beste(r) Senior(in) 50€ / Beste(r) Jugendliche(r) 50€ / Rating DWZ<1600 50€ / DWZ<1400 50€

Sonder- und Ratingpreise ab 5 Personen pro Kategorie, Senior(in) Jahrgang 1954 und älter / Jugendliche(r) 1995 und jünger, Preise werden nur bei der Siegerehrung an anwesende Personen ausgezahlt. Bei Personen, die keinen Wohnsitz in der Europäischen Union haben, werden vom Preisgeld die vorgeschriebenen Steuern einbehalten. Preise garantiert ab 90 Teilnehmer(innen). Bei Punktgleichheit in den Rängen 1-5 wird das Hort-System angewandt! Spieler(innen) ohne ELO oder DWZ haben kein Anrecht auf einen wertungszahlbezogenen Ratingpreis und werden für die Startrangliste eingeschätzt. Pro Spieler(in) wird nur ein Preis (der Erstgenannte) ausgezahlt.

Startgeld: Erwachsene 35€/A 30€/B, Jugendliche 20€/A 15€/B, GM und IM mit TWZ>2400 frei

Bei Anmeldung nach dem 14.05.2015 wird ein Zuschlag von 5 € erhoben, bei Zahlung vor Ort erhöht sich der Zuschlag auf 10 €. (Vgl. auch unten „Wichtig“.)

Anmeldung: Wichtig: Unter Angabe von Name, Verein, Geburtsdatum, ELO-ID/DWZ per E-mail (siehe Kontakt) oder über das Anmeldeformular auf der Homepage und die Überweisung des Startgeldes (mit Angabe der Spielernamen) auf das Konto des LSV/Turm Lippstadt bei der Sparkasse Lippstadt: KTO: 10843 IBAN: DE09416500010000010843 BLZ: 41650001 BIC: WELADED1LIP

Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 150. Die Meldeliste wird zeitnah auf der Website veröffentlicht. Die Anmeldung wird erst bei Eingang des Startgeldes wirksam. Aufgrund der Regeln zur ELO-Auswertung müssen sich alle Spieler(innen) der Gruppe A mit ihrer FIDE-Identifikationsnummer anmelden!

Weitere Informationen: Bzgl. Artikel 6.7 der FIDE-Regeln beträgt die erlaubte Verspätung 30 Min. Unentschuldigter Nichtantritt zu einer Runde wird im Zweifelsfall als Rücktritt vom Turnier gewertet. Ausgelost wird mit „Swiss-Chess“. FIDE-Regeln Art. 11.3.b gilt in abgeschwächter Form; Handys dürfen u. U. im komplett ausgeschalteten Zustand mitgeführt werden. Das Mitführen eines Handys muss entsprechend der FIDE Regeln (auf dem Anmeldeformular) bekanntgegeben werden. Allerdings behält sich der Veranstalter bei Benutzung eines Handys (o. ä.) während einer laufenden Partie den sofortigen und ersatzlosen Ausschluss vom Turnier vor. Entscheidungen des Schiedsrichters sind endgültig (Artikel 11.10). Mit der Anmeldung zum Turnier erkennt die Teilnehmer(innen) die Bestimmungen der Turnierordnung des DSB an und unterwirft sich den entsprechenden Bestimmungen zur Ahndung von Verstößen. I. d. R. werden Informationen zu der Veranstaltung veröffentlicht. Dies kann auch die im Rahmen eines Schachturniers üblichen personenbezogenen Daten von Teilnehmern sowie Fotos der Veranstaltung beinhalten. Die Anmeldung zum Turnier beinhaltet das Einverständnis zur Veröffentlichung. Unterkunft: Siehe http://www.lippstadt.de/ oder http://www.lippstadt-badwaldliesborn.de/

Sonstiges: Go- und Shogi: Einführung und Spielgelegenheit mit Andreas Fecke. Kostengünstige Verpflegung wird angeboten. Fahrstuhlservice vorhanden.

Kontakt: Boris Masalsky, 0176/42140758 (18:00 – 20:00 Uhr), bmasalsky@yahoo.de

Homepage: http://turm-open.de/

 

04. 06. 2015 – 59. Fronleichnamsblitzturnier für 4er Vereinsmannschaften

ab 13.30 Uhr

Spielort: Mensa der Gesamtschule, Brockenscheidter Str. 100, 45731 Waltrop

Modus: Vollrundig (bis 22 Mannschaften, sonst Schweizer System)

Startgeld: 20 € je Team

Bemerkung: Je Mannschaft sind 2 komplette Spielsätze mitzubringen (Bretter, Figuren, Uhren).

Preise: 1. Platz 300 € u. Wanderpokal der Stadt Waltrop, 2. Platz 200 €, 3. Platz 100 €, 4. Platz 60 €, 5. Platz 40 €

Die Siegerehrung findet ca. 18 Uhr direkt im Anschluss an das Turnier statt und wird von der Bürgermeisterin der Stadt Waltrop durchgeführt. Weitere Festlegungen auf www.schachverein-waltrop.de

Um vorab eine Übersicht über die Anzahl teilnehmender Mannschaften zu bekommen, bitten wir um eine kurze Benachrichtigung (telefonisch oder per E-Mail).
Kontakt: Schachverein Waltrop 1922 e.V., Meckinghover Weg 13, 45711 Datteln, Telefon: 02363 – 644 80,  Mobil: 0178 – 293 293 1, SVWaltrop@web.de

 

04. 06. 2015 – 8. Jugend-Fronleichnamsblitzturnier für 4er U18-Vereinsmannschaften

ab 13.30 Uhr

Spielort: Mensa der Gesamtschule, Brockenscheidter Str. 100, 45731 Waltrop

Modus: Vollrundig

Startgeld: 10 € je Team

Bemerkung: Je Mannschaft sind 2 komplette Spielsätze mitzubringen (Bretter, Figuren, Uhren).

Preise: 1. Platz 100 € 2. Platz 60 € 3. Platz 40 €, 20 Preise werden als Sonderpreis unter den nicht platzierten Gastmannschaften verlost.

Verbindliche Anmeldungen sind bis 1 Woche vor Turnierbeginn an uns zu richten. Das Turnier findet bei mindestens 6 gemeldeten Mannschaften statt. Teilnehmen dürfen alle Kinder und Jugendlichen, die am Stichtag 04. 06. 2015 noch keine 18 Jahre alt sind.

Weitere Festlegungen auf www.schachverein-waltrop.de

Kontakt: Schachverein Waltrop 1922 e.V., Meckinghover Weg 13, 45711 Datteln, Telefon: 02363 – 644 80, Mobil: 0178 – 293 293 1, SVWaltrop@web.de

13. 6. 2015 – 17. Hofheimer Jugendopen 2015
Schnellschach-Turnier des Schachvereins 1920 Hofheim am Taunus

Teilnehmerzahl auf 110 TN begrenzt ! – Voranmeldung erforderlich !

Termin: Samstag 13. Juni 2015 Beginn: 10:15 Uhr

(Spieleranmeldungen für vollständig vorangemeldete Spieler/innen bis 9:50 Uhr
und für alle anderen Spieler/innen bis 9:30 Uhr)

Ort: Bürgerhaus Marxheim, Ahornstr. 11, 65719 Hofheim

Startgeld:
U8 (1.1.2007), U10 (1.1.2005) und U12 (1.1.2003) 7.- Euro (vor Ort 10 Euro)
U14 (1.1.2001) und U16 (1.1.1999) 10.- Euro (vor Ort 15 Euro)

Voranmeldung bis 8. Juni 2015 unter Jugendopen@sv1920hofheim.de mit Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein (soweit zutreffend) und, wenn die Anmeldung in einer höheren Altersklasse zum Geburtsdatum erfolgt, auch die Altersklasse. Sowie Überweisung des Startgeldes auf das Turnierkonto des SV 1920 Hofheim bei der Taunus Sparkasse IBAN: DE81 5125 0000 0042 3058 12 BIC: HELADEF1TSK Stand und Bestätigungen der Voranmeldungen befinden sich bis zum Start des Turniers im Internet auf unserer Homepage unter  J-Open, Anmeldelisten.

Bedenkzeit:
U8 – U12 9 Runden Schweizer System mit 15 Minuten je Spieler/in
U14/U16 (ein Turnier) 7 Runden Schweizer System mit 20 Minuten je Spieler/in

Preise:
U8, U10 und U12: Pokale + Urkunden für die ersten 3 Plätze und das beste Mädchen, kleine Sachpreise für alle Teilnehmer/innen von U8 bis und U12
U14/U16: Urkunden für die ersten 3 Plätze gestaffelte Geldpreise (100% Ausschüttung des Startgeldes)

Mit der Anmeldung zum Turnier wird zugestimmt, dass im Turnierareal fotografiert werden darf und der Veranstalter die Fotos auf der Homepage und in Zeitungsberichten verwenden darf.
Turnierleitung: RSR Norbert de Lorenzi

Es wird nach FIDE-Regeln gespielt:
– 10 Minuten Wartezeit bei Rundenbeginn
– Anhang A.4 gilt für das gesamte Turnier
– die Entscheidung des Turnierleiters ist endgültig

bei Fragen: Jugendwart Ryszard Dyga (rdyga@gmx.de) – KEINE ANMELDUNG

Für kindergerechte Verpflegung vor Ort wird gesorgt.

Ausführlichere Informationen auf unserer Homepage www.sv1920hofheim.de

 

21. 06. 2015 – 2. Werdener Jugend-Open der Schachfreunde Essen-Werden 1924/80

Schirmherrschaft durch Oberbürgermeister Reinhard Paß

Uhrzeit: 11:00 Uhr

Ort: Mensa Goetheschule, Ruschenstraße 1, 45133 Essen

Modus: 7 Runden Schnellschach nach Schweizer System 15 Min. pro Spieler je Partie

Zeitplan: Einschreibung 10:00 Uhr bis 10:30 Uhr, Siegerehrung ca. 16:30 Uhr

Altersklassen: Für die Preisverteilung gelten folgende Altersklassen:
U8 (Jahrgang 2007 und jünger),
U10 (Jahrgänge 2005 und 2006),
U12 (Jahrgänge 2003 und 2004),
U14 (Jahrgänge 2001 und 2002),
U16 – U18 (Jahrgänge 1997 bis 2000)

Teilnehmerbegrenzung auf 100 Personen. Bei zu geringer Teilnehmerzahl können Altersklassen zusammengelegt werden.

Preise: Die ersten drei Teilnehmer je Altersklasse und das beste Mädchen erhalten einen Pokal. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis.

Startgeld: 8 Euro

Anmeldung: per E-Mail an jugend@sf-werden.de

Info: mit Name, Vorname, Verein, Geb.-Datum und Zahlung der Startgebühr auf folgendes Konto: SF Werden, Konto 124706401, Geno Bank Essen eG, BLZ 36060488, IBAN DE64 3606 0488 0124 7064 01 Verwendungszweck: Name, Vorname, Verein

Info: bei Stefan Barthelmes 0173/7011158

Meldeschluss: 14.06.2015

Sonstiges: Für Getränke und kleine Speisen ist zu günstigen Preisen gesorgt. Es gibt eine halbstündige Mittagspause.