Schachzeitung JugendSchach Ausgabe 12 2014

Was ist nur mit dem Mädchen- und Frauenschach los in Deutschland? Oder andersherum gefragt, was mit dem männlichen Schach? Schon wieder haben die Mädchen den Jungen den Rang abgelaufen und die besten Platzierungen bei der Europameisterschaft der Jugend eingefahren. Das war schon so bei der Weltmeisterschaft der Jugend und auch bei der
Schacholympiade.

Deutschland eine Hochburg des Mädchen- und Frauenschachs? So weit sind wir wohl noch nicht, aber einige gute Talente sind im weiblichen Nachwuchs vorhanden und werden den Druck auf die etablierten Frauen im Spitzenbereich erhöhen. Melanie Ohme aufgepasst! Als Referentin für Mädchenschach kannst du dir dein eigenes Grab schaufeln!

Noch besser wäre es aber natürlich, wenn sich die positiven Ergebnisse auch bei den Mitgliederzahlen niederschlagen. Trotz vieler neuer Programme und Ideen zur Förderung bleiben diese noch konstant, leider konstant niedrig. Aber wahrscheinlich benötigt man hier einfach nur Geduld, von heut auf sofort geht es nicht voran. Wichtig nur, dass man dran bleibt.
Im nächsten Jahr sind zusätzliche gemeinsame Programme mit unseren französischen Nachbarinnen geplant. Ein zweisprachiges GirlsCamp und ein Internetvergleichsmatch.

Überhaupt Internationalität. Ein wichtiges Standbein der Jugendarbeit der Deutschen Schachjugend ist der internationale Jugendaustausch. Gerade zu Ende gegangen ist ein deutsch-französischer Austausch (siehe Bericht im DSJ-Forum), jeweils eine Jugendgruppe war in diesem Jahr in Japan und China. Die Rückeinladungen nach Deutschland für 2015 sind
in Planung, und auch der Austausch mit Russland soll wieder aufgenommen werden.

Aber auch die Ausbildungsangebote wie die Kongresse im Schulbereich oder im Mädchen- und Frauenbereich stoßen auf Interesse bei unseren Nachbarn. Teilnehmer aus Frankreich, Niederlande, Schweiz und Österreich konnten in diesem Jahr begrüßt werden. Und der neue
Methodenkoffer 2.0 kam gleich so gut an, dass er in den nächsten Wochen bei zwei Pädagogiktagungen in Wien den österreichischen Lehrerinnen und Lehrern vorgestellt werden wird.

Es spricht sich halt rum die gute inhaltliche Arbeit der Deutschen Schachjugend!
Übrigens bevor ich ende und allen Lesern viel Spaß mit dieser Ausgabe wünsche, zumindest ein Vertreter des männlichen Geschlechtes setzt sich zur Wehr. Der Schachprinz Matthias Blübaum hat sich die letzte noch fehlende Norm zum Großmeistertitel gesichert, mehr dazu nachzulesen im Artikel von Bernd Rosen.

Ihr/Euer Jörg Schulz

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Schach spielen!

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Heimspiel für Erfurter Jugend – 31. Jugendschachopen des SV Empor Erfurt
Matthias Blübaum ist Schachgroßmeister!

Schachserien

Strategische Lektionen von der DLM 2014
Taktik Matt in 1 Zug
Taktik Matt in 2 Zügen
Beiträge zur Schachdidaktik 100: Bauernhebel 1 – Aufrollungspunkte
Taktik für Fortgeschrittene und Vereinsschach
Kombiecke: Weihnachtsquiz
Eröffnungsecke: Doppelfianchetto – Verteidigung gegen Englisch/Reti
Schachtaktik 33
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Schulschach – 7. Deutscher Schulschachkongress
Ausbildung – Methodenkoffer für den Schachunterricht

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