JugendSchach Ausgabe 03/2021

Ein Feuerwerk von Aktivitäten – alles natürlich derzeit online – wird im Monat Februar von der Deutschen Schachjugend abgebrannt.

Anlass ist die Umgründung der Deutschen Schachjugend innerhalb des Deutschen Schachbundes in einen eingetragenen Verein (e.V.). Dieser Prozess ist demnächst abgeschlossen und die DSJ will zeigen, dass sich an ihren Aktivitäten nichts, aber auch gar nichts ändert. Sie bleibt der Motor des Schachsports in Deutschland.

Im DSJ-Forum – das Mitteilungsblatt der DSJ – finden sich viele Informationen dazu. Ein besonderes Ereignis wird das Duell im Scheveninger System am 27.02. sein, bei dem 10 Nationalspielerinnen und Nationalspieler gegen 10 Jugendliche der DSJ antreten werden. Die Jugendlichen haben sich dafür in vier Vorturnieren qualifiziert.

Es ist ein schönes Zeichen, dass sich die heutigen Titeträger und Top-Spieler:innen gerne an ihre Jugendzeit bei der DSJ erinnern und für Aktionen der DSJ jederzeit bereit stehen. Noch hat die DSJ das Geheimnis um diese 10 Spieler:innen nicht gelüftet, die Namen werden Woche für Woche bekannt gegeben. Dabei sein werden aber unter anderen GM Vincent Keymer, GM Rasmus Svane, GM Matthias Blübaum, WGM Melanie Lubbe, FM Lara Schulze, FM Jana Schneider.

Georgios Souleidis wird auf seinem YouTube-Kanal den Wettkampf kommentieren, und natürlich kann man ihn, auch im Nachherein noch, auf dem Twitch-Kanal der DSJ verfolgen.

Neu entwickelt hat die DSJ auch Formate für die Fortbildung von Ehrenamtlichen, die die Arbeit in den Vereinen und Schulen aufrechterhalten. Kürzlich fand mit über 80 Teilnehmenden ein BarCamp statt. Im Februar gibt es pro Woche zwischen zwei bis drei Vereinsforen zu allen Themen der Jugendarbeit. Es werden um die 250 Teilnehmenden erwartet, was wiederum zeigt, der Bedarf für Fortbildungsformate ist vorhanden. Auf der Homepage der DSJ findet man immer die aktuellen Termine und man kann sich über den Terminkalender auch gleich zu jeder Veranstaltung online anmelden.

Das Turnierschach findet leider auch weiterhin nur online statt. Aber auch da bieten sich den Schachspielenden wöchentlich viele Möglichkeiten. Viele Anbieter sind aktiv. Freie Veranstalter, Vereine, Landesschachjugenden und die DSJ. Der DSB ist mit seiner Deutschen Schach-Online-Liga ebenfalls stark vertreten.

Viele Turniere, und doch sehnt sich der Schachspieler nach Präsenzveranstaltungen. Denn das direkte Duell zweier Menschen, die sich gegenübersitzen und gegeneinander Schach spielen, ist doch immer noch das Salz in der Schachsuppe.

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß und lehrreiche Stunden mit dieser Ausgabe von JugendSchach.

Ihr / Euer
Jörg Schulz

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