JugendSchach Ausgabe 12 2011

Sie sind es gewohnt, und darauf sind wir stolz, dass gerade im Bereich der Lehrserien Ernsthaftes geboten wird. Und Sie als Leser überprüfen dies auch immer, wie gerade Bernd Rosen erfahren musste, der in seiner neuen Endspielfolge gleich zu Beginn auf einen Leserbrief eingeht. Wir freuen uns und bedanken uns dafür, dass wir so kritisch begleitet werden und ab und an, auf nicht zu vermeidende Fehler aufmerksam gemacht werden, denn dies zeigt uns, dass die Partiebeispiele und Aufgaben wirklich genau studiert werden. Wobei ich jetzt nicht sagen will, dass unsere Autoren Fehler absichtlich einbauen, um dies zu überprüfen. Nein, das passiert von alleine.

Uwe Kersten überschreibt seine Eröffnungsserie diesmal wie folgt: „Das Rennen – von Griechen, der Formel 1 und unglaublicher Beschleunigung“. Und in der Regelecke von Klaus Deventer findet sich folgendes: „Erfolgt aber diese Verständigung (über eine Umwandlung des auf die achte Reihe gekommenen Bauerns) nicht, dann geht die Partie ganz einfach weiter, als wäre nichts geschehen. Der Unglücksbauer bleibt also, sozusagen als hölzernes Hindernis, stehen wo er ist. Ziehen darf er nicht, denn weiße Bauern dürfen von der achten Reihe aus nirgendwo hin. Der Bauer darf aber auch nicht einfach so vom Brett genommen werden, allenfalls dürfte Schwarz den Bauern schlagen, wenn er das nach der Stellung für sinnvoll hält.“

In beiden Beispielen aus diesem Heft mag man nun doch an der Ernsthaftigkeit der Beiträge dieser Zeitung zweifeln. Doch ich kann die Leser beruhigen. Im zweiten Fall handelt es sich um Betrachtungen eines Juristen. Da kann so etwas schon mal vorkommen. Die machen sich gerne mal so ihre Gedanken. Und im ersten Fall befand sich der Autor wohl noch im Halloween-Fieber oder bereitete sich gerade auf den 11.11. vor. Beide Vorkommnisse brachten ihn zu einer tollen Partiekommentierung, die ich nur wärmstens empfehlen kann, es macht Spaß diesem Formel 1 Schachrennen beizuwohnen.

Und damit ist das zwölfte Heft dieses Jahrganges fertig gestellt und wieder liegt ein Jahr JugendSchach hinter uns, hinter mir und den Autoren. Ich bedanke mich bei den Autoren für ihre tolle Arbeit, und bei Ihnen den Lesern für Ihre Treue und Ihre immer wieder ermutigenden Zuschriften.

Ich verabschiede mich mit den besten Wünschen für das nächste JugendSchachjahr!

Ihr Jörg

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